My trip to Madagascar


Zum Ende jeden Jahres erstelle ich eine Liste mit den Dingen, die ich im neuen Jahr erleben möchte. Für 2017 hatte ich einen großen Punkt auf der Liste, den ich mir schon sehr lange wünsche und mir nun endlich erfüllen konnte: Eine Famulatur im Ausland in Form eines zahnmedizinischen Hilfseinsatzes. In die große weite Welt zieht es mich eigentlich schon immer. Bereits mit 14 habe ich mein Auslandssemester auf der High School in den USA geplant, das erst zwei Jahre später stattfinden sollte. Und nachdem ich vor ein paar Jahren in der Uni einen Vortrag über zahnärztliche Einsätze in Entwicklungsländern besucht hatte, packte mich wieder das Fernweh. Vor knapp eineinhalb Monaten war es dann soweit – ich habe meine Koffer gepackt, meine Wohnung für einen Monat verlassen und mich in ein Flugzeug begeben – auf ins Abenteuer.

At the end of every year I create a bucket list with the things I want to do or achieve in the upcoming year. For 2017 there was a big wish that I have had for a long time and was finally able to fulfill: A clinical elective abroad, meaning dental volunteering in a developing country. I have always wanted to travel the world. Already at the age of 14 I started planning a high school semester in the USA which happened two years later. And after attending a presentation at my university about dental volunteering a few years ago I was ready for it myself. About a month and a half ago it was finally time to pack my bags, get on a plane and head towards my next big adventure.

Die Vorbereitungen

In den 8 Monaten davor gab es zahlreiche Vorbereitungen zu treffen. Nachdem ich von der Organisation die Zusage für den Einsatz bekommen hatte, habe ich mit den anderen Teammitgliedern Material- und Geldspenden gesammelt, um den Einsatz zu finanzieren. Vom Empfehlungsschreiben angefangen über das Visum und diverse andere Formalitäten war schon einiges zu erledigen. Eineinhalb Monate vor Abflug kümmerte ich mich noch um die Impfungen und war schließlich und endlich startklar. Da ich gerne vor dem Einsatz noch ein wenig das Land erkunden wollte, habe ich mich mit zwei Mädels aus dem Team zusammengetan und eine Rundreise gebucht.

Preparations

During the eight months before there were many preparations to take care of. After the organization had accepted my application for the volunteering, me and the other team members had to collect many material and money donations in order to finance our work there. Letters of recommendation had to be written, applications for visa had to be made and many other formalities needed to be taken care of. A month and a half before our flight I got the obligatory vaccinations and after that I was finally ready to go. Since I wanted to discover the country, me and two other team members decided to book a round tour together.

Die Rundreise

Am 31. August sind wir spät in der Nacht in Antananarivo, der Hauptstadt Madagaskars, gelandet und haben dort einen weiteren Tag verbracht, bevor die Rundreiselos begann. Ich muss ehrlich sagen, dass “Tana” für mich schon ein kleiner Kulturschock war. Sehr laut, versmogged und verarmt. All das hatte ich bereits erwartet, aber nicht in dem Ausmaß. Tatsächlich sind wir an unserem ersten Tag allein losgezogen und haben uns die Stadt angesehen. Später haben wir erfahren, dass davon dringlichst abgeraten wird. Unser Hotel dagegen war ein Traum. Direkt um die Ecke von den gefährlichen Straßen Tanas, etwas versteckt lag es als Oase. Einen größeren Kontrast hätte ich mir nicht vorstellen können.

Am nächsten Tag begann unsere Rundreise. Unser madagassischer Guide “Mamy” führte uns über acht Tage durch die Städte Antsirabe, einem ehemaligen Kurort aus der Kolonialzeit, Ambositra, wo wir auch später unseren Einsatz haben würden, Ranomafana, ein kleiner Ort direkt am Regenwald, und Sahambavy, wo es die berühmten Teeplantagen Madagaskars gibt. Besonders spannend zu beobachten fand ich die Veränderung der Natur, je weiter südlich wir ins Land reisten. Anfangs war die Landschaft noch etwas karg, mit viel rotem Sand. Später wurde es immer grüner und in Ranomafana schließlich schlossen sich die Wälder immer dichter zum Regenwald zusammen. Persönlich fand ich Ranomafana am schönsten und beeindruckendsten. Die hohen bewaldeten Berge, die morgens in tiefen Neben gehüllt waren, die bemosten Felswände, an denen das Wasser nur so herunterrann und der tiefe Regenwald, in dem wir eine sechs stündige Wandertour gemacht haben. Das ganze war einfach nur magisch – kaum in Worte zu fassen.

Traveling through Madagascar

On August 31. we arrived late at night in Antananarivo, capital of Madagascar and stayed there for another day before starting our tour. Honestly, I have to admit that “Tana” was a bit of a culture shock for me. Very loud, very dirty and very, very poor. Of course I had been expecting it to be this way but never expected it to this extend. We actually walked through the city by ourselves on that day, and later found out that it is recommended not to go without a local guide. Our hotel on the other hand was wonderful. Right around the corner from the dangerous streets of Tana, almost unreal. I cannot imagine any bigger contrast.

The next day we started our round tour. Our madagassy Guide “Mamy” showed us around the cities Antsirabe, a former health resort from the colonial times, Ambositra, where we would have our dental volunteering later, Ranomafana, a small village near the rainforest, and Sahambavy, where they have the famous tea plantages of Madagascar. It was especially interesting to see the nature change from a scraggy red sand to more and more trees and finally the rich green of the rainforest. Personally I though Ranomafana to be the most impressive one. The high, green mountains that were held in a thick fog every morning, the rock faces that had constantly water drip from them and the deep rainforest that we walked through for six hours. All this was simply magical.

Der Hilfseinsatz

Schließlich endete unsere Rundreise in Ambositra, wo die anderen aus unserem Team zu uns stießen. Unser Einsatz fand in einem kleinen Dorf in der Nähe namens Andina statt und so standen wir jeden Morgen um 5:30 mit der Sonne auf um 1,5 Stunden über eine Huckelpiste nach Andina zu fahren. Dort gibt es ein kleines medizinisches Zentrum, wo uns ein Raum und ein paar Tische zur Verfügung gestellt wurden. Es war vieles ganz anders als in Deutschland. Statt auf Zahnarztstühlen, lagen unsere Patienten auf Tischen. Unsere Dolmetscherin, eine Deutschstudentin aus der Hauptstadt, übersetze uns, wo die Patienten Schmerzen hatten. Die meisten hatten noch nie einen Zahnarzt besucht und auch Zahnbürsten waren den meisten fremd. Dementsprechend mussten wir sehr viele Zähne extrahieren und haben mit Zahnputzdemos versucht, das Bewusstsein für Mundhygiene zu steigern.

Es war eine wirklich unbezahlbare Erfahrung. Man gewinnt eine ganz andere Sichtweise auf Dinge, die für uns in Deutschland ganz selbstverständlich sind. Ich konnte so viele tolle Eindrücke gewinnen und Fähigkeiten erlernen – und hoffentlich den Menschen dort genauso viel zurückgeben.

Dental Volunteering

The round trip eventually ended in Ambositra where we met the rest of the team. We volunteered in a small village called Andina and got up with the sun at 5:30 every morning to drive 1.5 hours on the bad roads to get there. They have a small medical center where we had a room to treat our patients. It was very different to Germany. Instead of dental chairs they had to lay on tables and our translator, a student from Antananarivo who studies German at University, translated to us where the people felt pain. Most of them had never visited a dentist and had neither held a toothbrush before. Therefore we had to pull many teeth and tried to raise their awareness for oral hygiene by demonstrating how to brush the teeth the right way.

It really was a wonderful experience. I gained a completely different view on many things that are self-evident in Germany. I was able to gain so many impressions and learn new skills –  and hopefully I was able to return some of it.

Back to School with Caseapp

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Marble designs by Caseapp

Marmor ist momentan der ultimative Bloggertrend, jedoch muss ich sagen, dass es eher Zufall war, dass ich all diese Dinge im Marmordesign für meinen Unistart bekam. Ja, ihr habt richtig gehört. Ich bin zurück in Hannover um mein letztes Jahr an der Uni anzutreten. Ich kann es immer noch nicht glauben und morgens wenn ich aufwache gibt es immer einen kurzen Moment in dem ich glaube in London zu sein, bevor ich aufwache und bemerke dass ich wieder hier bin. Es ist wahrscheinlich eine Frage von Zeit und ich bin mir sicher, dass ich mich bald wieder eingewöhnen werde. Lasst mich Euch aber eins sagen – ich bin noch lange nicht fertig mit London und werde garantiert das ein oder andere Wochenende in meiner Lieblingsstadt verbringen. Und wer weiß? Vielleicht nenne ich London in Zukunft wieder mein Zuhause.

Momentan jedoch versuche ich wieder in meinem “alten” Leben Fuß zu fassen. Die Uni hat wieder begonnen, ich treffe meine Freunde, die ich lange nicht gesehen habe und werde am Wochenende wieder in mein kleines WG-Zimmer ziehen. Gerade schlafe ich noch auf Louisas Sofa und verbringe ein paar Tage bei meinen Eltern.

Marble is the ultimate blogger trend at the moment. It’s not just super instagrammable, I also feel like my phone is super safe when it’s protected by a marble-looking case. I am so happy we got the chance to collaborate with Caseapp because my phone urgently needed an outfit change and my laptop needed to be prepared for the daily journey to uni. Still, I must say that it was rather a coincidence that I ended up with all those marble things just in time for uni to start. Yes, you heard right. I am back in Germany to finish my last year of university. It still hasn’t fully hit me yet. There are days when I wake up thinking I’m still in London and only realising where I am when I open my eyes. It’s pretty surreal. I guess it’s something you get used to, returning to a calm and quiet town after the constant buzz in London. Let me tell you one thing though – I am not done with London and will probably spend a few days each month with my London-friends in my favourite city.

Right now I am quite busy with getting back into my “old” life – university started, I will meet my friends to catch up and will move back into my little room in my flat share. At the moment I’m crashing on Louisa’s sofa and will spend a few days at my parents’ house before moving this weekend.
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Wo wir über Back to School sprechen – wir bekamen die tolle Möglichkeit mit Caseapp zu kooperieren, wo wir uns zwei iPhone Cases bestellt haben. Außerdem habe ich mir einen Macbookschutz im Marmorstil ausgesucht, um meinen Laptop auf der täglichen Fahrt zur Uni vor Kratzern zu schützen. Die Bestellung verlief unglaublich schnell und unkompliziert. Louisa und ich haben uns für das klassische Design entschieden, weil es einfach soo schön ist!

Der Planer war ein Geschenk meiner Kollegen, als ich die PR Agentur in London nach sechs Monaten wieder verließ. Er war das perfekte Geschenk, weil ich ihn bei Urban Outfitters schon des öfteren in der Hand hatte. Ich bin ein riesiger Fan von To Do Listen und freue mich schon, meine Tage mit ihm zu planen.

But let’s get back to our collaboration with Caseapp, where we ordered two iPhone cases and a marble skin to protect my macbook as I will carry it to uni every day. At Caseapp you can design your own custom cases and the shipping is super fast. Louisa and I went for rather classic designs because they are just oh so pretty. The quality is amazing – my phone and laptop have great protection now and they look so good at the same time!

The planner was a gift from my colleagues at the PR agency I worked at in London. I had looked at it so many times at Urban Outfitters as I am a huge fan of making lists and organising my day. What is better than being able to cross out things you’ve done? I’m in love and can’t wait to use it!

Mit dem Code THEURBAN20 erhaltet ihr auf Caseapp noch bis zum 10.10. einen Rabatt von 20%!

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Mit freundlicher Unterstützung von Caseapp