London, I fell for you

“I was waiting for something extraordinary to happen but as the years wasted on nothing ever did unless I caused it…” – Charles Bukowksi
London. Eineinhalb Monate nenne ich es nun schon mein Zuhause. Die Wochen sind wie im Flug vergangen und dennoch fühlt es sich so an, als wäre ich schon eine Ewigkeit hier. Noch immer kann ich nicht glauben, dass ich in meiner Lieblingsstadt wohne. Manchmal wird es mir erst abends wirklich bewusst, wenn ich am Oxford Circus stehe und die Bahnstation vorübergehend geschlossen wird, weil zu viele Menschen auf dem Weg nach Hause sind. Dann stehe ich einige Minuten in der Abendluft, warte darauf, dass es endlich weitergeht und mir wird bewusst, warum ich hier gerade warten muss. So viele Menschen auf einmal. Und ich arbeite auch noch mitten im Zentrum dieser Millionenstadt. Auf dem Weg nach Hause höre ich Sprachen aus aller Welt und fast immer sind auch deutsche Stimmen dabei. Nach eineinhalb Monaten macht man sich so langsam Gedanken, warum es sich lohnt hier zu leben. Warum würde jemand für ein Zimmer in einer kleinen Wohnung so viel zahlen wollen wie für eine 2-Zimmerwohnung in einer anderen Stadt? Ist es das wert, auch am Wochenende von den Sirenen der Kranken- und Polizeiwagen geweckt zu werden? Es gibt auf diese Frage keine richtige oder falsche Antwort. Jeder muss es für sich selbst entscheiden. Klar ist, dass man in London kaum Ruhe findet, außer bei sich Zuhause vielleicht. Es gibt hier keine ruhigen Ecken, sogar im Park ist immer etwas los. Es bedeutet auch Zerstreuung. Für mich ist es im Moment genau das richtige. 
London. I am fortunate to call this amazing city my home since 1,5 months. The weeks flew by so quickly and yet it feels like I’ve been here much longer. I still cannot believe that I am residing in my favourite city. On my way home from work I often have to wait a few minutes at Oxford Circus. The station is being closed to prevent overcrowding. I then just stand there, look at the shops around me, the evening sky and those many faces. And suddenly, I remember why I am held back from entering the station. Too many people are on their way home. And I am working in the city center of this city of millions. After 1,5 months you start thinking about if and why all the trouble is worth living here. Why would I pay as much money for a room in London as I would for a 2 room flat somewhere else? Is all this worth being woken up by the sirens of police or ambulance cars during the weekend? I don’t think there is a right or a wrong answer to that question. Every person has to find an answer for themselves. Nobody can answer this for someone else. London surely means dispersion. You can not find a quiet place in this city, except for your flat. Not even in a park. To me, it feels just right.

Marietta

Comments

  1. says

    Wow, wie toll! Ich war noch nie in London, sehe aber immer wieder Fotos und wuensche mir sehr, diese Stadt uch einmal besuchen zu duerfen. 🙂
    Dort zu leben ist wohl .. hach, einfach großartig!

  2. says

    Ich war nur kurz in London und dank England weiß ich jetzt was Fehrnweh ist. Ich vermisse es wirklich total den Horizont zu sehen. Als wir am Wasser standen und da einfach die Welt zuende war. Dann dieser Kontrast, du musst dich nur umdrehen und da topt das Leben.
    Sehr schöne Fotos:)
    liebe Grüße, Lea♥

    http://xxleasworldxx.blogspot.de/

  3. says

    Wie schön die Häuser aussehen – und du natürlich auch.
    Ich möchte auch unbedingt mal nach England bzw. vor allem nach London, die Stadt reizt mich total.

    Ich wünsche dir noch ganz viel Spaß dort. <3
    Was genau arbeitest du denn eigentlich?

    Ganz liebe Grüße,
    Krissi von the marquise diamond
    http://themarquisediamond.de/

  4. says

    Hach, ich mag deinen Stil und die Outfits total gerne. Die Bilder der Straßen sind auch total cool. So stellt man sich London einfach vor! 🙂
    Ich kann manchmal auch nicht verstehen, wieso Menschen so viel Geld ausgeben, um in einer bestimmten Stadt zu leben. Aber wenn du diese Menschen fragst warum, sprudelt so viel Leidenschaft und Liebe zu der Stadt aus ihnen raus. Ich denke es sind auch die Erinnerungen, Momente und Emotionen die man damit verbindet, die eine Stadt zu etwas besonderem machen 🙂 Irgendwie habe ich auch noch nicht "die Stadt" für mich gefunden. Aber ich liebe Neues, wäre ja irgendwie auch traurig anzuhalten.
    liebste Grüße, Mandy

  5. says

    Allein all diese Fassaden… die haben mir schon während meinem Städtetrip durch London total gefallen! Dort wohnen könnte ich mir zwar wegen den Preisen wirklich überhaupt nicht vorstellen, aber schön ist es dort schon. Gar keine Frage. Sieht einfach nur toll aus und London ist sicherlich generell eine faszinierende Stadt um dort zu leben.

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