How To Deal With Mean People

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Gemeine Menschen trifft man überall. Ich hatte erwartet, dass ich mit dem Abi das Gerede hinter meinem Rücken und die fiesen Kommentare hinter mir lassen würde, doch es dauerte nicht lange, bis ich kapierte, dass dies eine Illusion war. Ich bin sicherlich nicht die einzige hier, der Schule keinen wirklichen Spaß gemacht hat. Egal ob Gymnasium oder Uni, es war einfach nicht das Richtige für mich. Cliquen, Dinge lernen, die mich nicht interessierten, Mobbing, unfaire Lehrer und unloyale Freunde. Teenager können besonders gemein und rücksichtslos sein, weshalb jeder in der Schule ab und zu eine schwere Zeit hat. Es ist einfach kein besonders nettes Umfeld und wird noch schlimmer, wenn man das Alter 13 oder 14 erreicht. Vor 7 Jahren habe ich Abitur gemacht und vor einem Jahr die Uni abgeschossen, und es gibt nicht einen Tag in meinem Leben, an dem ich gerne zurück möchte.

Mean people are everywhere. You think that once you left school, the bitching and talking behind each other’s backs is over, but you soon realise that it’s not. Speaking of school… I’m sure I’m not the only one here who really didn’t like it. Wether we speak of high school or university, it just wasn’t for me. Cliques, learning things you are not interested in, having to deal with mobbing, unfair teachers and disloyal friends. Especially teenagers can be cruel and reckless which is why almost everyone has a hard time at school. It’s often not a friendly environment and it gets worst when everyone reaches the awkward age of 13 or 14. It’s been 7 years since I graduated high school, and one year since I graduated university, and there isn’t one day in my life when I wish I could go back.

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Auch ich musste mich mit fiesen Leuten herumschlagen. Und ich denke, dass das meistens im Alter von 13 losgeht, wenn man ganz plötzlich jegliches Selbstbewusstsein verliert. Mir gefiel mein Aussehen nicht, ich wollte immer besser in der Schule reinpassen, während ich gleichzeitig das komplette Gegenteil wollte. Es traf mich, als er wie aus dem nicht schlecht hinter meinem Rücken über mich redete und sie ohne eine Erklärung auf einmal nicht mehr meine Freundin war. Freundschaften brechen besonders in dem Alter leicht, weil du gerade erst die Person, die du bist, kennenlernst – jedoch verstehst du in dem Alter nicht, wieso. Ich glaube, dass in dem Alter die Frage nach dem, wer wir sind, die Quelle vieler unserer Sorgen ist.

I have struggled dealing with mean people. Big time! And I think it always starts at the age of 13 years old, when you just aren’t confident at all. Back then, I didn’t like how I looked, I wished I could fit in better while at the same time I didn’t feel like wanting to fit in at all. I wanted to be one of the cool kids. It hit me really hard when he talked bad about me behind my back. And when she suddenly, without a reason or explanation stopped being my friend. Friendships break so easily because you only just discover the person you are becoming, but at that age, you just don’t understand why. I think this is the source of most of our worries and fears: We don’t yet know who we are. You grow from being children to being teenagers and suddenly become insecure in everything.

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Es gab mal eine Zeit, als fies zu sein in Mode war. Mit 13 wurde man plötzlich absichtlich von Konversationen ausgeschlossen, mit dem Kommentar “Wir reden über jemanden, den du nicht kennst,” oder “Das ist ein Insiderwitz, den würdest du nicht verstehen”, oder indem man einfach ignoriert wurde. Ich war froh, als ich endlich die Schule verließ, nur um festzustellen, dass Erwachsene genau so gemein sein können, wie Teenager. Ich weiß noch, wie eine Kollegin in einem Job später, mich für ihren Fehler verantwortlich machen wollte und wie meine Chefin mich auf persönlicher Ebene attackierte.

There was a time, when being rude was in fashion. It was at that age of 13 when people purposely excluded you from conversations or said comments like “We are talking about someone you don’t know” or “This is an insider joke, you wouldn’t understand” or simply pretended like you aren’t there. I was happy when I left school, only to soon find out that mean people are everywhere you go and you can’t just get away from them by graduating. I remember that one of my colleagues at my job back then tried to blame a mistake on me and how my boss attacked me on a highly personal level.

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Wie schafft man es, von diesen Menschen umgeben zu sein, ohne es an einen heranzulassen? Zu allererst musst du herausfinden, wie viel du in einem neuen Job oder einem neuen Kurs über dich teilen willst. Ich hatte schon Jobs, bei denen ich besser hätte weniger über mich erzählen sollen, weil ich auf einmal merkte, dass ich mehr und mehr dumme Kommentare wegen meiner Essgewohnheiten (meine Kollegin meinte, ich hätte immer deswegen um halb eins Hunger, weil ich nichts “Richtiges” zum Frühstück essen würde…), meiner Urlaubswahl oder wenn ich mal krank war bekam. Bei meinem jetzigen Job kann ich eigentlich alles über mich erzählen und meine Kollegen versuchen, mich zu verstehen, selbst wenn sie mal anderer Meinung sind als ich. Sobald man bei einem Job oder in der Uni festgestellt hat, wie wohlwollend alle miteinander sind, kann man sich entscheiden, wie offen man sein möchte.

How do you survive being around these people without letting it get to you? First of all, you need to think about how much you want to share about yourself. I’ve had jobs before, where it would have been better to keep anything about my personal life to myself, because I suddenly noticed that there were more and more comments on my eating behaviour, my holiday choice and even whenever I called in sick. At other workplaces, I soon noticed that I could share more about myself and that people where trying to understand my point of view. I was accepted, even if I had a different opinion on things than my colleagues. When starting a new job or a new school, it’s best to observe for a while and assess how much bitching and talking behind other people’s back there is. Then decide wisely on how open you want to be.

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Der letzte und wohl wichtigste Ratschlag, den ich geben kann, ist: Nicht zurückzulästern. So schwer, wie es vielleicht auch sein mag, ich versuche, das alles nicht so nah an mich ranzulassen. Ich suche nicht nach Rache, sondern versuche die Dinge hinter mir zu lassen und nach vorne zu schauen. Manche Menschen haben schlechte Intentionen, aber bei Kollegen, Kommilitonen und Mitschülern kann man nicht, wie bei einem ehemaligen Liebhaber oder einer Freundin, die dein Vertrauen missbraucht hat, einfach aufhören, sie zu treffen. Das Beste ist, mit blöden Aktionen abzuschließen, sie aber niemals zu vergessen. Am Ende ist es immer möglich, sich mit gleichgesinnten, positiven Menschen zu umgeben – und wenn du anderen zeigst, dass Negativität und Lästern dir nichts anhaben kann, wirst du einiges an Respekt erhalten.

The last and probably most important advice I can give is not to bitch back. As hard as it might be, I try to not let it get to me that much. I don’t seek revenge, but rather try to forget about things and move on. Some people have bad intentions, but when dealing with classmates, teachers, colleagues or managers, you can’t just stop seeing them like a former lover or friend who betrayed your trust. Therefore it’s best to get over it, but to never forget. In the end, I think it’s always possible to surround yourself with likeminded, positive people – and if you show everyone that you are above all the bitching and negativity, you will gain a lot of respect!how-to-survive-school3

Jacket – Toki & Nabi
Jeans – Gina Tricot
Bag – Sassy Classy
Sandals – Tommy Hilfiger

Comments

  1. says

    Ja, wir begegnen alle vielen gemeinen Menschen in unserem Leben. Die Kunst ist es, genug Selbstwertgefühl zu haben, um das wegzustecken – ich war darin leider schon immer recht schlecht 😉
    Vielen Dank für diesen ehrlichen und authentischen Beitrag!
    Liebe Grüße
    Susanne

    • Marietta says

      Das stimmt. Ich glaube, dass man langsam ein dickes Fell entwickelt. Aber am besten ist es natürlich, wenn man eine Umgebung schaffen kann, in der man sich nicht mit solchen Menschen umgeben muss.

  2. Patty says

    Ich finde es so wichtig das man vor sowas nicht die Augen schließt. Tatsächlich habe ich es noch nie verstanden wieso man absichtlich gemein zu Menschen ist oder ihnen etwas schlechtes wünscht. Es ist ziemlich schade wie viele Mensch einen manchmal das Leben schwer machen möchten, aber ich schätze das genau diese Menschen meistens nur Angst haben, dass man besser wird als sie selbst. Neid spielt dabei meist auch eine ziemlich große Rolle. Ich finde es ziemlich gut das du erwähnst das man nicht genau das selbe tun sollte, denn ich glaube das es das nur viel schlimmer macht. Ich finde deinen Text wirklich super !

    Liebe Grüße, Patty

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