5 advices I would give my younger me

Schon immer war ich ein wenig unsicher. In der Grundschule habe ich mich nie gemeldet, wenn ich nicht absolut sicher war, dass meine Antwort richtig war. Wenn ich etwas falsches gesagt habe, wenn andere über mich gelacht haben, oder wenn alle Augen auf mich gerichtet waren, lief ich knallrot an. Ich guckte links und rechts auf das, was meine Freundinnen machten. Ich hatte immer das Gefühl, nicht cool genug zu sein. Auf dem Gymnasium fing ich mich dann ein wenig. Ein paar Jahre war ich, glaube ich, weniger beliebt. Ich zog mein Ding durch, guckte überhaupt nicht mehr auf das, was andere taten und zum ersten Mal war es mir egal.  Mein alter Freundeskreis brach auseinander und ich suchte mir neue Freunde.

Nach meinem Auslandssemester in den USA veränderte sich wieder alles. Ich war angekommen. Ich fühlte mich akzeptiert, hatte das Gefühl, dass die Leute nicht mehr so viel hinter meinem Rücken über mich redeten. Nach dem Abi dann fiel ich erstmals in ein Loch. Es war die Zeit, in der man sich eigentlich über seine Zukunftspläne informieren sollte. Herausfinden sollte, was die nächsten drei Jahre passiert. Ich wusste schon genau was ich wollte. Und nein, ich hatte mich nicht richtig informiert. Ein Bekannter hatte mir von dem Beruf erzählt und es hatte sich gut angehört, also hatte ich mich dazu entschlossen, es genauso zu machen. Naiv? Auf jeden Fall. Es passierte genau das, was ich mir zuvor nicht hatte vorstellen können: Ich wurde von den Unis abgelehnt und stand im September dann ohne einen Studienplatz da. Kein Problem, dachte ich mir. Es gab eine studienrelevante Ausbildung, die ich einfach abbrechen wollte, sobald ich einen Studienplatz hatte.

Ich begann die Ausbildung und 2,5 Ausbildungsjahre folgten. Schon nach dem ersten Jahr begann ich an meiner Entscheidung zu zweifeln. Mein Ausbildungsbetrieb war so anders als das, was ich gewohnt war. Ich verstand meine Kollegen auf so vielen Leveln nicht. Ich lernte zum ersten Mal, was es heißt, wenn Dir jedes Wort im Mund herumgedreht wird und dass die Konsequenz daraus ist, kaum noch Privates bei der Arbeit zu erzählen. Im Jahr 2014 traf ich dann endlich die richtige Entscheidung: Ich wählte einen Studiengang in einer komplett anderen Richtung und arbeite jetzt genau dort, wo es mir Spaß macht und wo ich gut drin bin.

5 Ratschläge, die ich meinem jüngeren Ich geben würde (und die für jeden unter 20 relevant sind):
1. Guck nicht so sehr auf das, was die anderen machen. Es ist schwierig, aber es ist der beste Ratschlag, den ich jedem Teenager geben kann! Versucht nicht nach den Vorgaben der Mitschüler zu leben sondern zieht Euer eigenes Ding durch.
2. Freundschaften zerbrechen. Wenn es passiert, blutet unser Herz. Aber es ist unmöglich, alle Freundschaften aufrecht zu erhalten. Gerade wenn man in die Pubertät kommt entwickelt man sich auseinander. Man entwickelt eigene Standpunkte, Interessen und Eigenschaften und wendet sich dann den Leuten zu, die ähnliche Interessen haben. In dieser Zeit habe ich einige meiner besten Freundinnen kennengelernt. Von meiner Kindheitsfreundin hingehen habe ich mich so sehr entfernt, dass ich behaupten könnte, es gibt kaum einen Menschen, der so anders ist als ich. Als wir klein waren haben wir noch nicht gemerkt wie verschieden wir später sein würden. Es gibt einfach Menschen, mit denen man irgendwann nicht mehr befreundet sein kann.
3. Probier Dich aus! Wenn man noch zur Schule geht hat man so wahnsinnig viel Freizeit. Bevor ich mit 18 meinen ersten richtigen Job hatte konnte ich nachmittags tun und lassen was ich wollte. Ich habe so viele verschiedene Dinge ausprobiert und dennoch wünsche ich mir, ich hätte noch viel mehr gemacht. 
4. Zweifel nicht so sehr an Dir selbst! Wenn man nicht besonders viel Selbstbewusstsein hat ist es schwer, nicht andauernd an sich selbst zu zweifeln. Ich selbst bin auch so eine Person. Ich habe aber gelernt, dass ich alles schaffen kann, wenn ich es wirklich will. Ich muss es nur mit der richtigen Einstellung angehen und hart für meine Träume arbeiten. Ich weiß zum Beispiel schon ziemlich genau, wo ich nach dem Studium hin will. Deswegen habe ich nicht nur einen Job, sondern auch drei unbezahlte Projekte an denen ich mitwirke und die mich von anderen abheben.
5. Gehe Deine Zukunftspläne nicht unüberlegt an. Ich habe den falschen Weg eingeschlagen und war 2,5 Jahre sehr unglücklich in meinem Beruf. Ich hatte mich vor und nach den Abi nicht wirklich informiert, welche Studiengänge es gibt und was wirklich zu mir passen würde. Nach meinem ersten Ausbildungsjahr begann ich mich weiter umzusehen und fand mich plötzlich inmitten von aussichtsreichen Berufsfeldern. Warum war ich nur mit solchen Scheuklappen ins Arbeitsleben gestartet?
Lasst mich Eure Gedanken wissen und was für Tipps Ihr Eurem jüngeren Ich geben würdet!
I’ve always been one of the more insecure persons. I remember that in Elementary school I only ever said something when I felt that my answer would be 100% right. I blushed immediately when I said something wrong, when someone made a joke about me or simply when I had all the attention in the room (still struggling with this one). I looked at what my friends did and tried to do the same thing. I always felt like I wasn’t one of the cool kids. 

In High School I started to go the complete other way. I didn’t really care anymore about the opinions of others and just did my thing. I sure broke many ties and broke with my former friends. After spending 6 months in the USA everything changed again. I felt accepted and I think people finally stopped talking so much behind my back. After finishing school I knew exactly what I wanted to do next. I didn’t really inform myself about the future and I don’t think that I was aware of the consequences of my decision. I decided to go into a field that someone I know works in. He told me much about it and it sounded like a good way to go. 

In September I finally got the letters from University: I had been declined. I then started an apprenticeship in a study-related field and must say that these were really hard 2,5 years. My workplace was so different from everything I had known before and I learned for the first time that you should probably leave out all private stories when talking to your colleagues at work as everything might be used against you. In 2014 I finally made the right decision and am now studying and working in a field that I love and that I am actually really good in.
5 advices I would give my younger me
1. Don’t look so much at what the others do. It’s really hard but it’s the best advice I can give every teenager. Be yourself and trust in yourself. Don’t try to live like everyone else in your school.
2. Friendships will break. It hurts so much when this happens but there is no way to avoid it. As soon as you’ll get into puberty you will develop in a different direction than your childhood friends and you will turn to people that have the same interests as you. I made some of my best friends during that time. At the same time I broke ties with my childhood best friend. We just developed into two completely different directions and at some point I knew that there was no way we could stay friends. It hurts in the beginning but it feels so good after some time.
3. Try yourself! Before I started my real first job at the age of 18 I had so much spare time. Try different things and try to find out what you’re good at!
4. Don’t doubt yourself! Especially people with low self-confidence will be able to relate to this. I am one of those persons, too, even though I might seem very strong to others. Reality is: You can do ANYTHING with the right attitude and if you work really hard. I for example know what I want to do after my studies and that’s why I don’t just have a job that actually pays my bills but also 3 other projects that I do without earning any money.
5. Don’t decide on your future arbitrarily. I chose the wrong way for myself and found myself unhappy in a job for 2,5 years. I didn’t really inform myself about the possibilities after school. There are so many directions you can go into and so many exciting jobs you can do!
Marietta

New year, new direction

Hallo ihr lieben und herzlich Willkommen zurück, auf unserem Blog. Es hat sich eine Kleinigkeit verändert, auch wenn es sich für uns wie mehr als nur eine Kleinigkeit anfühlt. Vielleicht habt ihr es schon entdeckt – wir Bloggen ab jetzt unter unserer eigenen Domain www.theurbanslang.com! Für uns ist es ein wunderbarer und frischer Start ins neue Jahr sowie ein Schritt in Richtung Zukunft. Wir hatten das ganze schon länger geplant und es nun auch tatsächlich verwirklicht. Nach eineinhalb Jahren des Bloggens musste mal wieder Veränderung her. Wir freuen uns sehr, wenn ihr uns weiterhin begleitet!
Hello dear friends and welcome back to our blog. A small thing has changed although to us it feels like much more than just a small thing. Maybe you already noticed – we now blog under our own domain www.theurbanslang.com! To us it is a wonderful and fresh start into the new year as well as a step towards the future. We had planned this for quite a while and now finally put it into practice. After a year and a half of blogging we needed change. We look forward to blogging and taking you with us on our journey!

#1 San Francisco

Drei Wochen Amerika liegen hinter mir und es war einfach nur WOW! Unsere erste Station: “The amazing City by the Bay” > San Francisco. Drei Tage haben wir hier verbracht und uns vom Zauber der Stadt überzeugen lassen. Per Hop On/Off-Bus haben wir uns die ersten beiden Tage erst einmal einen Überblick über die gesamte Stadt verschafft und dann am Folgetag noch einmal die Sehenswürdigkeiten, Orte und Plätze genauer angeschaut, die uns am besten gefallen haben. Die Fahrt mit einem der historischen Cable Cars war ein absolutes Highlight 🙂 Golden Gate Bridge (na klar!), Lombard Street, Chinatown, Pacific Heights und Fishermanns Wharf haben uns sehr gut gefallen. Die Stadt als Kompletpaket ist einfach ein Erlebnis, sodass drei Tage zum erkunden doch etwas knapp sind.
Our three week trip USA trip is over and all I can say is WOW! First stop: “The amazing city by the bay” > San Francisco. We spent three days here and got caught up in the magic of the city. The first couple days the Hop on/Hop off Busses helped us get a general overview of the city and on our third day we took a closer look at the sights and places that we liked the best. One of the highlights to me was the drive with a historic cable car, as well as the Golden Gate Bridge, Lombard Street, Chinatown, Pacific Heights and Fishermanns Wharf. The whole city is an absolute adventure – therefore three days was a bit short.

 
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TAKE ME BACK
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Shoppingtechnisch ist San Francisco für alle markenbegeisterten Urlauber ein Paradies. GAP, Scotch&Soda, Victorias Secret, Apple, Dior, Chanel und wie sie alle heißen haben ihre großen Stores direkt um den Union Square. Super praktisch: Viele Sehenswürdigkeiten und Shoppingmeilen sind in San Francisco gut fußläufig zu erreichen. Kleine Concept-Stores mit ausgefallenen und besonderen Klamotten sucht man leider vergebens. Dafür hat uns das vielfältige und gesunde Essensangebot (eigentlich über die komplette Reise hinweg) begeistert. Im Voraus haben wir schon etwas recherchiert, wo man denn als Vegetarier am besten unterkommt und die Tipps im Internet (Tripadvisor etc.) waren echte Volltreffer. So haben wir im Neiman Marcus in San Francisco die wohl leckerste California-Rolle ever gegessen. Insgesamt muss man sagen, dass Amerika in Sachen healthy, organic food einiges tut und zu bieten hat. Ist wohl auf den derzeitigen Fitness-Trend zurückzuführen… Wir waren auf jeden Fall von jedem Organic-Soy-Coffee und Veggie-Burger begeistert :).
When it comes to shopping, San Francisco is a paradise for anyone who likes brands. GAP, Scotch&Soda, Victorias Secret, Apple, Dior, Chanel and all the other big brands have there stores located around the Union Square. That was quite practical – the sights and shopping streets were easy to reach walking. However, we failed to find little concept stores with edgier clothes. But we were stoked by the healthy variety of foods. Already before our trip we had looked up some places with vegetarian foods and the tipps we found on the internet were great! For example the Neiman Marcus in San Francisco – there we had the best California-roll imaginable. All in all I can say that the USA have a good lead regarding healthy, organic food. Probably due to the current fitness trend… We were thrilled by every organic soy coffe and veggie burger 🙂

Weiter ging es dann nach Monterey aber dazu später mehr!
Greta

Lately…

Ich habe hier noch ein paar Bilder von letzter Woche, als es noch nicht so kühl und bewölkt sondern wunderbar sommerlich war. Ich war mit einer Freundin Nachmittags bei Dean&David und habe einen super leckeren “Big Easy” Salat gegessen. Kann ich sehr empfehlen! Er war superlecker – das fanden die Wespen auch. Aus irgendeinem Grund hat es sich bei uns eingebürgert vor allem an Tagen nachdem wir am Vorabend feiern waren, bei Dean&David zu Mittag zu essen.
Here are some more pictures from last week, when it was nice and warm here in Germany and not as cloudy as right now. I went to Dean&David with a friend for lunch and I had the “Big Easy” salad. It was delicious. Somehow it has become some sort of tradition for us to go to Dean&David for a salad after going out the night before.

 

Außerdem habe ich eine alte Hose, die ich mal vor ein paar Jahren bei Zara gekauft habe, zu einer Shorts zurecht geschnitten. Das Ergebnis seht ihr hier. Die Hose hatte sich leider an den Beinen sehr geweitet, sodass ich sie gar nicht mehr getragen habe. Eine Shorts daraus zu machen ist auf jeden Fall besser, als sie immer nur im Schrank liegen zu haben. Sobald es wieder warm ist, werde ich euch noch ein Tragebild zeigen!
I cut this old pair of red jeans that I got from zara a few years ago into shorts. This is the result. The fabric had widened around the legs, which is why I didn’t wear them anymore. Turning them into shorts is much better than leaving them in the closet. As soon as it’s warmer outside again I’ll make an outfit photo for you!

Tapetenwechsel

Glück: Einige Tage dem Alltag entfliehen und sich am Meer den Wind um Nase wehen lassen.

Vergangene Woche verbrachte ich vier Tage in Haarlem – der wunderschönen Hauptstadt der Provinz Nord-Hollands. Neben der wirklich schönen Innenstadt, bietet Haarlem einen perfekten Blick auf die Spaarne. Der Fluss fließt direkt durch die Stadt und so ist es nicht selten, dass die glücklichen Bewohner vor Ihren Häuschen ein Boot liegen haben – NEID!
Nur 10 Autominuten von Haarlem entfernt liegt – direkt am Meer – der Ferienort Zandvoort. Wir hatten absolutes Glück mit dem Wetter, sodass wir stundenlang am Strand spazieren gehen konnten. Wieder einmal ist mir aufgefallen, dass Holland in Sachen Gastronomie und Stores Deutschland um einiges überlegen ist. Viele Shops haben total interessante Konzepte und Restaurants ein tolles Angebot – gesund, vegan, süß, herzhaft – und das alles zu wirklich fairen Preisen.

Auch wenn die Tage natürlich wie im Fluge vergangen sind gibt es für mich nichts Schöneres, als einfach mal rauszukommen und schöne Erinnerungen mit tollen Menschen zu sammeln. Denn das ist es wohl, was am Ende bleibt.

Greta

Spring favourites

Der Himmel ist leider wieder zugezogen und die Temperaturen nicht mehr ganz so sommerlich wie in den letzten Tagen – trotzdem möchte ich euch meine momentanen Lieblinge für’s Frühjahr zeigen.

1. Diese wunderschönen High Heel Sandalen von Steve Madden haben es mir in New York angetan und mussten einfach mit. Ich habe zwar noch keinen Anlass, an dem ich sie tragen kann, aber der kommt sicherlich noch früh genug (ich lasse mir schon was einfallen)!
2. Lippenstift, undzwar in leichtem dunkelrosa.
3. Das High Beam von Benefit. Ich trage es minimal mit dem Pinsel auf die Wangenknochen auf und massiere es ein, wodurch ein schöner Glanzeffekt entsteht.
4. Goldene Aceessoires! Hier in Form einer Kette, Ringe und einem kleinen Täschchen von Victoria’s Secret Pink.
5. Ein leichter Duft. Hierfür hält im Moment meißtens Aqua di Goia von Armani her, mein absolutes Lieblingsparfum.
6. Und zu guter Letzt: Frische Farben, Muster und leichte Stoffe.

Was sind eure Lieblinge für’s wärmere Wetter?

Street Art in Brooklyn

Der erste Tag in New York City ist schon fast um. Wir haben das perfekte Wetter erwischt und sind morgens ein paar Stunden durch Brooklyn gelaufen und haben Bilder geschossen. Schon alleine Brooklyn ist atemberaubend. Nicht schick, aber einfach entspannt und lässig. Nach einem Spaziergang durch Williamsburg haben wir dann das tollste Café überhaupt gefunden: “The Bakeshop”, wo wir einen super leckeren Chai Latte getrunken haben.

Ansonsten bietet Brooklyn natürlich eins: Street Art wohin man blickt!

My all time favorite songs ♥



Jeder kennt sie, die Songs die einem immer gute Laune machen und an schöne Zeiten erinnern.

Ich habe meine Dauerbrenner mal zusammengestellt:

Von welchen Songs bekommt ihr nicht genug?

Habt einen schönen sonnigen Sonntag!
Greta

My perfect weekend

Das Gefühl sein Wochenende optimal genutzt und eine gute Zeit verbracht zu haben, ist wirklich  etwas wunderbares. Meine freien Tage unter dem Motto “Kultur pur”, waren abwechslungsreich und natürlich mal wieder viel zu schnell vorbei. Am Freitag habe ich die faszinierende Live-Dokumentation “planet erde” und am Samstag den modernen Zirkus “flic flac” besucht. Beide Veranstaltungen haben mich wirklich  begeistert! Anschließend waren wir beim Italiener – herrlich, das Leben wie es sein sollte:

                                                       

Der Zirkus “flic flac” macht eine mega Show – empfehlenswert!

mmhhhhhhhh♥
Die ersten Sonnenstrahlen habe ich beim Spaziergang mit einer Freundin am Samstag genossen. Die Krönung meines WE’s : unser Amerika-Urlaub ist gebucht! Im August geht es für 2 1/2 Wochen an die Westküste – California here we come!
Und da nach dem Wochenende vor dem Wochenende ist, freue ich mich schon auf nächste Woche! Dann heißt es für mich “Hallo Berlin♥”.
Habt einen schönen Sonntag!
Greta