5 ways to have a better Monday

Hannover Blogger
Das Wochenende neigt sich dem Ende zu, übermorgen ist Montag – der wohl am meisten verhasste Tag, und manchmal ertappe ich mich bereits an einem Sonntag Nachmittag sehnsüchtig auf die vergangenen freien Tage zurückblicken und mich vor dem kommenden Tag grauen. Die zwei Tage Wochenende fühlen sich so viel kürzer an als auch nur ein Tag in der Woche. Ich bin absolut kein Freund des frühen Aufstehens, sondern galt immer schon als Langschläfer. Dies koste ich am Wochenende besonders aus, bleibe möglichst lange noch im Bett und trinke in der wohligen Wärme meinen ersten Kaffee. Ab Montag geht das alles nicht mehr. Montags kommt man schlecht aus dem Bett, stellt sich vier verschiedene Weckzeiten ins Handy, schleppt sich zur Uni, sitzt müde in der Vorlesung und muss für die Woche alles mögliche planen und organisieren. Doch muss der Montag so sein? Seit einiger Zeit versuche ich, das etwas anders zu machen und schaffe es so, dass der Montag nicht ganz so schlimm wird wie sein Ruf es verheißt. Hier verrate ich euch mein Geheimnis.

Geh entspannt in den Montag

Sonntags schlafe ich meist nochmal extra lange, plane einen entspannten Tag und versuche zeitig ins Bett zu gehen, um den Schock, wenn der Wecker um 6 Uhr klingelt, etwas zu mindern. Gerne tu ich meiner Haut Sonntagabends noch etwas gutes mit einer Maske, bringe meine Fingernägel in Form und beziehe das Bett neu für einen gesunden Schlaf. So fühle ich mich frisch und bereit in die neue Woche zu starten.

Bereite dich schon früh vor

Ebenfalls etwas, was ich gerne an Sonntagen erledige, ist ein Plan für die Woche. Ich erstelle eine To do Liste mit allem, was in der kommenden Woche zu erledigen ist und vervollständige das, was am Freitag noch liegen geblieben ist. Dadurch vermeide ich, dass ich wichtige Dinge vergesse. Ich finde nichts schlimmer als ohne Plan in die Woche zu starten, denn das endet bei mir heißt im Chaos, was den Montag nur unnötig für mich belastet. So schaffe ich es, mir etwas vom Montagsstress zu nehmen.

Nimm dir für Montagabend etwas vor

Somit freust du dich während des Tags auf den Abend. Ob Sport, Freunde treffen, mit den Mitbewohnern zusammen kochen – ich nehme mir für Montags immer gerne etwas vor und siehe da – der Tag vergeht sehr viel schneller. Außerdem kann man so feiern, dass der erste Tag der Woche geschafft ist!

Füge ein paar neue Songs zu deiner Playlist hinzu

Ein kleiner Trick, um die Bahnfahrt zur Uni etwas besonderer zu gestalten ist für mich, neue Musik zu hören, die bisher nicht auf meinen Playlists zu finden war. Oft tausche ich mich mit Freunden über Musik aus, die die anderen gerne hören, und höre da selbst mal am Montagmorgen rein. So gestalte ich den Morgen etwas abwechslungsreicher.

Mach dich zurecht

Wir alle kennen das Gefühl, wenn man einen neuen Pullover trägt, sich hohe Stiefel anzieht oder die Haare zu einer anderen Frisur zusammenbindet. So etwas wirkt unheimlich gut auf die eigene Stimmung. Aus diesem Grund überlege ich mir gut, was ich Montag tragen möchte, um mit einem guten Grundgefühl durch den Tag zu gehen.

Wie schafft ihr es, den Montag erträglicher zu machen?
Hannover BloggerThe weekend is nearing its end, tomorrow is Monday – probably the most detested day of the week and sometimes I find myself mourning the upcoming day already on a Sunday afternoon while looking back with nostalgia on the past free days. Those two weekend days seem so much shorter than one whole day of the week. I am absolutely no fan of getting up early in the morning and have always been more of a late riser. I especially savor this on the weekends, staying in bed as long as I can and having my first cup of coffee in my cosy blankets. From Monday on this is not possible anymore. On Mondays getting out of bed seems much harder than the rest of the days, I set four different alarms before being able to get up, drag myself to uni, sit tiredly in the classes and need to organize so much for the new week. But does Monday really have to be this way? For some time now I try my best to change this and achieved to make Monday less horrible than its reputation. Here is a little guideline to my secret.

Get enough rest on the weekend

As I already told you I like to sleep in on Sundays, plan a stress free and chill day and try to go to bed early to narrow the shock of the alarm at 6 on the next morning. I love providing myself with some beauty treatments like a face mask before I go to bed and put clean sheets on the bed for a healthy sleep. This way I feel so fresh when I start into the new week.

Organise yourself a day ahead

Also something that I like to do on a Sunday is making a plan for the upcoming week. I create a to do list with everything that need to be done and finish what I left undone on Friday. This way I make sure that nothing will be forgotten. To me there is nothing worse than starting into the new week with no plan which means total mind chaos – something completely unnecessary on a Monday. This reduces lots of stress.

Do something special on Monday

This way you will even look forward to the start of the week. Go to the gym, meet up with friends for after work drinks, cook something together with you flat mates – you will see how much faster the day goes by when you have something special planned. And there is always reason to celebrate when the first day of the week has been accomplished!

Put some new songs on your playlists

Another trick to make the train ride to uni a little more special than usual is to listen to new music that I haven’t had on my playlists before. I often compare my music with my friends and listen to their music on a Monday morning.

Style yourself

We all know that feeling of wearing a new sweater, high heeled boots or a different kind of hair style. It lights up your mood so I like to follow this on Mondays to make me feel good during the day.

How do you make your Mondays more bearable?
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Jacket, top, skirt – Zara | Stockings – H&M | Bag – Maison Mollerus | Watch – Marc Jacobs | Boots – Vagabond

TICK TACK – für spannende, verregnete Tage

Der folgende Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Penguin Books
Buchempfehlung thriller
Das Wetter ist momentan alles andere als der goldene Herbst, den wir uns alle erhofft haben. Am Samstag bin ich mit schnellen Schritten und mit Kapuze auf dem Kopf durch den prasselnden Regen gelaufen, um in einem kleinen, etwas versteckt liegenden Café mit einer Freundin zu Frühstücken, zu quatschen und uns über unsere neusten Bücherlieblinge auszutauschen – denn was gibt besseres es, als an so einem verregneten Tag mit einem guten Buch und einer Tasse heißem Kakao gemütlich im Warmen zu sitzen?

Meine Buchempfehlung lautet “TICK TACK – wie lange kannst du lügen?” und ist ein packender Thriller aus den USA. Ich habe ihn am Freitag begonnen und konnte ihn erstmal gar nicht mehr aus den Händen legen. Ich war schon immer ein Fan von Kriminalfällen. Dieser handelt von einer jungen Amerikanerin namens Nic, die vor zehn Jahren eine tragische Geschichte in ihrem Heimatstädtchen erlebte: Corinne, eine ihrer Freundinnen, war von heute auf morgen spurlos verschwunden. Der Fall wurde nie aufgeklärt und nach der high School lies Nic die Kleinstadt hinter sich. Nach einer langen Zeit kehrt sie nun zurück in ihre Heimatstadt, eigentlich aus dem Grund, gemeinsam mit ihrem Bruder ihr Elternhaus verkaufen zu müssen – aber irgendwie auch ein wenig durch einen Brief, den sie vor kurzem erhalten hatte und der lediglich die Worte enthielt: “Dieses Mädchen. Ich habe es gesehen.” Damit konnte nur Corinne gemeint sein. Doch kaum zu Hause angekommen, wird sie mit einem weiteren Vermisstenfall in ihrem ehemaligen Freundeskreis konfrontiert – diesmal handelt es sich ausgerechnet um das Mädchen, das ihr und ihren Freunden damals ein Alibi verschafft hatte. Und am Tag darauf wird plötzlich eine Leiche gefunden. Irgendwie hat jeder in der Kleinstadt etwas zu verstecken. Und es stellt sich die Frage – wie lange kann man lügen? Wer hat hier am meisten zu verbergen? Wessen Geheimnisse sind die abgrundtiefsten? Und war der Täter womöglich jemand aus dem Freundeskreis? Um diese Fragen zu beantworten, stellt sich Nic ihrer Vergangenheit.

Die ganze Geschichte wird auf eine fesselnde Weise rückwärts erzählt – beginnend in der Gegenwart mit Tag 15 und endend in der Vergangenheit mit Tag 1 – dem Tag, an dem aufgeklärt wird, was damals vor zehn Jahren eigentlich wirklich geschah. Der Schreibstil zieht den Leser richtig in die Handlung und ich konnte das Buch an vielen Passagen gar nicht mehr aus der Hand legen. An den richtigen Stellen erfährt man wichtige Details, die einen schließlich zur Lösung des Falls bringen.

Was lest ihr momentan gerne?

buchblog thrillerThe current weather is anything but the golden autumn that he had all hoped for. On Saturday I quickly walked with fast pace and drenched by the rain to a small café to have breakfast with a friend, chat and exchange our current favorite books – because what’s better than sitting in your warm and cosy room with a good book and a hot cup of cocoa on a rainy day?

My reading recommendation is “All the missing girls”, an enthralling thriller from the USA. I started on Friday and my nose was glued to the book at any possible moment. I have always been a big fan of crime stories. This one if about a young woman called Nic, who encountered a tragic story ten years ago: Corinne, one of her friends, went missing all of a sudden and without a trace. The case was never solved and after gaining her high school diploma, we left the small town behind. Now, after a long time, she returns – actually to sell her father’s house, but also because of a mysterious message about Corinne that she received a few days ahead. Upon arriving at home she is confronted with another woman of her former group of friends going missing – this time it’s the girl that provided the group with an alibi. And the day after a corps is found. Everyone in this small town seems to have something to hide. But whose secret is the deepest? Nic gives herself up to answer this question.

The whole story is told backwards – starting with day 15, in the present, and ending in the past, with day 1 – the day everything from the past is revealed. The reader gets pulled into the story and I wasn’t able to put the book aside on so many pages until you find out the truth.

What are books that you like to read?

 

buch tick tack Rezension

No One Cares If You Don’t Go To The Party

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Hattest du schon mal das Gefühl, auf eine Party gehen zu müssen, weil “alle anderen” gehen und du sonst “alles verpasst” – und das obwohl du einfach gar keine Lust hattest? Ich kann mich noch genau daran erinnern, wie ich mich ausgegrenzt fühlte, wenn am Tag danach meine Klassenkameraden darüber redeten, wie witzig und LEGENDÄR die Party gewesen war und dass ich niemals verstehen könnte, worüber sie sich unterhielten, weil ich “einfach nicht da war, als das alles passiert ist”.

Ever felt that social pressure to go to a party, just because “everyone else” is going and you will “miss out on so much” if you don’t? I remember feeling excluded at school when I had not attended a party and the next day everything people could talk about was how funny and LEGENDARY that party had been, and that I could never possibly understand what they were talking about because I was “just not there when all of this happened”.

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nubikk2Über die Jahre habe ich gelernt, dass dieser Gruppenzwang gemeinsam mit dem Schulabschluss – oder spätestens nach dem ersten Semester – verschwindet. Irgendwann hörte ich einfach auf, zu den Partys zu gehen, wenn ich mich nicht danach fühlte. Ich habe heute nicht mehr das Gefühl etwas zu verpassen, weil ich weiß, dass ich oftmals 1000 bessere Wege finden kann, wie ich meinen Abend zu Hause verbringen kann. Das nächste Mal, wenn dir nicht nach feiern zumute ist, dann erinnere dich daran, dass keine Party auf der du je warst, so legendär war, wie die Leute es am nächsten Tag erscheinen ließen. Hier sind Ideen, wie du das Beste aus deiner Zeit für dich machen kannst:

What I learnt over the years was that this peer pressure was gone as soon as school was over – after the first semester of uni the latest. I stopped going to parties when I just didn’t feel like it, when I had plans that were important to me the next morning or when I had too much to do. Bottomline of all is: No one cares if you don’t go to the party. I don’t feel like I’m missing out anymore when I decide not to go, because I know that sometimes I can find a million better ways how to spend my night in. So next time you don’t feel like partying, remember that no party you ever went to was as legendary as people made it seem the next day, plus, here are ideas on how you can make most of your alone-time:

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Ließ ein Buch (denn ganz ehrlich, wann hast du das letzte Mal ein Buch bis zu Ende gelesen?). Arbeite an etwas, das dir wichtig ist und wofür du oftmals nicht die Zeit findest. Ruf deine Mutter an. Nimm ein heißes Bad. Räume eine Ecke in deiner Wohnung auf, die immer unordentlich ist. Schicke einer Freundin, die du schon ein ganzes Jahr nicht gesehen hast, eine Sprachnachricht. Backe einen Kuchen. Halte einen Moment inne und denke darüber nach, wie viel Glück du in deinem Leben hast.

Read a good book (because let’s be honest, when was the last time you finished a book?). Work on something that is important to you and that you usually don’t always find the time for. Call your mum. Take a hot bath. Sort out a corner in your flat that is always untidy. Send a voice note to a friend you haven’t seen in over a year. Bake a cake. Stop a moment and think about how fortunate you are.

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Skirt & Leather Jacket – Zara
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Becoming A Person Of Action

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Ich bin ein Mensch der Taten. Das war ich jedoch nicht immer so und ich kann mich auch nicht mehr genau an den Moment erinnern, der alles verändert hat. Ich weiß noch, wie ich vor ein paar Jahren sehr unglücklich in meinem Job war. Dennoch brauchte ich ganze zwei Jahre, um etwas an meiner Situation zu verändern – eine Veränderung, die nicht einmal aus mir selbst herauskam,  sondern fremdbestimmt war. Doch innerhalb eines Jahres wurde ich zu einem Mensch der Taten. Ja, ich weiß, ich habe euch das schon oft erzählt und langsam wird es wirklich langweilig. Aber das leben hier in London hat mein Leben verändert.

Heute bin ich mir zu 100% sicher, dass ich meine Ziele erreichen kann, wenn ich nur hart genug daran arbeite. Die Welt steht mir offen und ich kann gehen wohin und tun was ich will. Was ist mein Geheimnis?

I am a person of action. I haven’t always been and I cannot recall a certain moment or event that changed my behaviour. I remember how a few years ago I was unhappy with my job situation, but it took me two years until I finally made a change. And this change was not even made consciously. But from that person I developed to become a person of action in less than a year. Yeah, I know, I’ve told you this so many times and it starts to get annoying – but living in London changed my life. 

Today, I’m 100% positive that I can reach my goals if I work hard enough. The world is open and I can go wherever I want and do whatever I wish. What’s my secret?

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1. Finde deine Leidenschaft

Jeder kann einen Job finden, der ihn begeistert (wobei man immer wissen sollte, dass ein Traumjob nicht immer spaßig ist. Er ist harte Arbeit, doch wenn man sich für ihn begeistern kann, macht er ab und zu dennoch Spaß und man hasst sich nicht, wenn man am Montag Morgen das Haus verlässt). Ich habe recht spät, im Alter von 22 Jahren, mit der Uni beginnen. Schon zu Beginn wurde mir klar, dass dies die richtige Branche für mich war – und das hatte rein gar nichts mit den Vorlesungen zu tun. Denn lass dir eins gesagt sein: Die wichtigsten Dinge sind nicht die, die man im Hörsaal lernt. Es sind die, die man lernt anzuwenden. Wir haben uns damals dazu entschlossen The Urban Slang zu starten und auf einmal fand ich mich mitten in der Nacht mit dem Laptop unter der Bettdecke und nahm Onlinekurse über die Dinge, von denen meine Professoren mir später sagten, dass sie bei der Promotion wichtig seien.

1. Find your passion

Every person can find a job they are passionate about (but to know that a dream job is not always fun. It’s hard work but if you’re passionate about it, you will still find it enjoyable and you won’t hate yourself on a Monday morning). I started uni quite late, at the age of 22. When I started studying, I knew that this was the right field for me – and that had nothing to do with the lectures. Because let me tell you one thing: The most important things are those you don’t learn by studying theory in a class room. You learn them by applying your knowledge. We decided to start The Urban Slang and I suddenly found myself taking online courses in the middle of the night and learning how to apply what my professors told me was important.

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2. Sei Zielstrebig

Zielstrebigkeit hat nichts mit Strebertum zu tun! Ich persönlich finde, dass zielstrebige Menschen die coolen Menschen sind, denn sie sind Menschen der Taten. Und Taten machen einen cool, stimmt’s? (Hach ja, wie ich mich gerade selbst cool genannt habe, haha)

Wenn du etwas willst, dann tue etwas dafür. Setze deine Anforderungen an dich selbst hoch und sei nicht ängstlich. Und vor allem: Entscheide dich nicht für den gemütlichen Weg.

2. Be ambitious

Ambitiousness is not dorky! In fact, only ambitious people are cool to me, because they are always people of action. And action makes you cool, right? (I love how I just randomly mentioned that I consider myself a cool person)

If you want something, go for it. Set your standards high and don’t be scared. Don’t take the easy road.

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3. Arbeite hart

Ich weiß, dass Menschen gerne darüber reden, wie viel Glück andere doch haben. Oder was für gute Voraussetzungen andere haben. Glück und Voraussetzungen sind Dinge, an die ich eher weniger glaube. Sicherlich haben es manche Menschen im Leben einfacher als andere. Doch genau das würde ich selbst als Motivation nehmen, doppelt so hart zu arbeiten. Es ist ein Leichtes zu sagen, dass andere “einfach die richtige Ausstrahlung” haben oder den “finanziellen Rückhalt der Familie” oder “einfach dauernd Glück” haben. Es ist einfach zu sagen, weil die Menschen nicht die Arbeit sehen, die hinter jedem Erfolg steht. Ich bin gut bei Bewerbungsgesprächen, weil ich vor ein paar Jahren ein paar so richtig in den Sand gesetzt habe. Ich weiß, wie man bestimmte Sachen macht, weil ich sie bis spät nachts gelernt habe. Menschen vergessen oft, dass Erfolg mit Kompromissen verbunden ist – und bedeutet, dass man sich bei der Frage, wie man seine Freizeit verbringt, oft für die weniger komfortable Lösung entscheiden muss.

3. Work hard

I know that people often like to talk about how lucky other people are. Or how fortunate. Luck and fortune is something I don’t believe in. Sure, some people have it easier in life. But I’d take that as a motivation to work twice as hard in order to show myself, that I can do it, too. It’s always easy to say that some people “just have the right aura” or “have the financial support of their parents” or “are just goddamn lucky”. It’s easy to say, because people don’t see how hard that person worked to reach a certain goal. I am good at job interviews, because I had quite a few that went really bad. I know how to do things, because I had my eyes glued to the screen many nights studying. People often forget, that success means a lot of compromise in different situations – and often having to decide for the uncomfortable option of how to spend your free time.
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4. Sei kreativ

Ich will dir eine Gesichte erzählen. Als ich mich für meinen jetzigen Job beworben habe, wollte meine Firma, dass ich eine kreative Bewerbung einreiche. Noch nie habe ich mich so entblößt gefühlt. Und noch nie hat eine Bewerbung so viel von mir abverlangt. Doch als ich fertig war und begriff, was ich erschaffen hatte, bemerkte ich, dass ich diese Bewerbung auch bei anderen Firmen einreichen konnte. Ich habe noch nie so viel Feedback von Firmen bekommen – für einen Tag Arbeit. Ich hatte schließlich drei Bewerbungsgespräche und zwei davon führten zu Jobangeboten. Und das, obwohl ich mich im Kommunikationsbereich bewarb und Englisch nicht meine Muttersprache war.

4. Be creative

I want to tell you a story. When I applied for my current job, my company made me do a creative task as part of the application process. I never felt more exposed. An application had never that much work. However, when it was done and I saw what I had created, I suddenly understood that I could use this for other job applications, too. I never received more feedback from companies of all sizes. I spent one day working out a concept and creating the actual applications and it led to two job offers out of three interviews – even though I was applying for a job in communications without being a native English speaker.

5. Lasse deine Ziele nie aus den Augen

Was ich damit meine ist: Lass dich nicht ablenken. Finde deine Leidenschaft und deinen Traum und mache ihn wahr.

5. Don’t let your goals out of focus

What I mean is: Don’t get distracted. Find something you really want and go for it!

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Dress & Jacket – Zara
Sneakers – Nubikk
Watch – Cluse

Life Update

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Schon zwei Wochen ist mein letzter Beitrag her. Heute habe ich entschieden, dass kein weiterer Tag ohne Aktivität auf The Urban Slang vergehen soll. Schon seit längerem habt ihr nichts von uns gehört – noch nicht einmal auf Instagram. Was ist also passiert? Louisa ist immer noch auf Madagaskar und ich bin sicher, dass sie euch mit mindestens einem großen Blogbeitrag versorgt, sobald wie wieder in Deutschland ist. Doch was war eigentlich bei mir los? Ich…

Almost two weeks have passed since I wrote my last blog post. Today I decided that no more days can pass by with no any activity on The Urban Slang. You haven’t heard from us for a while – not even on Instagram. So what happened? Louisa is in Madagascar at the moment and I am sure she will return with a huge blog post about her experience next month. But what have I been up to? I…

…bin gereist: Nach Deutschland und zurück nach London. Es war der kürzeste Trip bisher. Nach weniger als 48 Stunden auf deutschem Boden fand ich mich im verspäteten Ryan Air Flieger nach London wieder. Ich könnte über meinen Aufenthalt in Nürnberg nicht glücklicher sein. Eine meiner engsten Freundinnen lebt dort. Vor etwa 9 Jahren haben wir uns bei einem Schüleraustausch in den USA kennengelernt und dieses Wochenende hat sie Hochzeit gefeiert. Das Wochenende war erfüllt von den schönsten Erinnerungen.

…travelled: To Germany and back to London. It was the shortest trip I’ve done so far and not even 48 hours after touching ground in Nuremberg, I found myself on a delayed Ryan Air flight back to London. I couldn’t be happier about my journey. I visited a very good friend of mine who I met during my exchange in the U.S. around 9 years ago. We celebrated her wedding and created the fondest memories within not even two days.

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…verpasste: Die London Fashion Week! Durch meine Reise nach Deutschland und die Vorbereitungen davor habe ich die Fashion Week verpasst. Ich verspreche aber, dass ihr mich das nächste Mal wieder auf den Events wiederfindet – diese Saison hatte ich jedoch wichtigere Dinge zu tun.

…missed: London Fashion Week! Due to my trip to Germany and preparations for it beforehand, I missed all of Fashion Week! I promise, next time you will see me on all those fun events again, but this time I had more important things to take care of.

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…arbeitete: Hart. Ich kann kaum glauben, wie nervenaufreibend und anstrengend die letzten Wochen waren. Jetzt sollten die Dinge wieder zur Normalität zurückkehren und ich freue m ich darauf, hoffentlich bald wieder häufiger posten zu können.

…worked: Hard. I can’t even believe how exhausting and nerve wracking the last weeks were. Things should go back to normal now and I look forward to being able to post more frequent!

..vermied: Instagram. Eine Woche lang. Social Media Detox kann wirklich gut sein und ich brauchte diese Zeit für mich selbst. Ich habe nicht einmal das Gefühl, etwas verpasst zu haben!

…quit: Instagram for a week. Social media detox can be so good and I really needed some time off. I don’t feel like I missed out on anything!

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…lernte: Das es wahre Liebe immer noch gibt. Meine Freundin und ihr Mann sind schon seit 10 Jahren zusammen und haben mal wieder bewiesen, dass man jede räumliche und zeitliche Trennung überstehen kann, wenn man sich wirklich liebt.

…learned: True love still exists. My friend and her newly wedded husband have been together for 10 years and are proving once again, that we can make things work and no distance is too far if we really love each other.

Canterbury for the weekend

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It was a Saturday afternoon and Fatima and I were sitting in a café in Shoreditch, when I mentioned that the next weekend would be a long one, due to summer bank holiday here in the UK. Fatima said: “We should go somewhere for two days!” – a few nights later we booked our Airbnb and the train tickets to Canterbury. Neither of us knew much about the town, but we had only heard good things about it.
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Am nächsten Samstagmorgen holten wir uns zwei große Kaffees und Mandelcroissants und stiegen in die Bahn gen Osten. Das Wochenende in Canterbury war wundervoll. Wir haben die Abbey und die Kathedrale besichtigt, sind durch die kleinen Gassen geschlendert und haben Kaffee in der Sonne getrunken. Das Wetter war einfach nur perfekt. Wir saßen stundenlang am Fluss und haben ins Wasser gestarrt. Wir aßen ein allerletztes Eis und genossen das letzte bisschen Sommer, bevor wir wieder in die Bahn zurück nach London mit seinen belebten Straßen stiegen.

The next Saturday morning we grabbed large coffees and almond croissants at the train station, before heading east. The weekend in Canterbury was nothing less than amazing! We viewed the abbey and the cathedral, wandered through the small streets and had coffee in the sunshine. The weather was just perfect. We sat by the river and just stared into the water – and I caught myself almost falling asleep in the sunshine. We had one last ice cream and enjoyed summer once again before heading home, back to the busy streets of London.
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Canterbury6Top – Trendeo
Shorts- Gina Tricot
Sneakers- Nubikk
Bag – Sassy Classy
Watch – Cluse
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Summer Favourites

Es ist Mitte August und lange geht der Sommer nun nicht mehr. Ich finde immer, dass sie Zeit im Sommer unfassbar schnell verfliegt. In zwei Wochen ist es schon so weit und ich fliege von Hannover über Paris nach Antananarivo, Madagaskar. Natürlich werde ich euch über Instagram auf dem Laufenden halten und möglichst viele Impressionen mit Euch teilen! Aber bis dahin zeige ich Euch erstmal meine diesjährigen Sommerfavoriten.

It’s already the middle of August and summer is slowly coming to its end. I always feel like time passes much faster during Summer than usual. In two weeks I will board my flight to Paris and from there to Antananarivo, Madagaskar. Of course I will share lots of impressions with you on instagram. But until then, here are my current summer favourites.
summer 2017 favourites essentials

  1. Was ist der Sommer ohne eine passende Sonnenbrille? Dieses Jahr begleitet mich das Modell Erika von RayBan. Ich habe eigentlich nicht unbedingt ein “Brillengesicht” und dachte immer, dass ich nur die Wayfarer-Modelle tragen kann. Bis ich gemerkt habe, dass Erika auch zu mir passt!
  2. Eine weitere Neuentdeckung für mich waren dieses Jahr farbige Uhrenarmbänder. Bisher hatte ich immer eher schlichte Armbänder oder einen großen goldenen Wecker am Arm. Seit neustem trage ich besonders gern meine türkise Cluse Uhr, die besonders zu gebräunter Haut wunderschön aussieht.
  3. Der Trianglbikini war bereits letztes Jahr einer meiner Favoriten und schafft es auch dieses Jahr wieder mit in die Kategorie. Ich habe bisher keinen gefunden, der ansatzhalber so gut sitzt wie der Neoprenstoff von diesem Bikini.
  4. Dieses paar Schuhe ist meine absolute Lieblingsneuentdeckung. Mime et moi haben kennen das Problem von unbequemen hohen Schuhen nur zu gut. Im Notfall nimmt man gerne ein flaches paar mit, was aber sehr viel Platz weg. Daher haben ihre Schuhe drei verschiedenen Absätzen, die man mit einem Clip-On Mechanismus austauschen kann. Hier seht ihr zwei davon. Nie wieder schmerzende Füße! Die Idee ist einfach genial.
  5. Kommen wir zu meinen Make-Up Favoriten. Hier habe ich Euch vier neue Entdeckungen vorzustellen. Beginnen  wir auf der linken Seite. Da haben wir einmal das Glow Tonic von Pixi. Das Gesichtswasser wirkt exfolierend, das heißt es entfernt sanft abgestorbene Hautschüppchen und seitdem ich es benutze, wirkt mein Hautbild im Ganzen irgendwie reiner und frischer.
  6. Wie ihr sicher bereits wisst, bin ich ein großer Fan von Gesichtsmasken. Hier zeige ich euch die Hyaluron Mask von Rosa Graf. Am Anfang war ich von ihr nicht ganz so überzeugt, da die Maske eine sehr cremige Konsistenz hat, was die Dosierung, wie ich finde, etwas erschwert. Aber die Haut fühlt sich danach so prall und weich an, dass ich meine Meinung um 180 Grad gewendet habe und mich nun immer schon auf den Tag freue, an dem ich sie wieder anwende.
  7. Die perfekte Nagellackfarbe darf natürlich auch nicht fehlen. Momentan hat es mir der Peachfarbton von Alessandro besonders angetan. Wenn ich ihn trage, werde ich von allen Seiten auf meine Nägel angesprochen. Er sieht besonders schön zu gebräunter Haut aus.
  8. Last but not least – dieses Jahr habe ich eine alte Liebe zu Kajal wiederentdeckt. Der Endless Silky Eye Pen von Pixi ist unfassbar weich, cremig und bleibt länger erhalten als jeder Kajal den ich sonst benutzt habe. Momentan ist er für mich überhaupt nicht mehr wegzudenken!

Was sind eure momentanen Sommerfavoriten?

 

  1. What’s summer without the perfect pair of sunglasses? This year I am accompanied by the RayBan model Erika. As I don’t necessarily have a “glasses face” I always felt that the Wayfarer model is the only model that suits me. Until I realised that I can wear Erica just as well!
  2. Another one of my discoveries are coloured watchbands. I used to wear rather plain bands or a golden watch on my arm. But for the past few months I like to wear my turquise Cluse watch, which looks especially great on tanned skin.
  3. My Triangl bikini already made it to my favourites last summer. I still haven’t found a bikini that fits half as good as the neopren fabric of this one which makes it hold its place on the favourites list.
  4. This pair of shoes is one of my newest discoveries. Mime et moi decided it was time to end the hurting of the feet and taking another pair of flats to events in case of not being able to walk in heels anymore. They have designed shoes with a clip on mechanism, which lets you take of the heel off and switch your high heels into flats. Just genius!
  5. Lets have a look at the make up products that I chose to be on my favourites list. On the far left you can see the Glow Tonic by Pixi, a face tonic which softly removes dead skin danders and ever since I have been using it my skin seems much clearer and fresher.
  6. As you may already know I am a big fan of face masks. I want to tell you a bit about the Hyaluron Mask by Rosa Graf. At first I was not very convinced as the consistency is rather creamy which makes it difficult to find the right dose. But after using it my opinion turned 180 degrees. The skin feels so tight and soft. I always look forward to the day that I use it again.
  7. Summer is not summer without the perfect shade of nail polish. At the moment I use a peach shade by Alessandro and get asked about it whereever I go. It looks especially great on tanned skin.
  8. Last but not least – this year I rediscovered my old love for kohl pencils. The Endless Silky Eye Pen by Pixi is unbelievably soft and creamy and stays put much longer than any kohl pencil I have ever used. For right now I can’t imagine my make up without it!

What are your summer favourites?

What It’s like Moving Abroad

Umziehen nach London, arbeiten, anmelden
Lasst mich euch die Geschichte einer jungen Frau erzählen, die in die Welt hinauszog, um ihre Träume zu verwirklichen. Jep, diese Frau bin ich. Vor einem Monat bin ich von Deutschland nach England gezogen und das hat mein gesamtes Leben verändert. Aber warum ist all das passiert und vor allem wie? Letztes Jahr kam ich für 6 Monate nach London, weil ich meiner Karriere einen Push geben wollte. Doch nach sechs Monaten wusste ich, dass diese Stadt mich verzaubert hat. Ich ging zwar zurück nach Deutschland, aber mir war klar, dass ich hierher zurückkehren wollte. Ich bin also schon zwei Mal hier hergezogen und es ist wirklich nicht einfach. Der heutige Post ist deswegen all den Schwierigkeiten gewidmet, denen man gegenüber steht, wenn man ins Ausland zieht.

1. Sprachbarrieren. In London gibt es tausende verschiedene Akzente. Deswegen versteht man die Hälfte der Zeit nichts von dem, was die Menschen um einen herum sagen. Die Briten sprechen zudem extrem schnell, ohne es zu merken. Die andere Hälfte der Zeit werden Vokabeln benutzt, die man nicht kennt und man ertappt euch nachts dabei, wie man Wörter googlet um herauszufinden, was vorhin eigentlich genau gemeint war. So zu tun, als ob man es versteht, bringt übrigens nichts und fliegt meistens auf.

Let me tell you a story about a young woman chasing her dreams. Yup, that’s me. I moved from Germany to the United Kingdom only a month ago and it obviously changed my life. But why did all of this happen and – the most interesting part – how? Okay, so let’s start this story at the very beginning, which was over one year ago. I had decided to give my career a major push, move to London for an initial six months and do an internship. After those six months I had to leave to finish uni, that’s all done now and I’m back!

So yeah, I’ve experienced it twice (and once when I was sixteen) and let me tell you one thing: It’s super scary. Here is why:

1. Language barriers. Half of the time you will not understand the people around you as everyone has a different accent and those whose mother tongue is English talk really fast without knowing it. The other half the time you are able to understand but they will use vocabulary that you don’t know and you’ll end up wondering what the hell that person was talking about.

Umziehen nach London, arbeiten, anmelden

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2. Alles ist anders. Ich will mich gar nicht im Detail über Social Insurance Numbers und Proof of address auslassen (was man für ALLES braucht) – aber stimmen wir doch einfach überein, dass im UK alles anders gemacht wird und man sich oft wie ein Idiot fühlt, weil man keinen Plan von den einfachsten Dingen hat.

3. Schon mal in eine Wohnung gezogen, ohne sie vorher zu besichtigen? Ich habe das jetzt schon zwei Mal gemacht und es ist wirklich gruselig. Wird tatsächlich jemand die Tür öffnen, wenn ich klingele? Und was passiert, wenn man noch in Deutschland ist, aber schon Miete bezahlen soll? Fragen über Fragen und die nicht ganz befriedigende Antwort ist: Entweder man hat Glück, oder man hat es eben nicht.

2. Everything is different. I don’t want to go into detail about social insurance numbers and proof of address (which you need for EVERYTHING) – but let’s just agree that basically everything is handled differently here in the UK and I often feel like an idiot because I don’t know how basic things work here. Welcome to reality!

3. Ever moved into a flat that you have not physically seen before? I’ve done it twice now and it’s super scary. Is someone actually going to open the door when I ring the doorbell? And what is going to happen if I transfer rent whilst still in my hometown? Questions and more questions. The basic answer is: Either you’re lucky or you’re not.

Umziehen nach London, arbeiten, anmelden

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Shirt – Hollister
Shorts – Gina Tricot
Bracelet – Pandora
Watch – Cluse
Shoes – H&M

4. Die Familie ist weit weg. Ich weiß, das wussten wir alle schon. Aber es ist wirklich schwer, wenn man realisiert, dass man nicht einfach mal eben in den Zug springen kann, der einen nach Hause bringt. Anstatt dessen stehen jetzt Skype-Dates auf dem Plan, bei denen man sich durch eine Kamera sieht. Willkommen im Jahr 2017.

5. Man schließt enge Freundschaften. Damit will ich nicht sagen, dass sie besser sind. Was ich damit meine: Ich habe hier in London eine Hand voll Freude und die meisten davon kommen ebenfalls aus dem Ausland. Das bedeutet, dass all unsere Familien woanders Leben und es kann durchaus mal sein, dass man einen verzweifelten Anruf bekommt und dann alles stehen und liegen lässt, um seiner Freundin zur Hilfe zu eilen.

4. Your Family is far away. I know, groundbreaking. But it’s really hard knowing you can’t just jump on a train and go see your parents when you have a bad day. Instead, there will be Skype evenings and you will only see each other through a camera. Welcome in 2017.

5. Your new friendships will be very close. I have a hand full of friends here in London and I love them to death. Most of us are not British which means that our families are far away – and we’ve become like a second family for each other. When you live abroad, it means that you might get a call from a friend who is struggling at the moment and you know that you will drop all your plans in order to help.

Event: Produktion. Made In Germany Drei Instawalk

Made in Germany Drei Produktion Hannover

Depression Elevations – Poseidon Trident von Daniel Knorr

Nach meiner Klausurenphase möchte ich Euch noch von dem Event erzählen, von dem ich euch vor drei Wochen bereits über Instastory berichtet habe. Die liebe Lea-Christin von Glasschuh lud uns gemeinsam mit der Kestnergesellschaft zu einem Bloggerevent / Instawalk durch die Kestner Gesellschaft selbst, das Sprengel Museum und den Kunstverein Hannover ein, wo noch bis zum 3. September die Ausstellung “Produktion. Made in Germany Drei” zur Schau steht. Es ist der dritte Teil einer vor zehn Jahren gestarteten Ausstellungsserie – sie findet also alle fünf Jahre in den drei Einrichtungen für zeitgenössische Kunst statt. Im Fokus steht die Kunstproduktion und die veränderten Bedingungen des Prozesses.

After my exam period now I’d like to tell you a bit about a event that I attended three weeks ago. If you follow our instagram you already saw some impressions of the instawalk though three institutions for contemporary art here in Hanover. The Kestner Gesellschaft, Sprengel Museum and Kunstverein Hannover currently show an exhibition called “Produktion. Made in Germany Drei” which focuses on the process of creating art.

Made in Germany Drei Produktion Hannover

So trafen wir uns an einem leicht verregneten Tag in der Kestnergesellschaft, wo das Event mit einem Glas Sekt und einer Ansprache begann. Wir wurden durch die Ausstellungsräume geführt und schauten uns die teils skurrilen, teils atemberaubend schönen Kunstwerke an. Mein Lieblingskunstwerk war Depression Elevations – Poseidon Trident von Daniel Knorr. Nach dem ersten Walk durch die Kestner Gesellschaft wurden wir von VW Bullis zur nächsten Location transportiert – denn schließlich passen sie als weltweite “Made in Germany” Ikone perfekt zum Thema. Man kann sagen, was man will – in solch einem Bulli durch die Stadt zu fahren, bringt eine unfassbar schöne Athmosphäre mit sich.

This way we met on a mild, rainy day at the first institution and were greeted with a glass of champagne. We walked through this third of the exhibition and had a look at the partly bizarre, partly astonishing beautiful pieces of art. My favourite one was Depression Elevations – Poseidon Trident by Daniel Knorr (which you can see above). Afterwards we were taken to the second institution by a truely german icon – the Volkswagen Bully, which fits the “made in Germany” theme just right.

Made in Germany Drei Produktion Hannover

Das Sprengel Museum war unsere zweite Station. Auch hier bekamen wir eine exklusive Führung. Die Werke wurden hier räumlich größer und moderner, spielten mit Bewegung. Meine Lieblinge aus diesem Teil waren “Meatus” von Das Numen und das “Schablonen” von Sascha Hahn.

Next stop: Sprengel Museum. The pieces here got more spacial and modern, whilst playing with movement. My favourite pieces were “Meatus” by Das Numen and “Schablonen” by Sascha Hahn.

Made in Germany Drei Produktion Hannover

Meatus – Das Numen

Made in Germany Drei Produktion Hannover

Schablonen – Sascha Hahn

Im Anschluss ging es im VW Bulli weiter zum Kunstverein Hannover, wo wir bereits in der Eingangshalle von einem riesigen, wunderschönen Blumenbouquet von Willem de Rooj begrüßt wurden. Dieser letzte Teil der Ausstellung war ein wunderschöner Abschluss des Events. Die Ausstellung war sehr beeindruckend ist wirklich einen Besuch wert. Mit leckeren Snacks von dem Restaurant Besitos und einem Sekt haben wir uns voneinander verabschieden. Danke, liebe Lea Christin, für das wunderbare Event!

Last stop was the Kunstverein Hannover. The first art piece was places already in the enterence hall – a beautiful flower bouquet by Willem de Rooj. This was the perfect end of the event. We said goodbye after some snacks. Thank you again, Lea Christin, for this wonderful event!

Made in Germany Drei Produktion Hannover

Peles Empire – Grid

Questions You Face When Graduating University

“Ein Chai Latte mit einem Shot Espresso, bitte.”, sage ich, während ich in meiner Handtasche nach dem Stempelkärtchen krame. Seit drei Jahren bestelle ich hier jede Woche das selbe Getränk, aber heute fühlt es sich anders an. Ich lege das Kärtchen auf den Tresen. Es ist voll. Heute ist der Tag, an dem ich den Kaffee kostenlos bekomme. Und heute ist noch ein Tag: Der letzte Tag, an dem ich dieses Getränk bestelle. Es fühlt sich komisch an zu wissen, dass ich vielleicht nie wieder diesen Ort betreten werde. Das Café meine ich, in dem wir so oft über Präsentationen und Hausarbeiten gebrütet haben. Aber es fühlt sich vor allem eines an: Richtig.

“I’d like a chai latte with a shot of espresso please.” It’s the drink I’ve ordered every week for the past three years. I dig my coupon card out of my bag. It says that the 11th hot drink is for free and what a coincidence, today is the day I finally get a free drink. It’s a coincidence because, well, this will be the last time I will order a coffee at this place. It feels so weird knowing that I might never return again. I’ve worked on so many projects and presentations in this little café, the only café we have on campus.

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Es ist offiziell, ich habe den Abschluss gemacht und kann mich jetzt Bachelor of Arts nennen. Hört sich ja schon irgendwie komisch an und noch komischer ist, dass jetzt ein neues Kapitel beginnt. Ihr wisst schon, im Buch des Lebens. Manchmal denke ich darüber nach, dass man so gewisse Kapitel im Leben durchläuft. Vielleicht sind sie nicht bei allen gleich, aber im Grunde lauten sie doch: Kindergarten, Schule, Uni, Arbeit, Familie, Arbeit, Ruhestand. Und es macht mich ganz schön verrückt zu wissen, dass das Kapitel drei hiermit als abgeschlossen gilt. Vor mir liegt eine große, weiße Seite, die mit Geschichten gefüllt werden will. Geschichten, Erfolgen und – was am schlimmsten ist – wir alle wissen ja, dass das Leben nicht immer so spielt, wie man es gern hätte und nicht alles wird so funktionieren, wie wir es uns ausgemalt haben. Menschen gehen, Steine rollen in unseren Weg und es wird immer Tage geben, an denen wir uns wünschen werden, wir hätten uns anders entschieden.

It’s official, I’m a university graduate. How strange does that sound? Very strange to me, knowing that this chapter has now finished and a new chapter is ahead. Sometimes I think about the chapters you go through in life – Kindergarten, school, university, work, family, work, retirement – and it freaks me out knowing that chapter number three has now been completed, leaving me with an empty page ahead that wants to be filled with stories, successes and – worst of all – we know how life works and that not everything will work out the way we planned it. People leave, stones are thrown in our way and there will be days when we wish we decided differently.

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Ich habe diesen großen Plan vom Glück. Aber je größer unsere Pläne sind, desto wahrscheinlicher ist es, dass das Kartenhaus über uns zusammenbricht. Das weiß ich. Ich weiß, dass das passieren kann und dass ich mir dabei ein Bein brechen kann. Es wird Tage geben, an denen ich mir wünsche, meine größte Sorge wäre, die Hausarbeit rechtzeitig abzugeben oder eine Klausur zu bestehen. Oder die Frage, ob ich auf die Party gehen soll oder nicht. Die Menschen fragen mich immer, was mein Plan ist. Doch keiner meiner Freunde hat einen echten Plan. Zumindest nicht so wie ich, die alles ins kleinste Detail überlegt und aufgeschrieben hat. Meine Freunde sind da viel entspannter. Sie haben sich auf alles mögliche beworben und schauen mal, was passiert. Denn seien wir doch mal ehrlich: Keiner von uns weiß so wirklich, was er mit seinem Leben anfangen will. Die Entscheidungen, vor denen wir stehen, sind so groß, dass es unmöglich scheint, die richtige zu treffen.

I have it all planned, however, the bigger your plans are, the more likely you are to fail. I know that. I know that I might fall and break a leg or two. There will be days of me wishing that my biggest worry is a paper I need to finish or an exam I need to pass or wether or not I want to go to the party. Everyone always asks me the question: “What’s next?”. And then those people are always so astonished about my plans, because I have a quite accurate sense of what I want to do next. None of my friends has a real plan. It’s more a “I’ve applied to a bunch of things and will need to wait until I hear back from them” situation. Because, let’s be honest: none of us really knows what we want to do with our life. The decisions we have to make are so big, it seems impossible to find the right answer for ourselves.

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Wer bin ich?

Worin bin ich gut und was macht mich eigentlich glücklich? Dachtet ihr nicht auch immer, dass die Antwort darauf leicht zu finden ist? Das habe ich auch gedacht. Aber als ich sie mir schließlich stellte bemerkte ich, dass ich mich selber gar nicht gut genug kenne, um sie beantworten zu können. Kann ich das wirklich? Bin ich stark genug? Bin ich wirklich so jemand? Und was sagt das eigentlich über mich aus?

Who am I?

What am I good at and what makes me happy? Ever thought this was easy to answer? Well, I thought so, too but when I actually faced the question I realised, that there is so much I still don’t know about myself. Can I really do this? Am I strong enough? Am I really that kind of person? And what does this say about me?

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Wer will ich sein?

Ha, das kann doch wohl nicht so schwierig sein! Wir hatten doch alle unsere Kindheitshelden, wie Peter Pan. Aber Moment mal, Peter Pan ist doch nie erwachsen geworden, oder? Vielleicht ist es an der Zeit, uns einen neuen Alltagshelden zu suchen… Vielleicht jemand wie… wir selbst! Wer will ich sein? Eine Frage, auf die ich so viele verschiedene Antworten habe, dass es mich selbst schon ganz verwirrt. Und nein, aus diesen ganzen Antworten kann man unmöglich eine Heldin formen. Doch hier ist meine Antwort, an die ich selbst ganz fest glaube: Ich kann sein, wer ich sein will. Jetzt ist die Zeit, in der ich herausfinden will, wer ich sein will. Und das Beste ist, wenn ich damit auf die Nase fliege, stehe ich vielleicht eines Morgens auf und entscheide mich, jemand anderes zu sein. Es macht die Dinge zwar nicht gerade einfacher, aber das ist die Freiheit, der wir momentan gegenüberstehen.

Who do I want to be?

Ha, easy one! We’ve all had our childhood heroes like Peter Pan. But Peter Pan never grew up, right? So maybe it’s time to find someone new who can be your hero… Maybe someone like… yourself! So yes, who do you want to be? A question that I have hundreds of answers to, each and every one is so different, they can’t make a whole person. But here is my answer, an answer I truly believe in: You can be whoever you want to be. Now is the time to make up your mind. And the best thing is that if you fail, you can always get up one morning and decide to be someone else. It won’t make things easier, but it gives you freedom and that’s what life is all about, isn’t it?

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Wohin will ich gehen?

Dies ist vielleicht das erste Mal in deinem Leben, an dem du für dich selbst entscheiden kannst, was du als nächstes machen willst und vor allem: Wo. Ich sage meinen Freundin in der Uni immer gerne, dass uns die Welt jetzt offen steht. Wir können gehen, wohin wir wollen. Nach Thailand, China, Australien, Alaska, Costa Rica, Island – egal für welche Stadt, welches Land und welchen Kontinent wir uns entscheiden, dort wird immer ein Platz für uns sein. Irgendwo.

Where do I want to go?

This might be the first time you can decide for yourself, where you want to go. I always tell my friends from uni that now that we’ve graduated, we could go anywhere we want. Thailand, China, Australia, Alaska, Costa Rica, Iceland – no matter what city, country or continent we choose as our destination, there will be a place for us.

Dress – Missguided
Heels – Kurt Geiger
Watch – Daniel Wellington
Bracelet – Pandora