I Dream Of Being A New Yorker

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Lasst euch von dem Titel dieses Beitrags nicht verwirren: Ich bin eine Londonerin und ich bin glücklich. Das Wetter hier war jedoch in den letzten Wochen nicht gerade schön, sodass ich ein bisschen vor mich hin geträumt habe. Daran ist schließlich nichts verwerfliches, oder? Ich vermisse die Sonne so sehr, ich vermisse es, meine Tage im Park zu verbringen und ich finde, dass der Sommer sich verdammt noch mal beeilen sollte. Ich liebe London so sehr, aber der Winter hier ist wirklich hart. Besonders, weil die Häuser eine so alte Struktur haben und die Fenster einfach verglast sind. Da kann man ja nur noch von Orten, die ganz weit weg sind, träumen – und so träumte ich wieder einmal von New York. Wieder einmal, fragt ihr euch? Lass mich ganz von vorne anfangen.

Don’t let the title of this blog post fool you: I am a Londoner and I am happy with it. The weather in London however hasn’t been the kindest lately and there is no shame in dreaming, right? I really miss the sunshine and hanging out in parks all day, so summer should really hurry up and get here. I love London so much, but the winter here is really hard, with the houses barely heating up due to their old structure and the single glazed windows. It makes me dream of places far, far away and brought back the thought of going to New York. ‘Brought back’? You know what, I’m really glad you asked. Let me start from the beginning.

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Manch einer von euch wird sich daran erinnern, dass Louisa und ich vor ein paar Jahren New York besucht haben. Es war Anfang April und das Wetter hatte sich gerade um 180 Grad gewandelt: Von starken Schneestürmen hin zu 20 Grad und Sonnenschein. Wir hatten wirklich Glück. Wenn wir irgendwo hinreisen mieten  wir eigentlich immer ein Airbnb. Ich mag es, so zu tun als ob ich wirklich in die Airbnb-Wohnung gezogen bin und stelle mir dann vor, wie mein Leben aussehen könnte. Wir haben bei einem verrückten Künstler in Williamsburg gewohnt und hatten eine wunderbare Zeit. Ich habe mich verliebt in die Architektur, die kleinen Coffee Shops und die offenherzigen Menschen. Ich habe mich besonders in Brooklyn verliebt, viel mehr als in Manhattan. Dennoch war es einfach eine unglaubliche Erfahrung, die ganzen Gebäude und die Gegenden zu sehen, die ich so viele Male in Filmen gesehen hatte.

Some of you might remember that Louisa and I visited New York a couple of years ago. It was early April and the weather had just changed from snow storms two weeks earlier to 20 degrees and sunshine. We were really lucky. Whenever we travel somewhere, we usually rent an Airbnb. I like to pretend that I really moved into the Airbnb flat and imagine what my life could look like. We stayed with a crazy artist in Williamsburg for a little over a week and had the most amazing experience. I loved the architecture, the little coffee shops and the open-minded people. I fell in love with Brooklyn – much more than I did with Manhattan. Still, it was amazing to see all the buildings and the scenery that I had seen so many times in movies.

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Ich habe sogar mal überlegt für ein paar Monate nach Brooklyn zu gehen, bevor ich nach London gezogen bin. Ich wollte dort ein bisschen arbeiten und die Stadt weiter erkunden. Doch im Endeffekt habe ich dann sehr schnell einen Job in London gefunden und bin hier hergezogen. Aber wie cool wäre es, in der Stadt, die niemals schläft, zu wohnen? Morgens meinen Kaffee von einem der Hipster Coffee Shops zu holen und stundenlang im Central Park zu arbeiten. Ich würde meine Freundinnen nach der Arbeit auf einen Cosmopolitan treffen und in Little Italy and Tischen mit rot-weiß-karierten Tischdecken zu sitzen und Spaghetti zu Abend zu essen. Ich würde in ein gelbes Taxi springen um von einem Termin zum nächsten zu gelangen und meine Wochenenden in Kunstgallerielofts verbringen, wo ich mir die besten Werke junger Künstler ansehen würde. Wie ihr seht habe ich mir schon alles gut überlegt.

I thought about moving to Brooklyn for a couple of months before moving to London, to just work a little and explore the city. I never did it because I suddenly had my job offer here in London and I decided to move here right away after finishing my studies. But how cool would it be to live in the city that never sleeps? Picking up my morning latte from one of the hipster coffee shops and spending hours working in Central Park. I would meet my girlfriends for a cosmopolitan after work and eat spaghetti for dinner at a table with a red-and-white-checked tablecloth. I would jump in a yellow cab to get from one appointment to the next and would spend my weekends in art gallery lofts looking at cool paintings. As you can see, I have already figured it all out.

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Dress – Faithful
Leather Jacket – New Look
Boots – Office
Hat – ASOS
Watch – Cluse

Dieser Look ist sehr von New York inspiriert und ich hoffe sehr, dass man das sieht. Das Kleid ist eigentlich ein wunderschönes Sommerkleid (könnt ihr mich nicht auch schon auf einem Open Air Rockkonzert damit sehen?). Mein nächster Trip nach New York dauert zwar noch ein wenig, aber es ist nie zu früh, um zu träumen, stimmts?

This look was very New York inspired and I hope that you can see that. The dress is actually a really beautiful summer dress (can’t you picture me on a open air rock concert with this, eeh?). My next trip to New York will have to wait a bit, but it’s never to early to start dreaming, right?

Homecoming

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Lange schon wollte ich meine Heimatstadt verlassen. Ich war genervt. Genervt von den immer gleichen Bars und Cafés, genervt von dem Mittelmaß, welches in der Gesellschaft weit akzeptiert wurde, genervt von dem fehlenden Weitblick von vielen der dort Lebenden. Ich verstand einfach nicht, warum gewisse Dinge Jahre lang stillstanden. Ich wollte Fortschritt und hatte das Gefühl, dass meine Stadt der letzte Ort auf der Welt war, an dem Fortschritt tatsächlich stattfand. Erst seit ich die Stadt verlassen habe, hat sich mein Blick ein wenig verändert. Natürlich wird es immer Dinge geben, die mich nerven, Dinge die ich einfach nicht verstehe und es wird immer Stillstand geben, was gewisse Bereiche angeht. Aber es gibt da noch einen anderen Teil der Geschichte, den ich schon fast vergessen hatte: Der Teil meiner Kindheit und die vielen, wunderschönen Erinnerungen, die ich während der vielen Jahre gesammelt habe. Das Gefühl von nach Hause kommen, wenn ich durch meine alte Straße fahre. Die Eisdiele, zu der wir jedes Jahr zu Beginn der großen Ferien radelten. Auf einem riesigen Feld Erdbeeren pflücken. Die Straßen in weißen Puderschnee gehüllt. Mein altes Ballettstudio. Ein riesiges Stück Pizza. Lange Spaziergänge durch den Wald mit unseren Hunden. Ein Spielplatz. Hochgewachsenes Gras und ein Grillplatz am Fluss. Eine sternenklare Nacht.

I wanted to leave my home town for a long time. I was sick of it, sick of the ever same bars and cafes, sick of the mediocrity that was widely accepted within the society, sick of the lack of vision. I was very hard on my hometown. Didn’t understand why over years and years things seemed to stand still. I wanted progress and I felt like Hanover was the last place for progress to happen. It was only just when I left that my view changed a little. Of course, there are still things that I find unbelievable annoying, things I don’t understand and that are still standing still. But there is also another part of the city that I had almost forgotten about: the part of my childhood and the many fond memories I made throughout the years. That feeling of coming home when I drive through the street of my childhood home. The ice cream place we rode our bicycles to every year when the big summer break started. Picking strawberries on a huge strawberry field. All streets covered in white powdery snow. My former ballet studio. A huge piece of pizza. Long walks through the forest with our dogs. A playground. High grown grass and a barbecue by the river. A stargazed night.

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Im Alltag befinden sich diese Erinnerungen ganz weit hinten, in einer kleinen Ecke meines Bewusstseins. Doch jetzt, da ich meine Heimatstadt verlassen habe, kommen sie doch des öfteren wieder in mir hoch. Bei einem bestimmten Geruch zum Beispiel, oder wenn ich morgens früh noch ein paar Minuten daliege und meine Gedanken wandern lasse.

These memories are hidden in a far away corner of my mind, but now that I left my hometown they tend to come up every once in a while. When there is a certain smell or at night when I dream. Or when I wake up in the early morning and I have a few minutes of just lying there and letting my mind wander.

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Was ich sagen will? Ich liebe dich, Hannover. Das tue ich wirklich. Denn ich habe meine wertvollsten Erinnerungen dort gemacht. Weil ich es liebe, durch deine Straßen zu laufen und sie jetzt viel mehr zu schätzen weiß. Selbst, wenn ich mich dazu entschlossen habe, woanders zu leben. Ich werde bald zurück sein und kann es kaum erwarten, mit den ganzen wunderbaren Menschen, deren Zuhause du bist, aufzuarbeiten, was seit meinem letzten Besuch passiert ist.

What I’m trying to say? I love you, Hannover. I really do. Because I made most of my most precious memories here. Because I love walking your streets and I can now appreciate them much more, even if I decided to live somewhere else. I’ll be back really soon and I can’t wait catching up with all the amazing souls whose home you still are.

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Dress – ASOS
Bag – Radley London (gifted)
Jumper – Mango
Watch & Bangle – Cluse
Boots – Office

// Wir haben mal den Finanzdistrikt Londons als Shootinglocation ausprobiert – wie findet ihr das Ergebnis? Ich freue mich sehr über meine neue Radley London Tasche aus der Love Me Do Kollektion. 15% des Erlöses dieser Kollektion geht an die British Heart Foundation.

// We decided to try out shooting in London’s financial district – how do you like it? I’m very excited to be wearing my new Radley London bag from the Love Me Do collection. Radley is donating 15% of the sale price to the British Heart Foundation.

The Last Weeks Of Winter

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Vor nicht allzu langer Zeit gab es ein paar Tage, in denen man hier in London das Gefühl hatte, als sei der Frühling schon da. Sofort tauschten wir unsere Wintermäntel und leichtere Jacken und genossen den warmen Sonnenschein draußen, während wir mit einem heißen Kaffee durch die Straßen wanderten. Ich ertappte mich dabei, wie mir auffiel, dass ich die wunderschöne Architektur, die uns in dieser Stadt tagtäglich umgibt, in letzter Zeit gar nicht richtig genossen habe. Es schien, als sei der Winter endgültig vorbei – doch nur wenige Tage später zeigte uns die Natur, dass all das nur eine Illusion war. Denn plötzlich waren sie wieder da, die 3 Grad Celsius und der eiskalte Wind. Ich bin überhaupt kein Wintermensch und momentan gibt es für mich nichts nervigeres, als meine Winterjacke und meine Stiefel. Deswegen freue ich mich desto mehr auf den Frühling:

Not long ago there were a few days that made it seem like spring had already arrived in London. We changed our wardrobe from winter coats to spring jackets and enjoyed the warm sunshine outside while sipping on a takeaway coffee. You could wander the streets without freezing and I caught myself thinking that I haven’t appreciated the beautiful architecture lately. It seemed like winter was finally over – but only a few days later, nature showed us what an illusion that thought was. Because suddenly, we were hit by 3 degrees and ice cold wind. I’m not a winter person at all and have reached a state where I find nothing more annoying than my winter coat and winter boots. This is why I am looking forward to spring:

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Tulpen und Pfingstrosen kaufen und damit mein Zuhause aufhübschen – im warmem Sonnenschein stehen – lange Spaziergänge durch den Park machen – leichtere Kleidung tragen und sich dabei nicht fühlen, als würden einem gleich die Hände abfallen – London erkunden, denn das ist einfach nicht das selbe, wenn es so kalt ist – längere Tage

buying peonies and tulips to freshen and brighten up my home – the warm sunshine – taking long walks in the park – wearing lighter clothes and not feeling like my hands will fall off – exploring London, because it’s just not the same when it’s cold – longer days

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Dress – Pretty Little Thing
Bag – Mango
Bangle – Cluse

What Life After Uni Is Really Like

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Vor mehr als sechs Monaten habe ich meinen Uniabschluss gemacht. Wow, mir wird erst jetzt bewusst, wie viel Zeit seitdem schon vergangen ist und dass mein Umzug nach London schon so lange her ist. Könnt ihr euch das vorstellen? Ich bin kein Uniabsolvent mehr, ich bin jetzt ein Young Professional. Was bedeutet das eigentlich und was hat sich in meinem Leben wirklich verändert?

I graduated university more than six months ago. Wow, I only just realised how much time has passed by and that it’s actually been such a long time since I moved to London. Can you believe it? I’m not a university graduate anymore, I’m now a young professional. What does that mean and in how far has my life really changed?

Die Dinge sind natürlich so, wie man sie sich vorstellt: Ich habe einen Vollzeitjob, muss mich um meine Miete und Rechnungen kümmern, ich versuche genug Zeit für meine Freunde und natürlich auch für mich selbst zu finden. Zeit für mich ist etwas, was mir schon immer sehr wichtig war (obwohl sie in Deutschland meistens mit Louisa verbracht wurde) und ich glaube, dass es so, so wichtig ist, wann immer sich die Möglichkeit ergibt, Zeit alleine zu verbringen.

Well, let me tell you that things are of course the way you’d expect them to be: I have a full time job, I need to take care of my bills and pay my rent on time, I am trying to make enough time for my friends and of course myself. Me-time is something I’ve always, always been a fan of (in Germany, me-time was usually spent with Louisa though) and I think it’s so, so important to calm down whenever possible and spend some time on your own.

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Aufgrund der OP zu Beginn des Jahres hatte ich so viel Zeit für mich selbst wie noch nie. Und auch, wenn ich mich dadurch fast schon gelangweilt habe, hat es mir doch geholfen, mich wieder auf mich selbst und das, was mir wichtig ist, zu fokussieren. Heute fühle ich mich so energiegeladen wie schon lange nicht mehr. Es fühlt sich an, als hätte ich ein neues Leben. Drückt mir die Daumen, dass es weiterhin so gut läuft.

Speaking of, I’ve had more me-time than I usually would the past months, which has to do with the surgery I had in the beginning of the year. I’ve felt SO tired all the time and if I’m honest with you, I knew that something was wrong all of December, which is why I spent every second I could in bed. Now, after the surgery, it feels like having a new life. Let’s hope that things continue to go well!

dress4Dress & Boots – Zara
Clutch – Caroline Gardner
Necklace – Mango

Ich wusste schon lange, dass ich nach meinem Abschluss nach London zurückkehren und dort arbeiten wollte. Beides passierte früher als erwartet, aber ich bin immer noch so froh, diese Entscheidung getroffen zu haben. Etwas, was ich nicht geschafft habe, ist in den Urlaub zu fliegen. Das will ich unbedingt dieses Jahr nachholen. Letztes Jahr habe ich wegen meiner Gesundheit nur zwei Trips gemacht: nach Canterbury mit Fatima und in die Cotswolds mit meinem Freund.

When I graduated, I knew that I wanted to get a job and move to London. Both things happened faster than I expected and I am still so happy about the decisions I made. A thing that I planned to do but haven’t done is traveling and it’s definitely one of the things I want to do this year: Go on a few trips and enjoy life! Last year I had to cut down on traveling due to my health condition and I only made two trips: to Canterbury with Fatima and to the Cotswolds with my boyfriend. 

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Trotz all der Verpflichtungen kann ich sagen, dass ich die Zeit nach der Uni so viel mehr genieße! Endlich kann ich leben wo ich will –  eine Freiheit, die ich nie wieder aufgeben will. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal so zufrieden war, wie jetzt.

Despite all commitments I can say that I enjoy time after university so much more! I can live where I want to live and this is a freedom I never want to give up. I don’t remember a time where I felt more content with my life!

Louisa’s outfits of 2017

2017 ist um und traditionell gibt es nun auch von mir ein kleines Outfitreview – und ich würde mich sehr freuen, wenn ihr wieder so fleißig abstimmt, welches euch am besten gefallen hat! 2017 war für mich durch den Bohotrend geprägt, den ich besonders im Sommer sehr gerne in meine Outfits integriert habe, von Kleidern und Röcken und hohen Stiefeletten und irgendwie blicke ich schon mit leichter Melancholie zurück auf das vergangene Jahr.

Ich war viel mit Freunden unterwegs, habe die Sonne genossen, eine Famulatur in Madagaskar absolviert und war vor allem sehr, sehr glücklich. Was für ein tolles Jahr. Für 2018 gibt große Fußstapfen, in die es treten muss. Doch ich bin sicher, dass auch dieses neue Jahr einzigartig wird.

2017 is over and as it’s tradition here is a small outfit review of the year – and I would be very happy to find out which outfits you liked the best! 2017 to me was the boho trend, which I especially loved during summer, with skirts and dresses and high heeled boots and somehow I look back a little bit melancholically.

I enjoyed time with my friends, the sunshine, traveled to Madagascar to volunteer with other dentists and dentistry students and most importantly, I was very, very happy. What an amazing year. 2018 has some big footsteps to step into. However, I am sure that 2018 is going to be just as exciting!

Outfit 1 und 2: Boho vibes

Outfit 3 und 4: Klassisch unterwegs

Outfit 5 und 6: Sommer und Herbst

Outfit 7 und 8: Gran Canaria vibes

Outfit 9 und 10: Klassisch und verspielt

Outfit 11 und 12: Chic

Outfit 13 und 14: Biker Style

Welches Outfit gefällt euch am besten?

Marietta’s Outfits Of 2017

Könnt ihr glauben, dass das Jahr 2017 schon fast vorbei ist? Obwohl rückblickend doch sehr viel passiert ist. Sehen wir uns doch mal meine Outfits dieses Jahres an!

Can you believe that this year has almost come to an end? I certainly can’t but looking back, many things have happened this year. Let’s have a look at my past outfits.

1. The badass look was probably one of my favourites this year!

2. Cute city look.

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3. Summer look

4. Chic summer dress
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5. Casual Trench Coat

6. Dreamy Dress3

7. “I can conquer the world” look (pretty accurate, huh?)

8. Groundbreaking florals for summer4

9. All black everything accompanied by a green bag

10. Girly business look5

11. Blue Coat

12. Green Coat6

13. Sparkling cutie for Berlin Fashion Week

14. Preppy look7

15. Casual cool

16. Cosy jumper and sparkly shoes8

Which one is your favourite?

Wir sehen uns beim Happy End…

In freundlicher Zusammenarbeit mit dem Bastei Lübbe Verlag

Zum Winter gehört für mich auch immer ein gutes Buch, das ich zu Hause unter der Bettdecke verschlingen kann, während draußen schon früh die Dunkelheit hereinbricht und mich die klirrende Kälte von einem Gang vor die Tür abhält. Das Buch “Wir sehen uns beim Happy End” von Charlotte Lucas ist zu diesem Winteranfang genau das richtige Buch dafür und mit einem dampfenden Becher Glühwein und einer Schüssel gebrannter Mandeln konnte ich mich damit schon gut auf Weihnachten einstellen.


Natürlich möchte ich Euch ein bisschen von dem Buch erzählen. Bereits das Cover finde ich so zauberhaft! Es erinnert mich ein bisschen an die Freche Mädchen Freche Bücher, die ich in meiner Schulzeit nicht minder gern verschlungen habe. Das Thema ist ebenfalls ähnlich: Es geht um Liebe und Schicksal und liefert somit jedem Mädchen eine fesselnde Geschichte. Doch nun zum Anfang.

Das Buch dreht sich um eine junge Frau names Ella, die ihr Leben im regnerischen Hamburg verbringt. Ella ist eine Träumerin. Sie hat sich dem Thema “Happy End” leidenschaftlich zugewandt und schreibt einen Blog, wo sie für Filme mit Unhappy End ein neues Happy End verfasst, sozusagen das Ende komplett umschreibt. Die Suche nach dem Happy End zieht sich durch ihr ganzes Leben, und am Anfang des Buches ist sie noch in dem Glauben, ihr Leben sei nichts anderes als genau das. Sie steckt mitten in den Hochzeitsvorbereitungen, als sie jedoch eines Tages merkt, dass ihr Leben doch nicht so sorgenfrei und perfekt ist, wie sie bisher gedacht hatte. Als sie ein paar alltägliche Erledigungen macht, entdeckt sie im Mantel ihres Verlobten einen Brief – und sie stellt fest, dass er sie betrogen hat. Und zwar in genau der Nacht, bevor er ihr am Frühstückstisch zwischen Butter und Kakao einen Antrag machte. Mit einem Mal gerät ihr Traum eines persönlichen Happy Ends in wanken. Sie entflieht der Situation und stößt durch Zufall auf einen Mann, der ein ganz eigenes Drama zu verarbeiten hat – und der, vielleicht war es Schicksal, ihr Leben verändert. Und ebenso verändert sie auch seines. Viel mehr möchte ich hier noch gar nicht verraten.

Das Buch ist eine schöne Mischung aus Romantik und Realität, mit Höhen und Tiefen sowie einer Prise Schicksal. Genau das richtige um sich im warmen Bett zu verkriechen. Mit Sicherheit wird das Buch bei der ein oder anderen Freundin von mir unter dem Baum landen!

Übrigens gibt es passend zum Thema ein Gewinnspiel vom Bastei Lübbe Verlag, bei dem man für eine nahestehende Person ein ganz persönliches Happy End zu gewinnen gibt!

My First Winter In London

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London ist eine Stadt, die niemals schläft und einen Puls hat, der vergleichbar ist mit New York. Londons Puls ist anders, aber sie ist definitiv eine Stadt, die lebt, egal wie spät es ist. Und obwohl viele sagen, es würde hier andauernd regnen, denke ich, dass sie diesem Vorurteil nicht gerecht wird. Nie regnet es tagelang. Wann immer es losgeht ist das nächste Wolkenloch nicht weit. Ich muss lachen, während ich diese Zeilen tippe, weil ich finde, dass es sehr gut beschreibt, was es bedeutet, ein Young Professional in London zu sein.

London is a city that never sleeps. It definitely has a pulse comparable to New York City. London’s pulse is different, but it certainly is a city that is buzzing, no matter how late in the night it is. Many describe it as a place where it always rains, but I think that’s more a mythos than reality. Yeah, it does rain here, but it never rains for days. Even though you might get caught by a huge raincloud, the next opening in the cloud cover is never far. I must laugh as I write this, because it very much describes how it is to live in London as a young professional. 

Boots – Alma en Pena
Jumper- Zara
Jeans – Gina Tricot

Aber kommen wir zu dem Thema, über welches dieser Blogpost handelt: mein erster Winter in dieser Stadt. Im letzten Jahr bin ich im September zurück nach Hannover gezogen, weil ich zurück in die Uni musste. Ich erinnere mich noch wie bestürzt ich damals war und wie fest ich mir vornahm, so schnell wie möglich zurückzukehren. Und nur wenige Monate später stand mein Umzug zurück an. Die ersten 4,5 Monate meines Lebens hier sind schon vorüber und auch, wenn der Winter noch lange nicht vorüber ist, wollte ich euch ein bisschen über meine Erfahrung während der windigen Jahreszeit in dieser Stadt berichten. London im Winter ist nicht vergleichbar mit allen anderen Jahreszeiten.

1. Jeder ist krank. Wenn du Glück hast und einen Sitzplatz in der Tube ergatterst, dann hörst du alle um dich herum schniefen und niesen. Und nicht nur dort, sondern praktisch überall. Egal wohin ich gehe, ich trage immer Handdesinfektionsmittel bei mir. Und dennoch war ich schon zwei mal krank. Ich schätze mal, dass es praktisch unvermeidbar ist, wenn um einen herum die Erkältungsviren der ganzen Welt sind. So ist es, wenn man in einer Touristenmetropole lebt.

But let me get to the topic that I wanted to tell you guys about initially: My first winter in this city. Last year I left London in September and moved back to Hannover to finish uni. I remember that I was extremely sad but also determined to be back in no time. A few months later I moved again – into my flat here in London. The first 4,5 months of my life in London have already passed by and even though winter is not over yet, I wanted to tell you guys about my experience during a windy season here in London. London in winter is so different compared to all other seasons.  

1. Everyone is ill. If you’re lucky and manage to get a seat in the tube, which will be packed no matter what time of the day, you will hear people sneezing and snuffling around you. I carry around a hand satinizer, no matter where I go. But even though I disinfect my hands constantly, I got ill twice already. I guess you can’t help it if there is a huge cloud of viruses from all over the world around you!

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2. Der Herbst bleibt den ganzen November über erhalten. In Deutschland ist es im November schon kalt und grau. Doch hier in London lagen die Temperaturen teilweise noch bei über 10 Grad und die Bäume trugen noch ihr buntes Kleid, sodass ein Spaziergang durch den Park möglich war, ohne dass einem die Finger abfroren.

2. Autumn stays for the whole of November. In Germany, November is already very grey and temperatures can drop below zero. Here in London, November was a beautiful month! The trees were still coloured in red and gold and you could still take long walks through the park without feeling like your fingers and toes fall off!

3. Die Tube. Ist. Heiß. Ich weiß nicht, ob es vielleicht an ihrem Alter liegt, aber die Tube ist nicht mit Klimaanlagen ausgestattet. Dadurch, dass die Tunnel und Stationen so tief unter der Erde liegen ist es jedenfalls extrem heiß, was schon im Sommer unangenehm ist. Wenn du jedoch im Winter auch noch deine Winterjacke trägst, hast du das Gefühl, von kalten Temperaturen draußen in eine Sauna zu treten.

3. The tube. Is. Hot. I don’t know what happened when the Tube was designed, but did those engineers not think about the temperatures? Apparently the heat is caused by London’s transport system being so far below the ground (can you imagine?) and as you step inside wearing a winter coat, you will feel like you are in a sauna. 

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4. London hat im Sommer ein riesiges Freizeitangebot, sodass man sich zwischen Straßencafés, Picknick im Park und Spaziergängen am Wasser kaum entscheiden kann. Im Winter ist das Angebot wesentlich spärlicher gesät, sodass man viel mehr Zeit in Coffee Shops verbringt und sich erst einmal daran gewöhnen muss, dass man von einem Innenraum in den nächsten flieht.

4. During summer there is an endless range of events and possibilities to spend your time outside. You can barely decide between sitting outside your favourite cafe, doing a picnic in the park and going for a walk by the water. In winter, you will spend your time seeking shelter in inside places and often find yourself wishing that there were more things to keep you busy – but hey, it’s the time to settle from that lifestyle and calm down, right?

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5. Lichter! Jedes Jahr gibt die Stadt Unmengen für Ihre Weihnachtsbeleuchtung aus und nicht nur die Straßen begrüßen einen in einem strahlenden, neuen Kleid, sondern jedes Geschäft versucht mit seiner Dekoration zusätzlich noch den Nachbarn zu übertreffen. Und auch wenn es manchmal eine Überflutung an Weihnachtsmännern ist, führt es wieder einmal dazu, dass du dich noch mehr in diese Stadt verliebst.

5. Lights! London is spending an enormous amount of money on its Christmas decorations each year and almost every street in Central is greeting you with beautiful lights, Christmas trees and decorations. Be aware, the English love decoration overload, but that just makes you fall in love with the city one more time.

6. Weihnachtsmärkte sind eine typisch deutsche Tradition und wir sind ganz schön verwöhnt von der Auswahl toller Stände, die alle weihnachtliche Leckereien wie Schmalzkuchen, heißem Ziegenkäse im Brot und Feuerzangenbowle verkaufen. In Hannover wird sogar ein richtiger kleiner Tannenwald aufgebaut, damit man sich fühlt, als wäre man beim Weihnachtsmann zu Hause. Hier in London hingegen wird alles, was die Engländer als deutsch kennen für die Weihnachtsmärkte in einen Topf geworfen und so ein Mix aus Weihnachtsmarkt und Oktoberfest geschaffen, mit teilweise sogar deutschen Ständen und Verkäufern, aber eben auch riesigen bayrischen Flaggen und ganz viel Bier. Um das ganze noch attraktiver zu machen, finden sich im Winter Wonderland im Hyde Park und in Winterville in Clapham auch Achterbahnen, Karussells, Autoscooter und Riesenrads wieder. Hauptsache feiern!

6. Christmas markets are a typical German tradition and we are very spoiled by the huge choice of stands that sell christmassy goods such as Schmalzkuchen, hot goat cheese in bread and Feuerzangenbowle (Google it, you will love it!). In Hannover we even get a small forest made of Christmas trees, which makes you feel like you are sipping your mulled wine outside Santa Clause’s home. Here in London, the approach is a little different and every “German” tradition the English’ know is put together to create huge amusement parks. And even though there are a few German stands, you cannot miss the Bavarian flags, the huge choice of beer and of course the rollercoasters. Party!

5 ways to have a better Monday

Hannover Blogger
Das Wochenende neigt sich dem Ende zu, übermorgen ist Montag – der wohl am meisten verhasste Tag, und manchmal ertappe ich mich bereits an einem Sonntag Nachmittag sehnsüchtig auf die vergangenen freien Tage zurückblicken und mich vor dem kommenden Tag grauen. Die zwei Tage Wochenende fühlen sich so viel kürzer an als auch nur ein Tag in der Woche. Ich bin absolut kein Freund des frühen Aufstehens, sondern galt immer schon als Langschläfer. Dies koste ich am Wochenende besonders aus, bleibe möglichst lange noch im Bett und trinke in der wohligen Wärme meinen ersten Kaffee. Ab Montag geht das alles nicht mehr. Montags kommt man schlecht aus dem Bett, stellt sich vier verschiedene Weckzeiten ins Handy, schleppt sich zur Uni, sitzt müde in der Vorlesung und muss für die Woche alles mögliche planen und organisieren. Doch muss der Montag so sein? Seit einiger Zeit versuche ich, das etwas anders zu machen und schaffe es so, dass der Montag nicht ganz so schlimm wird wie sein Ruf es verheißt. Hier verrate ich euch mein Geheimnis.

Geh entspannt in den Montag

Sonntags schlafe ich meist nochmal extra lange, plane einen entspannten Tag und versuche zeitig ins Bett zu gehen, um den Schock, wenn der Wecker um 6 Uhr klingelt, etwas zu mindern. Gerne tu ich meiner Haut Sonntagabends noch etwas gutes mit einer Maske, bringe meine Fingernägel in Form und beziehe das Bett neu für einen gesunden Schlaf. So fühle ich mich frisch und bereit in die neue Woche zu starten.

Bereite dich schon früh vor

Ebenfalls etwas, was ich gerne an Sonntagen erledige, ist ein Plan für die Woche. Ich erstelle eine To do Liste mit allem, was in der kommenden Woche zu erledigen ist und vervollständige das, was am Freitag noch liegen geblieben ist. Dadurch vermeide ich, dass ich wichtige Dinge vergesse. Ich finde nichts schlimmer als ohne Plan in die Woche zu starten, denn das endet bei mir heißt im Chaos, was den Montag nur unnötig für mich belastet. So schaffe ich es, mir etwas vom Montagsstress zu nehmen.

Nimm dir für Montagabend etwas vor

Somit freust du dich während des Tags auf den Abend. Ob Sport, Freunde treffen, mit den Mitbewohnern zusammen kochen – ich nehme mir für Montags immer gerne etwas vor und siehe da – der Tag vergeht sehr viel schneller. Außerdem kann man so feiern, dass der erste Tag der Woche geschafft ist!

Füge ein paar neue Songs zu deiner Playlist hinzu

Ein kleiner Trick, um die Bahnfahrt zur Uni etwas besonderer zu gestalten ist für mich, neue Musik zu hören, die bisher nicht auf meinen Playlists zu finden war. Oft tausche ich mich mit Freunden über Musik aus, die die anderen gerne hören, und höre da selbst mal am Montagmorgen rein. So gestalte ich den Morgen etwas abwechslungsreicher.

Mach dich zurecht

Wir alle kennen das Gefühl, wenn man einen neuen Pullover trägt, sich hohe Stiefel anzieht oder die Haare zu einer anderen Frisur zusammenbindet. So etwas wirkt unheimlich gut auf die eigene Stimmung. Aus diesem Grund überlege ich mir gut, was ich Montag tragen möchte, um mit einem guten Grundgefühl durch den Tag zu gehen.

Wie schafft ihr es, den Montag erträglicher zu machen?
Hannover BloggerThe weekend is nearing its end, tomorrow is Monday – probably the most detested day of the week and sometimes I find myself mourning the upcoming day already on a Sunday afternoon while looking back with nostalgia on the past free days. Those two weekend days seem so much shorter than one whole day of the week. I am absolutely no fan of getting up early in the morning and have always been more of a late riser. I especially savor this on the weekends, staying in bed as long as I can and having my first cup of coffee in my cosy blankets. From Monday on this is not possible anymore. On Mondays getting out of bed seems much harder than the rest of the days, I set four different alarms before being able to get up, drag myself to uni, sit tiredly in the classes and need to organize so much for the new week. But does Monday really have to be this way? For some time now I try my best to change this and achieved to make Monday less horrible than its reputation. Here is a little guideline to my secret.

Get enough rest on the weekend

As I already told you I like to sleep in on Sundays, plan a stress free and chill day and try to go to bed early to narrow the shock of the alarm at 6 on the next morning. I love providing myself with some beauty treatments like a face mask before I go to bed and put clean sheets on the bed for a healthy sleep. This way I feel so fresh when I start into the new week.

Organise yourself a day ahead

Also something that I like to do on a Sunday is making a plan for the upcoming week. I create a to do list with everything that need to be done and finish what I left undone on Friday. This way I make sure that nothing will be forgotten. To me there is nothing worse than starting into the new week with no plan which means total mind chaos – something completely unnecessary on a Monday. This reduces lots of stress.

Do something special on Monday

This way you will even look forward to the start of the week. Go to the gym, meet up with friends for after work drinks, cook something together with you flat mates – you will see how much faster the day goes by when you have something special planned. And there is always reason to celebrate when the first day of the week has been accomplished!

Put some new songs on your playlists

Another trick to make the train ride to uni a little more special than usual is to listen to new music that I haven’t had on my playlists before. I often compare my music with my friends and listen to their music on a Monday morning.

Style yourself

We all know that feeling of wearing a new sweater, high heeled boots or a different kind of hair style. It lights up your mood so I like to follow this on Mondays to make me feel good during the day.

How do you make your Mondays more bearable?
Hannover Blogger

Jacket, top, skirt – Zara | Stockings – H&M | Bag – Maison Mollerus | Watch – Marc Jacobs | Boots – Vagabond

Dress Like A Badass

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In meinem letzten Blogpost ging es unter anderem darum, wie Kleidung deine Ausstrahlung und deine Laune beeinflussen kann. Ist dir das schon mal aufgefallen? Ich selbst mag es, mich schick anzuziehen und Kleider, Röcke und Schleifen zu tragen. Doch besonders an stressigen Tagen verstecke ich mich liebend gerne in meinem viel zu großen Strickpulli. Mode ist also nicht nur eine Möglichkeit, sich auszudrücken, sondern kann dich auch in jemand ganz anderen verwandeln – zumindest von einem außenstehenden Blickwinkel. Der Kassierer im Supermarkt wird nie erfahren, dass du dich morgens schrecklich gefühlt hast, wenn du beim Einkaufen ein cooles Outfit trägst. Und ich verspreche, dass du dich sicherlich auch weniger schlecht fühlen wirst.

In my last blog post I wrote about the way clothes can affect your attitude and the overall way you feel. Have you ever noticed? I like to dress up and wear skirts and dresses and cute bows. But some days when I am stressed, all I want to do is hide in a huge knit jumper. Fashion is not only a way to express yourself, it can actually turn you into whoever you want to be – at least from an outside point of view. The cashier at the supermarket will never know that you felt horrible in the morning, if you throw on a cool outfit. And I promise, it will make you feel less miserable, no matter where that feeling came from originally.

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Sei ein Badass.

Be a badass.

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Witzig, oder? Wie viel wir Frauen doch über Mode reden müssen. Jetzt muss ich aber los und mich um die wirklich wichtigen Dinge kümmern. Bis später!

Isn’t it funny, how much women can talk about fashion? I gotta go now, and deal with life. Catch you later!

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Hat & Jacket – ASOS
Sneakers – Vans
Watch – Cluse
Jeans – Gina Tricot