Let Your Light Shine

lampe3This blogpost was written in collaboration with Muuto Lampenmeister

Manchmal scheint die Flut an Ideen endlos. So wertvoll diese Momente sind, so selten sind sie jedoch. Als Blogger ist es wichtig, immer neue, kreative Ideen zu haben, was Themen und Bilder angeht. Wir haben kein Team, mit dem wir Ideen brainstormen können, sondern sind komplett auf uns alleine gestellt. Das gibt uns Freiheit, bedeutet aber auch, dass wir auf uns alleine gestellt sind und niemanden haben, der uns helfen kann, wenn es mit der Kreativität mal nicht so klappt. Als Fashion und Lifestyleblogger muss man so viel mehr machen, als nur hübsche Bilder. Strategie und Themenplanung gehört ebenso dazu und ist genauso wichtig. Doch wie bekomme ich so viele neue Ideen für Posts?

Ideas sometimes flow endlessly. However, as precious as these moments are, they don’t happen very often. As a blogger it’s important to always come up with new creative ways, topics and pictures. We don’t have a team we brainstorm ideas with, we are completely on our own. That gives us freedom but also leaves us alone and without help when creativity doesn’t flow the way we want. Having a fashion and lifestyle blog is so much more than just coming up with posts and taking pictures. Strategy and content planning are an important part of the process. But how do I constantly get new ideas for new posts?

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1. Struktur ist alles

Struktur ist so ein wichtiger Teil der Arbeit. Manche Blogger haben ein handgeschriebenes Büchlein, in das sie neue Ideen und Themen eintragen. Ich hingegen habe eine kleine Notiz in meinem Handy, an der ich arbeiten kann, wenn ich unterwegs bin. Ob es in der Bahn ist, im Supermarkt oder beim Abendessen. Ich habe mein Handy immer bei mir und kann Ideen immer niederschreiben.

1. Structure is everything

Structure is such an important part of work, and of course also of blogging. Some bloggers keep a hand-written journal with ideas and topics, while I personally prefer having a file on my phone that I can easily work on when I am out and about. Whether it’s on the tube, at the supermarket or during dinner, I always have my phone with me and can write always down ideas.

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2. Ich schreibe alle Ideen sofort auf.

Ich habe eine kleine Notiz in meinem Handy, auf die ich neue Ideen direkt einspeichere. Manchmal ist man unterwegs und denkt sich, dass man eine Idee direkt zu Hause aufschreibt, doch schon 10 Minuten später hat man sie wieder vergessen. Das schlimmste daran ist, dass plötzliche Ideen und Einfälle meist viel besser sind, als die, die man von einem Brainstorm bekommt.

2. I write down ideas immediately

It’s important to write ideas on paper (or the memory card of your phone) immediately. Sometimes when you’re out with your friends, you get an idea and you think to yourself that you’ll make a note ASAP once you’re at home, but ten minutes later you already forgot what the idea was. The worst thing is that these ideas are usually better than those you achieve from an extended two hour brainstorm.

3. Ich suche aktiv und überall nach Inspiration

Zu Beginn meiner Blogging-Karriere habe ich immer gedacht, dass ich einfach auf dem Bett sitzend, den Laptop auf dem Schoß, meine Ideen suche. Doch heute ist das anders. Ich versuche überall nach möglichen Themen und Inspiration Ausschau zu halten: in Büchern, Filmen, auf der Straße und in Gesprächen.

3. I actively look for inspiration everywhere

When I started blogging, I used to sit at home on my bed and think about what I could write about that day. Today, I try not to let it get that far. I try to catch ideas during the day so that I don’t have to pressure myself to desperately find a topic I can write about. I get inspiration in books, films, on the street and during conversations.

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4. Ich habe einen ruhigen, freundlichen Arbeitsplatz geschaffen

Ein cleaner, aufgeräumter Arbeitsplatz ist extrem wichtig. Ich persönlich kann mich überhaupt nicht konzentrieren, wenn ich vom Chaos umgeben bin. Deswegen habe ich mein Zimmer (ich arbeite vorwiegend vom Bett aus) gut durchdacht dekoriert und habe diese Outdoorlichterkette bestellt, die ein angenehm gemütliches Licht von sich gibt, selbst wenn ich noch um 23 Uhr an einem Text sitze. Ich habe gelernt, dass der Arbeitsplatz der wichtigste Faktor ist, wenn es um Kreativität und ums effektive Arbeiten geht.

4. I created a calm and friendly workspace

A tidy and clean workspace is important. I personally can’t work with a huge mess around me, which is why I decorated my room (I often work on my bed) thoughtfully. I bought a beautiful string with outdoor lights that adds to the atmosphere and even gives enough light when I start to work on something at 11pm. I learnt that a good workspace is the most important factor when it comes to creativity and working. 

Believe In Yourself

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Eine meiner Freundinnen hat gerade einen riesigen Schritt gewagt und ist nach Schweden gezogen. Sie hat schon oft dort Urlaub gemacht, hat Schwedischkurse belegt und schon immer ein Faible für die skandinavische Kultur gehabt. Ich habe sie zwar schon länger nicht mehr gesehen, aber ich weiß, dass sie hart daran gearbeitet hat, ihren Traum zu verwirklichen.

A friend of mine just did a huge step and moved to Sweden. She’s spent many holidays there, studied Swedish at evening classes and always had a fable for the Scandinavian culture. I can’t express how proud I am. I haven’t seen her in a while, but I know that she worked so hard in order to live her dream.

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Als ich aufwuchs dachte ich immer, dass wir alles erreichen können, was wir uns vornehmen: Astronautin werden, die Welt bereisen, so stark zu werden, dass wir den Mobbern in der Schule Angst machen können oder Kunst zu erschaffen, so schön wie von Claude Monet. Es ist die Gesellschaft, die uns auf einmal sagt, dass wir nicht gut genug sind. Zuerst Lehrer in der Schule, später Social Media und Arbeitgeber. Jungs, die uns nicht richtig behandeln und ein Computer, der Anhand eines Tests unsere Intelligenz in ein Raster einordnet.

Growing up we believed that we could achieve anything we wanted: Become an astronaut, travel the world, grow strong enough to scare off the bullies at school or paint art as beautiful as Claude Monet. It’s society that suddenly tells us that we are not good enough. First teachers in school, later social media and employers. Boys that don’t treat us right and a computer result that calculates our intelligence on a scale.

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Ich glaube immer noch fest daran, dass ich erreichen kann, was ich will und zu der Person werden kann, die ich werden will. Ich denke, dass Lehrer, Instagram und alles weitere nicht die Kraft haben sollten, uns in eine Schublade zu stecken. Wir sollten der Boss unseres Lebens sein und so leben, wie wir es wollen. Claude Monet hat erst nach seinem Tod die Wertschätzung erhalten, die ihm zustand. Und selbst Steve Jobs wurde mal gefeuert.

I still think that I can achieve what I want and become the person I want to be. I think that teachers, social media and everything else shouldn’t have the power to pigeonhole us. We should be the boss of our own lives and live the way we want. Claude Monet didn’t receive the recognition he deserved until after his death. And even Steve Jobs got fired. beige3

Hör nicht hin, wenn jemand dir sagt, dass du nicht gut genug bist. Finde jemanden, oder etwas, das dir erlaubt, dein Potential voll auszunutzen und die Person zu werden, zu der du werden willst, damit du deinen Traum leben kannst.

Don’t listen if someone tells you you’re not good enough. Move on and find someone or something that allows you to fully use your potential, to grow into the person you want to be and to live your dream.beige4

Manchmal ist es wichtig, sich vor Augen führen, wer man ist und was man erreicht hat, anstatt nur links und rechts zu gucken. Das kann schwierig sein, besonders in Zeiten von Social Media, wo so viel Druck auf uns lastet, toll auszusehen, weit zu reisen, viel zu verdienen und auszusehen, als seien wir immer glücklich und erfolgreich.

Sometimes it’s important to reflect on who you are and what you’ve achieved and to stop looking left an right. That can be difficult, especially in the age of social media where there is so much pressure on us to look great, travel far, earn much and look like we are always happy and successful.
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Shoes – Bonessi Ballerinas
Skirt – Forever 21
Top – H&M
Bag – Sassy Classy

Letting Go

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Loslassen ist eine Kunst, an der ich mich noch übe. Manchmal, wenn ich morgens aufwache, sind da diese Minuten der Stille. Die Sonne strahlt in mein Gesicht und ich weiß nicht wer und wo ich bin. Dann kommen meine Sinne zueinander und ich greife nach meinem iPhone. Scrolle noch benommen durch meine Emails, meinen Terminkalender. Ich bin diese Person, die sich viel stresst. Um alles mögliche. Die Zukunft, meine derzeitige Lage, das Zimmer, das ich schon seit meiner Rückkehr aus Deutschland nicht aufgeräumt habe. Der Koffer steht halb ausgepackt in der Ecke. Erstmal ein Kaffee, denke ich und schwinge meine Beine aus dem Bett.

Letting go is an art that I still study. Sometimes, when I wake up in the morning I have a couple of minutes of pure silence. The sun shines on my face and for a moment I have no idea who and where I am. My senses come together slowly and I reach out to grab my iPhone. I scroll through my emails and my diary. I am one of those people who stress out a lot. About anything. The future, my current situation, the room that I haven’t tidied since my return from Germany. The suitcase is sitting in the corner – halfway unpacked. Coffee first, I think and get out of bed.

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Ich will mich nicht mehr sorgen, denke ich, während ich in die Küche laufe und meinen Morgenkaffee zubereite. Etwas Milch dazu, dann geht es zurück ins Bett. Ich bin Genussmensch, denke ich, während ich den Kaffee schlürfe und in der Gegend herumstarre. Und nein, ich will mich nicht mehr sorgen. Ich denke an die junge Frau, die vor einem Jahr hier in England angekommen ist. Sie wusste, dass es hart werden würde und sie hat sich aktiv für den härteren Weg entschieden – aus den richtigen Gründen.

I wander into the kitchen and start preparing my morning coffee, while thinking that I don’t want to worry anymore. I add some milk and go back to bed. I’m a hedonist, I think while sipping my coffee and staring out of the window. And I don’t want to worry anymore. I think of that young lady who arrived in England a year ago. She knew that it wouldn’t be easy and she actively chose to go the rocky road – for the right reasons.

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Ich stehe auf und gehe an meinen Kleiderschrank. Ich entscheide mich für den blumenbestickten Rock, der mich irgendwie so sehr an meine Kindheit erinnert. An heiße Sommerabende in einem Sonnenblumenfeld. Einen dunkelorangen Sonnenuntergang. Eine Neubausiedlung. Das Gefühl von Sommerferien. Ganze sechs Wochen, die vor und lagen und von denen ich mir so viel versprach. Freiheit. Unbeschwertheit.

I get up and open my wardrobe. I decide to go with that with flowers embroidered skirt, that very much reminds me of my childhood. Of hot summer nights in a sunflower field. A dark orange sunset. A new housing estate. The feeling of summer break. Six weeks that lay ahead of me and that I expected a lot from. Freedom. Lightheartedness.

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Es liegt an dir, sagt das kleine Büchlein in meiner Handtasche. Du kannst dich entscheiden, loszulassen. Den Sommer zu genießen, weil du nächsten Sommer ein Jahr älter bist. Du kannst dich entscheiden, glücklich zu sein. Und keine Angst zu haben. Denn wenn du deiner Familie von deinen Sorgen erzählst, sagt sie dir immer, dass du die einzige bist, die sich sorgt.

It’s on you, the little book in my handbag told me. You can decide to let go. Enjoy the summer, because next summer you will be a year older. You can decide to be happy. And not to be afraid. Because whenever you tell your family about your worries, they always tell you that you are the only one who worries.

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Ich ziehe den Rock an, drehe meine Haare vorsichtig auf und sehe in den Spiegel. Das bin ich. Und dies ist mein Leben. Ich greife nach den Sandalen, die ich gestern achtlos auf den Boden geworfen habe und lege sie in die Schublade mit den anderen Schuhen. Ich habe mein Leben in der Hand. Und ich fange heute damit an. Denn das Gefühl der Sommerferien kann ich auch heute noch fühlen, trotz eines vollen Terminkalenders.

I put on the skirt, carefully curl my hair and look into the mirror. This is me. And it’s my life. I pick up the sandals that I carelessly threw on the ground yesterday, and put them with the other shoes in the drawers. I am holding my life in my hands. And I will start today. Because I can still feel that feeling of summer break, even with a busy diary.

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Skirt & top – H&M
Bag – Mango
Jewelry – Cluse

How To Deal With Mean People

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Gemeine Menschen trifft man überall. Ich hatte erwartet, dass ich mit dem Abi das Gerede hinter meinem Rücken und die fiesen Kommentare hinter mir lassen würde, doch es dauerte nicht lange, bis ich kapierte, dass dies eine Illusion war. Ich bin sicherlich nicht die einzige hier, der Schule keinen wirklichen Spaß gemacht hat. Egal ob Gymnasium oder Uni, es war einfach nicht das Richtige für mich. Cliquen, Dinge lernen, die mich nicht interessierten, Mobbing, unfaire Lehrer und unloyale Freunde. Teenager können besonders gemein und rücksichtslos sein, weshalb jeder in der Schule ab und zu eine schwere Zeit hat. Es ist einfach kein besonders nettes Umfeld und wird noch schlimmer, wenn man das Alter 13 oder 14 erreicht. Vor 7 Jahren habe ich Abitur gemacht und vor einem Jahr die Uni abgeschossen, und es gibt nicht einen Tag in meinem Leben, an dem ich gerne zurück möchte.

Mean people are everywhere. You think that once you left school, the bitching and talking behind each other’s backs is over, but you soon realise that it’s not. Speaking of school… I’m sure I’m not the only one here who really didn’t like it. Wether we speak of high school or university, it just wasn’t for me. Cliques, learning things you are not interested in, having to deal with mobbing, unfair teachers and disloyal friends. Especially teenagers can be cruel and reckless which is why almost everyone has a hard time at school. It’s often not a friendly environment and it gets worst when everyone reaches the awkward age of 13 or 14. It’s been 7 years since I graduated high school, and one year since I graduated university, and there isn’t one day in my life when I wish I could go back.

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Auch ich musste mich mit fiesen Leuten herumschlagen. Und ich denke, dass das meistens im Alter von 13 losgeht, wenn man ganz plötzlich jegliches Selbstbewusstsein verliert. Mir gefiel mein Aussehen nicht, ich wollte immer besser in der Schule reinpassen, während ich gleichzeitig das komplette Gegenteil wollte. Es traf mich, als er wie aus dem nicht schlecht hinter meinem Rücken über mich redete und sie ohne eine Erklärung auf einmal nicht mehr meine Freundin war. Freundschaften brechen besonders in dem Alter leicht, weil du gerade erst die Person, die du bist, kennenlernst – jedoch verstehst du in dem Alter nicht, wieso. Ich glaube, dass in dem Alter die Frage nach dem, wer wir sind, die Quelle vieler unserer Sorgen ist.

I have struggled dealing with mean people. Big time! And I think it always starts at the age of 13 years old, when you just aren’t confident at all. Back then, I didn’t like how I looked, I wished I could fit in better while at the same time I didn’t feel like wanting to fit in at all. I wanted to be one of the cool kids. It hit me really hard when he talked bad about me behind my back. And when she suddenly, without a reason or explanation stopped being my friend. Friendships break so easily because you only just discover the person you are becoming, but at that age, you just don’t understand why. I think this is the source of most of our worries and fears: We don’t yet know who we are. You grow from being children to being teenagers and suddenly become insecure in everything.

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Es gab mal eine Zeit, als fies zu sein in Mode war. Mit 13 wurde man plötzlich absichtlich von Konversationen ausgeschlossen, mit dem Kommentar “Wir reden über jemanden, den du nicht kennst,” oder “Das ist ein Insiderwitz, den würdest du nicht verstehen”, oder indem man einfach ignoriert wurde. Ich war froh, als ich endlich die Schule verließ, nur um festzustellen, dass Erwachsene genau so gemein sein können, wie Teenager. Ich weiß noch, wie eine Kollegin in einem Job später, mich für ihren Fehler verantwortlich machen wollte und wie meine Chefin mich auf persönlicher Ebene attackierte.

There was a time, when being rude was in fashion. It was at that age of 13 when people purposely excluded you from conversations or said comments like “We are talking about someone you don’t know” or “This is an insider joke, you wouldn’t understand” or simply pretended like you aren’t there. I was happy when I left school, only to soon find out that mean people are everywhere you go and you can’t just get away from them by graduating. I remember that one of my colleagues at my job back then tried to blame a mistake on me and how my boss attacked me on a highly personal level.

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Wie schafft man es, von diesen Menschen umgeben zu sein, ohne es an einen heranzulassen? Zu allererst musst du herausfinden, wie viel du in einem neuen Job oder einem neuen Kurs über dich teilen willst. Ich hatte schon Jobs, bei denen ich besser hätte weniger über mich erzählen sollen, weil ich auf einmal merkte, dass ich mehr und mehr dumme Kommentare wegen meiner Essgewohnheiten (meine Kollegin meinte, ich hätte immer deswegen um halb eins Hunger, weil ich nichts “Richtiges” zum Frühstück essen würde…), meiner Urlaubswahl oder wenn ich mal krank war bekam. Bei meinem jetzigen Job kann ich eigentlich alles über mich erzählen und meine Kollegen versuchen, mich zu verstehen, selbst wenn sie mal anderer Meinung sind als ich. Sobald man bei einem Job oder in der Uni festgestellt hat, wie wohlwollend alle miteinander sind, kann man sich entscheiden, wie offen man sein möchte.

How do you survive being around these people without letting it get to you? First of all, you need to think about how much you want to share about yourself. I’ve had jobs before, where it would have been better to keep anything about my personal life to myself, because I suddenly noticed that there were more and more comments on my eating behaviour, my holiday choice and even whenever I called in sick. At other workplaces, I soon noticed that I could share more about myself and that people where trying to understand my point of view. I was accepted, even if I had a different opinion on things than my colleagues. When starting a new job or a new school, it’s best to observe for a while and assess how much bitching and talking behind other people’s back there is. Then decide wisely on how open you want to be.

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Der letzte und wohl wichtigste Ratschlag, den ich geben kann, ist: Nicht zurückzulästern. So schwer, wie es vielleicht auch sein mag, ich versuche, das alles nicht so nah an mich ranzulassen. Ich suche nicht nach Rache, sondern versuche die Dinge hinter mir zu lassen und nach vorne zu schauen. Manche Menschen haben schlechte Intentionen, aber bei Kollegen, Kommilitonen und Mitschülern kann man nicht, wie bei einem ehemaligen Liebhaber oder einer Freundin, die dein Vertrauen missbraucht hat, einfach aufhören, sie zu treffen. Das Beste ist, mit blöden Aktionen abzuschließen, sie aber niemals zu vergessen. Am Ende ist es immer möglich, sich mit gleichgesinnten, positiven Menschen zu umgeben – und wenn du anderen zeigst, dass Negativität und Lästern dir nichts anhaben kann, wirst du einiges an Respekt erhalten.

The last and probably most important advice I can give is not to bitch back. As hard as it might be, I try to not let it get to me that much. I don’t seek revenge, but rather try to forget about things and move on. Some people have bad intentions, but when dealing with classmates, teachers, colleagues or managers, you can’t just stop seeing them like a former lover or friend who betrayed your trust. Therefore it’s best to get over it, but to never forget. In the end, I think it’s always possible to surround yourself with likeminded, positive people – and if you show everyone that you are above all the bitching and negativity, you will gain a lot of respect!how-to-survive-school3

Jacket – Toki & Nabi
Jeans – Gina Tricot
Bag – Sassy Classy
Sandals – Tommy Hilfiger

May So Far Through My Phone

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1. Went to Sense Of Space exhibition here in London and found myself in a room full of flowers. // 2. Spent more time than ever outside. This is the park I spent most of my lunch breaks in. // 3. Shoreditch. It’s not my favourite of all areas but I loved it when I recently came here to take a stroll. // 4. Pizza, laughter, great company.

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1 & 2. The weather has mostly been amazing but one Saturday was super rainy, which is why I went to the museum with my boyfriend. // 3. My old neighbourhood Brixton through a bus window. // 4. Weird Friday afternoon selfie.

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  1. Constantly amazed by London’s beauty. // 2. Breakfast at Wild Caper in Brixton, my favorite breakfast place. // 3.+4. My office I wrote the last blog post in.

What It Means To Be A Lifestyle And Fashion Blogger

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Vor fast vier Jahren haben Louisa und ich mit dem Bloggen angefangen. Ich habe euch schon mal erzählt wieso: wir haben es geliebt, Blogs zu lesen und ich habe immer wieder darüber nachgedacht, wie es wäre, wenn wir unseren eigenen Blog hätten. Nach ein paar gescheiterten versuchen haben wir schließlich 2014 The Urban Slang gegründet und glücklicher Weise seitdem nicht mehr mit dem Bloggen aufgehört.

Louisa and I started blogging almost 4 years ago. I told you guys before that I have always loved reading blogs and I kept thinking about how amazing it would be to have a blog. After a couple attempts when we were younger, we finally founded The Urban Slang in 2014 and have thankfully not stopped blogging ever since.

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Es wäre gelogen, wenn ich euch sagen würde, dass es immer einfach war. Und so sehr die Bloggerwelt auch perfekt scheint, dieses Tagebuch ist dazu da um die Wahrheit zu sagen. Es gibt Zeiten, an denen man wochenlang wie gelähmt ist, weil die Ideen einfach ausbleiben. Im Winter Fotos zu schießen ist ein echter Alptraum, weil die Sonne schon um 3 Uhr untergeht, eiskalter Wind herrscht und du aufgrund der Kälte ohne einen Mantel schon nach wenigen Sekunden zu zittern beginnst. Man verbringt viele Nächte zu Hause damit Blogposts zu schreiben, Fotos zu bearbeiten und über Social Media Marketing oder SEO zu lernen. Das Leben ist nicht halb so glamourös, wie es auf Instagram vielleicht scheint und lässt mich euch eines sagen: es ist hauptsächlich Arbeit. Oft werden wir nach Produkten gefragt, die wir „kostenlos“ bekommen, wenn wir in Wirklichkeit seit 4 Jahren daran arbeiten, eine gewisse Reichweite zu bekommen und mehr Menschen als bloß unsere Mama dazu zu bringen, unseren Blog zu lesen. Wenn das Bloggen jedoch wie für uns eure Leidenschaft ist, dann macht euch das nicht viel aus.

It would be a lie if I told you that it’s always been easy. At times you are paralysed for weeks due to a lack of ideas, trying to take outfit photos in winter is a real nightmare with the sun setting at 3pm, ice cold wind and the fact that without a coat you start shivering after just two minutes. You spend many nights at home writing blog posts, editing photos and learning about social media marketing or SEO. Life is not half as glamorous as it may look on instagram and let me tell you one thing: It’s mostly work. Often we get asked about products that we got for “free”, when in fact we’ve spent almost 4 years working to have a certain reach and get more people than just our mum to read our blog. If blogging is your passion, as it is for us, this will not put you off.

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Fotos schießen

Das schießen von Fotos ist die offensichtlichste Aufgabe eines Lifestyle Bloggers. Wo immer ich auch hingehe, ich habe immer mein Handy bei mir und am Wochenende schleppe ich eine schwere Spiegelreflexkamera mit zwei Objektiven mit mir herum. Damit fotografiere ich dann meinen Tag, Outfits oder sonst welche fotogene Dinge (meistens Kaffee und London). Egal, wohin ich gehe, ich versuche immer die fotogensten Orte zu finden, um Bilder für Instagram zu machen. Am Wochenende mache ich die ganzen Bilder, die ich anschließend auf Instagram während der Woche teile.

Taking photos

Taking photos is the most obvious task you have as a lifestyle blogger. Wherever I go, I always have my phone with me and on weekends I carry around a massive dslr camera and two lenses to capture my day, outfits or anything else I decide to take photos of (mostly coffee and parts of London). No matter where I go, I try to find photogenic places to create content for Instagram. I usually take a great amount of images so that I can manage to post a photo a day throughout the next week.

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Sich Themen ausdenken und Texte schreiben

Ein Blog ist kein Blog ohne geschriebene Inhalte. Eine der größten Herausforderungen eines Lifestylebloggers ist daher, sich immer neue Ideen für Beiträge auszudenken. Sobald ich eine Idee im Kopf habe, dauert es etwa 30 bis 34 Minuten, bis ein Beitrag geschrieben ist. Manchmal jedoch verbringe ich eine ganze Stunde damit, Ideen zu brainstormen.

Coming up with topics and writing texts

A blog is not a blog without written content. Let’s be honest, we get tired of reading about the same topics over and over again. Therefore, one of the biggest challenges for a lifestyle blogger is to keep coming up with new ideas for their content. I will usually spend up to an hour brainstorming different ideas and once I come up with something I like, it takes about 30 to 45 minutes to write it up into a blog post.

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Von nix-tun wird man nicht insta-beliebt

Instagram ist wohl die beste Platform für einen Lifestyleblogger, um bekannt zu werden. Ein paar Bilder geben den Leuten schon eine ungefähre Idee, worum es auf deinem Blog geht. Aber es ist nicht so einfach, wie es vielleicht scheint. Man muss ein gewisses Farbschema einhalten sowie eine Variation an Bildern verwenden, die den Blog gut repräsentieren. Jedes Bild ist eine Repräsentation der eigenen Arbeit. Deswegen ist unser Instagram ganz anders als mein persönliches Profil. Zusätzlich muss man dann natürlich auch auf Instagram aktiv sein, wenn man Follower dazu gewinnen will.

You won’t become insta-popular if you do nothing

Instagram is probably the best way for a lifestyle blogger to raise their profile. A few photos will give people a good idea of what they can expect from your feed and therefore your blog. But it’s not as easy as it seems. You need to maintain a certain colour theme in your feed as well as a variety of photos that represent you and your blog. Meaning that you need to see each photo as a representation of your work. This is why my personal Instagram account is much different from The Urban Slang. Furthermore, you need to actually engage on Instagram in order to grow a following.

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Lernen ist das neue Hobby

Ich habe viele Nächte damit verbracht, Pinterest und SEO online Kurse zu begebenen, mit dem Versuch, den Blog bekannter zu machen. Wissen wächst bekanntlich nicht auf Bäumen, das heißt man muss lernen um besser werden zu können. Das beste daran ist: man lernt niemals aus.

Studying is your new hobby

I spent many nights taking Pinterest and SEO online courses and trying to learn how to make our blog more popular. Knowledge doesn’t grow on trees, so you need to study to get better and reach more people. The best thing is that you will never know everything. Every day there are new strategies or tools that you can learn about.

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Wochenenden und Urlaub gehören der Vergangenheit an

Wirklich. Als Blogger kannst du nicht einfach mal so in den Urlaub oder ins Wochenende verschwinden. Man muss immer arbeiten. Wenn man aber so wie wir das Bloggen liebt, ist das kein Problem. Dies jedoch ist genau der Grund, weshalb so viele Blogger nach ein paar Monaten mit dem Bloggen aufhören. Wenn man wirklich Leute erreichen will und nicht nur für sich selbst bloggst, dann muss man dafür auch arbeiten.

Say good-bye to your holidays and weekends

I mean it. As a blogger, you simply won’t have a holiday or a weekend, because you are constantly working. If you, just like us, love what you do, it isn’t a problem. But this is the exact reason why many bloggers fail after a couple of months. If you want to reach people and not just blog for yourself, you need to work for it.

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Leather jacket – New Look
Top and skirt – H&M
Boots – Office
Bag – Mango

All diese Punkte bedeuten, dass wir Blogger große Teile unserer Freizeit für unsere Leidenschaft opfern. Doch wer mit Leidenschaft dabei ist, dem macht es nichts aus, an Wochenenden oder Abenden noch zu arbeiten. Ich freue mich immer so sehr, wenn ich ein paar Seiten zurückblättere oder mir sogar den Anfang von The Urban Slang ansehe. Ich sehe dann, was ich vor 1, 2 oder gar 3 Jahren gemacht habe und wie sehr ich mich entwickelt habe. Im Endeffekt ist der Blog eben auch ein persönliches Tagebuch.

All these points mean sacrificing your free time. But if you are passionate about your work, you won’t mind spending your weekends and evenings working. I am amazed when I go back a couple of pages or even to the very beginning of The Urban Slang and I see how much we evolved, I read about what I was up to 1, 2 or 3 years ago and it’s almost like a personal diary.

Why Spring Is The Perfect Time To Make A Change

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Ich glaube zu wissen, weshalb Neujahrsvorsätze nicht funktionieren. Es ist weltweit Glaube, dass die Neujahrsvorsätze das neue Jahr bestimmen. Aber lasst mich euch eins Fragen: Habt ihr eure Neujahrsvorsätze jemals durchgezogen? Jemals? Ich glaube nicht, dass ich sie je durchgezogen habe und ich bin mir sicher, dass es dafür einen Grund gibt. Normalerweise kriegen wir nach den Feiertagen am Ende des Jahres den Januarblues. Wir sind vom Feiern erschöpft, das Wetter könnte schlimmer kaum sein und sein wir mal ehrlich, wir wünschen uns alle, dass der Winter bald vorbei ist. Da haben wir es. Wie sollen wir etwas in unserem Leben ändern, wenn uns irgendwie momentan alles nervt, wir keine Energie haben und uns eigentlich nur wünschen, uns tagein, tagaus under unserer Bettdecke zu verstecken?

I believe I know why New Year resolutions usually don‘t work out. It‘s common belief that your New Year resolutions determine the new year. But let me ask you something: Did your resolutions ever work out? Ever? I don‘t think mine ever have and I think that there is a reason to it. Usually, after New Year‘s Eve, we experience the January blues. We are exhausted from celebrating, the weather is shitty as hell, and let‘s be honest, we are all wishing that winter was finally over. Well, here we go. How are we supposed to implement changes in our lives, when we are mostly annoyed with everything, when we are not energetic but instead want to spend our days hiding underneath out blanket?

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Ich bin mir zu 100% sicher, dass der Frühling die beste Zeit ist, um Veränderungen herbeizuführen. Auf einmal kommt die Sonne raus, man beginnt wieder Dinge zu tun, rauszugehen und das Leben zu genießen. DIES ist die beste Zeit, um etwas im Leben zu verändern. Es ist nicht die Zeit für Vorsätze, sondern dafür, zu handeln. Was man braucht, ist ein guter Plan. Als ich bemerkte, dass der Frühling auf dem Weg war, habe ich über meine damalige Situation nachgedacht. Meine Wohngegend hat mir irgendwie nicht mehr gefallen und so bin ich dorthin gezogen, wo man im Frühling und Sommer viel draußen unternehmen kann. Ich bemerkte, dass mein Post-OP-Sport-Verbot langsam vorüber war und meldete mich prompt für einen Zumba-Kurs an (Wohl wissentlich, dass ich einen festen Termin pro Woche brauche, um es wirklich durchzuziehen).

I am 100% sure that the best time to make changes to your life is now. THIS is the best time to make a change. Not resolutions, change. Let‘s be honest, resolutions don‘t take us anywhere. What we need is a good plan. And spring is just perfect for that.When I realised that spring was approaching, I thought about my current life situation. I didn‘t really enjoy living where I lived anymore, so I decided to move somewhere that‘s perfect for spring and summer. I realised that my post-surgery sports prohibition slowly came to an end (and I knew that I needed a certain day and time to attend as otherwise I wouldn’t go at all), so I booked a Zumba class.

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Ich denke, dass wir an diesem einen Tag, an dem wir uns auf einmal energiegeladen fühlen, direkt Pläne in Taten umsetzen müssen. Beim Frühling geht es nicht nur um einen Wandel der Jahreszeiten. Er ist der perfekte Zeitpunkt, um Veränderungen herbeizuführen. Die eigene Einstellung, Gewohnheiten und so eben auch die Lebenssituation zu verändern.

I think that we need to take action when we have that one day where we feel like we want to take action and we have the energy to do it. Spring is not just about the change of the seasons, it‘s the perfect time to make a change for yourself. Your mindset, your habits, your life situation.

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Warum denke ich, dass dies der perfekte Look ist für einen Wandel? Ernstens, weil die Bluse einen Businesstouch hat. Der Rock ist kreativ und cool. Die Vans und die Lederjacke zeigen Charakter und dass du keine Angst hast. Was meint ihr?

Why do I think this is the perfect look to go along with a change? First, the blouse has a business touch. The skirt is fun and creative. The vans and the leather jacket show that you have character and that you are not afraid. What do you think?

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Skirt – Pretty Little Thing
Leather Jacket – Zara
Sneakers – Vans
Bag – Radley London

Life Update: Happiness, health struggle, phone withdrawal & I moved!

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Ich bin glücklich. Ich weiß nicht, ob es das gute und warme Wetter ist und die Tatsache, dass ich jetzt einfach gerne rausgehe, aber ich bin glücklich. Ich habe das Gefühl, dass die beste Jahreszeit bevorsteht, dass viele Dinge sich fügen und dass ich mich auf jeden Tag in meinem Leben freue. Ob es Montag oder Samstag ist, es gibt so viele tolle Sachen, die passieren, dass ich einfach happy bin.

I am happy. Not sure if it’s the warm weather and the fact that I just love spending time outside at the moment, but I’m really happy. I feel like the best season of the year is about to come and many things are currently falling into place. It doesn’t matter if it’s a Monday or a Saturday. There are so many amazing things happening right now, it just makes me super happy and content.

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Ich bin umgezogen. Auf Instastories habe ich euch schon erzählt, aber ich glaube nicht, dass ich es hier schon erwähnt habe (?): Ich bin umgezogen. Zwar habe ich bisher noch nicht gesagt, in welcher Gegend Londons ich gewohnt habe, aber ich glaube, dass es jetzt, wo ich dort nicht mehr wohne, sicher ist: Ich habe 7 Monate in West Kensington gewohnt und mich sehr spontan dazu entschieden, umzuziehen. Ich weiß, ich weiß Kensington ist so ziemlich die Gegend, in der alle wohnen wollen, besonders Touristen lieben sie, weil sie sehr zentral gelegen ist und die weißen Häuser einfach sooo schön sind. Ich persönlich muss sagen, dass ich besonders mein Zimmer dort geliebt habe, aber die Gegend einfach nicht so meins war. Erst einmal muss festgestellt werden, dass Kensington nicht gleich Kensington ist. South Ken ist wohl die beliebteste Gegend, dicht gefolgt von High Street Kensington. West Kensington hingegen ist super ruhig. Es gibt zwar eine High Street, doch diese hat nur wenige Shops und auch die Restaurants sind eher mittelmäßig. Die Gegend ist relativ teuer, allerdings leben dort nur wenig junge Leute meines Alters und besonders Samstag abends schien der Stadtteil wie eine Geisterstadt. Ich habe es einfach vermisst raus zu gehen und eine riesige Auswahl an Bars und Restaurants zu haben, und natürlich einen großen Park, in dem ich jetzt, da das warme Wetter hier ist, meine Freizeit verbringen kann.

I moved. I already told you guys a little about this on insta stories, but I don’t think I have mentioned it on here (?): I moved. I never really told you guys what area I lived in before, but now that I have moved I think it’s safe to say: I spent 7 months in West Kensington and decided to move very spontaneously. I know, right? Kensington is pretty much the area most people would like to live in, especially tourists love staying there, because it’s super central and the white houses are oh so beautiful. But I personally must say that even though I loved my room, it just wasn’t for me. Now first of all it’s important to understand that Kensington is not everywhere the same. South Ken is probably the most popular part, High Street Kensington is amazing, too, but West Kensington is just super quiet. There is a High Street, but it doesn’t have many shops and the restaurants are only okay in my opinion. But most of all, it’s just an expensive area and that means that there aren’t lots of people my age who live there. It often felt like a ghost town to me, even on Saturdays and I just missed going outside and having an endless amount of restaurants and bars to choose from, and a park that I can spend my free time on now that the warm weather is finally here!

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Ich habe momentan kein Handy. Und ich hasse es. Am Freitag habe ich ein großes Glas Wein über meinem Handy verschüttet und bin seitdem ohne. Weil es sich nicht mehr aufladen ließ musste ich es zur Reparatur bringen – drückt mir die Daumen, dass ich es schnell und heile wiederbekomme. Was ich bisher vom Handyentzug gelernt habe: Ich brauche mein Handy wirklich dauernd, um herauszufinden, wie ich von A nach B komme, ich vermisse Social Media nicht (und kann von Zuhause aus noch mit meinem Tablet auf Instagram zugreifen), Ich brauche dringend einen Kalender mit E-Mail-Zugang.

I don’t currently have a phone. And it kills me. On Friday I spilled a whole glass of red wine over my phone and si, since I’ve been without it. I was unable to charge it and therefore brought it to a shop to fix it – fingers crossed it won’t take long. The things I’ve learnt from this so far: I need my phone badly for navigation and I feel SO lost without it, I don’t miss social media (at home I can still access it from my tablet), I need to create a calendar that I can access via my email address. 

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Gesundheitlich geht es mir immer noch nicht gut. Zumindest habe ich das Gefühl. Obwohl meine OP schon drei Monate zurückliegt sehe ich jede Woche Ärzte. Endlich habe ich das Gefühl, dass alles gut ist und poof, plötzlich werde ich wieder krank oder mein Arzt sagt mir, dass das Ergebnis meines Bluttests ungewöhnlich war. Nicht cool. Daumen drücken, dass wir bald wieder alles unter Kontrolle haben und ich das Leben wieder genießen kann. Ich will keine Angst mehr haben.

I’m still struggling with health. At least I feel like I do. I am seeing doctors every week even though it’s been three months since I had surgery. Every week, I feel like finally everything is taken care of and poof, suddenly I either get ill or my doctor calls me to tell me my blood test results were unusual. It’s not cool and I really hope I can get this under control as soon as possible. I don’t want to be scared anymore.

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Ich koche mehr als je zuvor. Erst vor einigen Wochen habe ich meine Liebe zum Kochen entdeckt und ich habe wirklich keine Ahnung, warum es so lange gedauert hat. Ich hatte immer sechs oder sieben Gerichte, die ich reih um gekocht habe und habe nie etwas neues gewagt. Laaaangweilig. Vor ein paar Wochen habe ich entschlossen, dass ich neue Gerichte ausprobieren will und plötzlich habe ich so viele tolle Dinge, die ich kochen kann, dass ich kaum weiß, wo ich anfangen soll.

I’m cooking more than ever. I discovered my love for cooking just a couple of weeks ago and I’m not sure why it took so long. Basically, I always had six or seven dishes that I kind of made in a row and I never really tried anything new. Boooring. A couple of weeks ago I decided that I wanted to start new dishes and suddenly I have so many cool things I can cook, I don’t even know where to start.

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Dress – Zara
Boots – Office
Leather Jacket – New Look
Bag – Yves Saint Laurent

Ich fühle mich immer noch nicht selbstbewusst genug. 9 ganze Monate lebe ich jetzt hier und bin immer noch nicht zu 100% zufrieden mit meinen Sprachfähigkeiten – und es nervt! Ich mag es nicht, wenn ich mit meinen Kollegen in den Pub gehe und nicht verstehe, was gesprochen wird. Ich habe dauernd das Gefühl, das Leute, die ich neu treffe, mich seltsam finden, weil ich nicht das sagen kann, was ich sagen will und mich einfach strange verhalte. Ich schätze, dass Selbstbewusstsein nicht unbedingt auf der Straße wächst und ich mich einfach wieder und wieder und wieder in unangenehme Situationen begeben muss, um zu lernen, damit umzugehen.

I’m still not confident enough. I have lived here for 9 full months now and I am still not 100% confident with my language abilities – and it’s annoying! I don’t like going to the pub and not understanding what everyone around me is saying, I don’t like to meet new people who think I’m weird because I cannot say what I want to say and you can literally tell because I am acting like a goddamn weirdo. I guess confidence doesn’t just lie on the street, waiting for you to pick it up. I just need to convince myself to jump in there again and again and again and to never give up.

I Dream Of Being A New Yorker

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Lasst euch von dem Titel dieses Beitrags nicht verwirren: Ich bin eine Londonerin und ich bin glücklich. Das Wetter hier war jedoch in den letzten Wochen nicht gerade schön, sodass ich ein bisschen vor mich hin geträumt habe. Daran ist schließlich nichts verwerfliches, oder? Ich vermisse die Sonne so sehr, ich vermisse es, meine Tage im Park zu verbringen und ich finde, dass der Sommer sich verdammt noch mal beeilen sollte. Ich liebe London so sehr, aber der Winter hier ist wirklich hart. Besonders, weil die Häuser eine so alte Struktur haben und die Fenster einfach verglast sind. Da kann man ja nur noch von Orten, die ganz weit weg sind, träumen – und so träumte ich wieder einmal von New York. Wieder einmal, fragt ihr euch? Lass mich ganz von vorne anfangen.

Don’t let the title of this blog post fool you: I am a Londoner and I am happy with it. The weather in London however hasn’t been the kindest lately and there is no shame in dreaming, right? I really miss the sunshine and hanging out in parks all day, so summer should really hurry up and get here. I love London so much, but the winter here is really hard, with the houses barely heating up due to their old structure and the single glazed windows. It makes me dream of places far, far away and brought back the thought of going to New York. ‘Brought back’? You know what, I’m really glad you asked. Let me start from the beginning.

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Manch einer von euch wird sich daran erinnern, dass Louisa und ich vor ein paar Jahren New York besucht haben. Es war Anfang April und das Wetter hatte sich gerade um 180 Grad gewandelt: Von starken Schneestürmen hin zu 20 Grad und Sonnenschein. Wir hatten wirklich Glück. Wenn wir irgendwo hinreisen mieten  wir eigentlich immer ein Airbnb. Ich mag es, so zu tun als ob ich wirklich in die Airbnb-Wohnung gezogen bin und stelle mir dann vor, wie mein Leben aussehen könnte. Wir haben bei einem verrückten Künstler in Williamsburg gewohnt und hatten eine wunderbare Zeit. Ich habe mich verliebt in die Architektur, die kleinen Coffee Shops und die offenherzigen Menschen. Ich habe mich besonders in Brooklyn verliebt, viel mehr als in Manhattan. Dennoch war es einfach eine unglaubliche Erfahrung, die ganzen Gebäude und die Gegenden zu sehen, die ich so viele Male in Filmen gesehen hatte.

Some of you might remember that Louisa and I visited New York a couple of years ago. It was early April and the weather had just changed from snow storms two weeks earlier to 20 degrees and sunshine. We were really lucky. Whenever we travel somewhere, we usually rent an Airbnb. I like to pretend that I really moved into the Airbnb flat and imagine what my life could look like. We stayed with a crazy artist in Williamsburg for a little over a week and had the most amazing experience. I loved the architecture, the little coffee shops and the open-minded people. I fell in love with Brooklyn – much more than I did with Manhattan. Still, it was amazing to see all the buildings and the scenery that I had seen so many times in movies.

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Ich habe sogar mal überlegt für ein paar Monate nach Brooklyn zu gehen, bevor ich nach London gezogen bin. Ich wollte dort ein bisschen arbeiten und die Stadt weiter erkunden. Doch im Endeffekt habe ich dann sehr schnell einen Job in London gefunden und bin hier hergezogen. Aber wie cool wäre es, in der Stadt, die niemals schläft, zu wohnen? Morgens meinen Kaffee von einem der Hipster Coffee Shops zu holen und stundenlang im Central Park zu arbeiten. Ich würde meine Freundinnen nach der Arbeit auf einen Cosmopolitan treffen und in Little Italy and Tischen mit rot-weiß-karierten Tischdecken zu sitzen und Spaghetti zu Abend zu essen. Ich würde in ein gelbes Taxi springen um von einem Termin zum nächsten zu gelangen und meine Wochenenden in Kunstgallerielofts verbringen, wo ich mir die besten Werke junger Künstler ansehen würde. Wie ihr seht habe ich mir schon alles gut überlegt.

I thought about moving to Brooklyn for a couple of months before moving to London, to just work a little and explore the city. I never did it because I suddenly had my job offer here in London and I decided to move here right away after finishing my studies. But how cool would it be to live in the city that never sleeps? Picking up my morning latte from one of the hipster coffee shops and spending hours working in Central Park. I would meet my girlfriends for a cosmopolitan after work and eat spaghetti for dinner at a table with a red-and-white-checked tablecloth. I would jump in a yellow cab to get from one appointment to the next and would spend my weekends in art gallery lofts looking at cool paintings. As you can see, I have already figured it all out.

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Dress – Faithful
Leather Jacket – New Look
Boots – Office
Hat – ASOS
Watch – Cluse

Dieser Look ist sehr von New York inspiriert und ich hoffe sehr, dass man das sieht. Das Kleid ist eigentlich ein wunderschönes Sommerkleid (könnt ihr mich nicht auch schon auf einem Open Air Rockkonzert damit sehen?). Mein nächster Trip nach New York dauert zwar noch ein wenig, aber es ist nie zu früh, um zu träumen, stimmts?

This look was very New York inspired and I hope that you can see that. The dress is actually a really beautiful summer dress (can’t you picture me on a open air rock concert with this, eeh?). My next trip to New York will have to wait a bit, but it’s never to early to start dreaming, right?

Homecoming

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Lange schon wollte ich meine Heimatstadt verlassen. Ich war genervt. Genervt von den immer gleichen Bars und Cafés, genervt von dem Mittelmaß, welches in der Gesellschaft weit akzeptiert wurde, genervt von dem fehlenden Weitblick von vielen der dort Lebenden. Ich verstand einfach nicht, warum gewisse Dinge Jahre lang stillstanden. Ich wollte Fortschritt und hatte das Gefühl, dass meine Stadt der letzte Ort auf der Welt war, an dem Fortschritt tatsächlich stattfand. Erst seit ich die Stadt verlassen habe, hat sich mein Blick ein wenig verändert. Natürlich wird es immer Dinge geben, die mich nerven, Dinge die ich einfach nicht verstehe und es wird immer Stillstand geben, was gewisse Bereiche angeht. Aber es gibt da noch einen anderen Teil der Geschichte, den ich schon fast vergessen hatte: Der Teil meiner Kindheit und die vielen, wunderschönen Erinnerungen, die ich während der vielen Jahre gesammelt habe. Das Gefühl von nach Hause kommen, wenn ich durch meine alte Straße fahre. Die Eisdiele, zu der wir jedes Jahr zu Beginn der großen Ferien radelten. Auf einem riesigen Feld Erdbeeren pflücken. Die Straßen in weißen Puderschnee gehüllt. Mein altes Ballettstudio. Ein riesiges Stück Pizza. Lange Spaziergänge durch den Wald mit unseren Hunden. Ein Spielplatz. Hochgewachsenes Gras und ein Grillplatz am Fluss. Eine sternenklare Nacht.

I wanted to leave my home town for a long time. I was sick of it, sick of the ever same bars and cafes, sick of the mediocrity that was widely accepted within the society, sick of the lack of vision. I was very hard on my hometown. Didn’t understand why over years and years things seemed to stand still. I wanted progress and I felt like Hanover was the last place for progress to happen. It was only just when I left that my view changed a little. Of course, there are still things that I find unbelievable annoying, things I don’t understand and that are still standing still. But there is also another part of the city that I had almost forgotten about: the part of my childhood and the many fond memories I made throughout the years. That feeling of coming home when I drive through the street of my childhood home. The ice cream place we rode our bicycles to every year when the big summer break started. Picking strawberries on a huge strawberry field. All streets covered in white powdery snow. My former ballet studio. A huge piece of pizza. Long walks through the forest with our dogs. A playground. High grown grass and a barbecue by the river. A stargazed night.

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Im Alltag befinden sich diese Erinnerungen ganz weit hinten, in einer kleinen Ecke meines Bewusstseins. Doch jetzt, da ich meine Heimatstadt verlassen habe, kommen sie doch des öfteren wieder in mir hoch. Bei einem bestimmten Geruch zum Beispiel, oder wenn ich morgens früh noch ein paar Minuten daliege und meine Gedanken wandern lasse.

These memories are hidden in a far away corner of my mind, but now that I left my hometown they tend to come up every once in a while. When there is a certain smell or at night when I dream. Or when I wake up in the early morning and I have a few minutes of just lying there and letting my mind wander.

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Was ich sagen will? Ich liebe dich, Hannover. Das tue ich wirklich. Denn ich habe meine wertvollsten Erinnerungen dort gemacht. Weil ich es liebe, durch deine Straßen zu laufen und sie jetzt viel mehr zu schätzen weiß. Selbst, wenn ich mich dazu entschlossen habe, woanders zu leben. Ich werde bald zurück sein und kann es kaum erwarten, mit den ganzen wunderbaren Menschen, deren Zuhause du bist, aufzuarbeiten, was seit meinem letzten Besuch passiert ist.

What I’m trying to say? I love you, Hannover. I really do. Because I made most of my most precious memories here. Because I love walking your streets and I can now appreciate them much more, even if I decided to live somewhere else. I’ll be back really soon and I can’t wait catching up with all the amazing souls whose home you still are.

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Dress – ASOS
Bag – Radley London (gifted)
Jumper – Mango
Watch & Bangle – Cluse
Boots – Office

// Wir haben mal den Finanzdistrikt Londons als Shootinglocation ausprobiert – wie findet ihr das Ergebnis? Ich freue mich sehr über meine neue Radley London Tasche aus der Love Me Do Kollektion. 15% des Erlöses dieser Kollektion geht an die British Heart Foundation.

// We decided to try out shooting in London’s financial district – how do you like it? I’m very excited to be wearing my new Radley London bag from the Love Me Do collection. Radley is donating 15% of the sale price to the British Heart Foundation.