Hello 2019

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Seid ihr abergläubisch? Ein bisschen bin ich es ja schon, denn obwohl ich keine Horoskope lese, bedeuten mir Neujahrsvorsätze und Glückskekse doch so einiges. Das Jahr 2019 begrüßte mich mit viel Feuerwerk und der Vornahme, so vieles anders zu machen. Wer mich kennt, weiß, dass ich ziemlich gut weiß, was ich will und Dinge, die ich mir in den Kopf setze, meistens auch durchziehe. Das letzte Jahr war voller Hochs und Tiefs, gen Ende hatte ich fast das Gefühl, mir könnte die Luft ausgehen. Da sind immer wieder diese Zweifel an mir selbst, meiner Einstellung und dem, was ich tue. Ob ich es aus den richtigen Gründen tue. Ich denke, dass das Hinterfragen von Taten allerdings in das Leben eines jeden Menschen in den 20ern gehört.

Are you superstitious? I must admit that I am a little. I don’t read my horoscope, but I do believe in new year resolutions and fortune cookies. The year 2019 welcomed me with fireworks and the intention of changing many things in my life. Those of you who know me better, know that I have a pretty good idea of what I want in life and that I go through with most things. The past year was full of ups and downs, towards the end I felt a little out of breath. I often doubt myself, my attitude and the things I do. If I do them for the right reasons. I think however that it’s a common thing you do in your 20s.

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Während mir nach diesem Dauerlauf langsam die Puste ausging, konnte ich zwischen den Jahren endlich einmal rasten. Zu mir kommen und mich besinnen. Auf das Jahr, das vor mir liegt und das sehr vielversprechend ist. Es ist so wichtig, zwischendurch einmal zur Ruhe zu kommen, das Jahr und die Entscheidungen, die Katastrophen und Glücksmomente Revue passieren zu lassen. 2019 fühlt sich noch unbekannt und fremd an. Voller Tage und Nächte, die in meinem Kalender noch leer sind. Die gefüllt werden wollen mit herzlichem Lachen, harter Arbeit, neuen Begegnungen, Realisierungen, Tränen und Mut. Ich würde nicht sagen, dass ich besonders abergläubisch bin – zumindest nicht im Übermaß. Dennoch wollte ich unbedingt einen Glückskeks öffnen und wissen, wie das neue, unbekannte, aufregende Jahr um mich steht. Alles was Sie anfangen wird Ihnen gelingen. Stand dort in kleinen Lettern und ich habe den Zettel anschließend in mein Portemonnaie gesteckt und trage ihn jetzt immer bei mir. Weil ich irgendwie doch glaube, dass er mir Glück bringen kann.

As I felt quite out of breath towards the end of the year, I could finally take some rest in Germany. Recollect myself. Think of the upcoming year. It’s so important to take some time and rest, to let the past year pass by, the decisions, catastrophes, and moments of joy. 2019 still feels unknown and strange. My calendar is empty. So many dates want to be filled with hearty laughter, hard work, new people, realisations, tears and courage. I wouldn’t call myself supersticious, at least not overly. But I still really wanted to have a fortune cookie in order to know what the unknown,  new, exciting year holds for me. Everything that you are going to do will be successful. It said. I’ve been carrying it in my wallet since then as I do believe that it may bring me luck.

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Also – macht euch eine Liste und überlegt euch, was euch im Leben unglücklich macht. Ob es ein Job ist, eine unglückliche Beziehung oder Freundschaft, oder einfach nur nervige Angewohnheiten. Überlegt euch, wie ihr eure Probleme im neuen Jahr angehen könnt und macht euch einen handfesten Plan. Denn To Do Listen, die nur einen Monat dauern und nach vier Wochen evaluiert und abgehakt werden können, sind so viel besser, als Pläne, die ihr in den nächsten 365 Tagen einhalten wollt. Viel Glück, Erfolg, ganz viel Herzklopfen und hohe Freudensprünge wünsche ich euch.

So, make a list and think about what makes you unhappy in life. Whether it’s a job, a toxic friendship or relationship or simply annoying habits. Think about how you can tackle your problems this year and make plan. I do believe that to do lists for single months are more effective than plans that you intend to keep for 365 days. I wish you lots of luck, success, leaps for joy and many moments where you notice your heart pounding.

Marietta’s Outfits of 2018

Ich kann kaum glauben, dass mein letzter Beitrag schon so lange her ist. Im letzten Monat bin ich zwei Mal nach Deutschland gereist und war damit beschäftigt, all meine Weihnachtsgeschenke zusammenzubekommen. Ich plane jedoch, im nächsten Jahr einige Dinge anders zu machen und der Blog ist eines davon. Ich will öfter hier schreiben und eventuell einfach mehr Bilder von meinem Handy posten, da dies einfacher ist, als die schwere Kamera ständig umherzutragen.

2018 kommt zum Ende. Es war ein kurzes Jahr! Wie immer scheint die Zeit so schnell zu vergehen. Nach meiner Not-OP im Januar bin ich bei bester Gesundheit, mit Ausnahme einer sehr kleinen und schnellen Erkältung gegen Ende des Jahres. Dennoch war es ein ständiges auf und ab. Ich habe einen neuen Job angefangen, neue Freundschaften geschlossen, ein neues Hobby begonnen und umgezogen. Ich bin gereist und gewachsen. Ich weiß, dass die ersten Jahre in einem neuen Land immer besonders hart sind, weshalb ich mich umso mehr auf 2019 freue.

Werfen wir einen Blick auf meine Outfits !

I can’t believe that my last entry on here is almost one month old. I travelled to Germany twice this month and was busy getting all of my presents together. But I’m planning to make a couple of changes next year, beginning with blogging more frequently.

2018 is coming to an end. Its been a short year! As always, time seems to run by so fast. After the emergency surgery in January, I’ve been in perfect health and except for a very small and short cold late this year. It’s been a constant up and down nonetheless. I started a new job, made new friends, started a new hobby and moved. I travelled and grew. I know that the first couple of years in a new country are always tough, so am looking forward to starting 2019 and settle in even more.

Let’s have a look at my outfits this year! Untitled design (1)

Olive Green

Grün ist meine Lieblingsfarbe! Aufgrund meiner grünen Augen und blonden Haare passt es perfekt zu mir. Links könnt ihr einen Look sehen, den ich an einem wunderbaren Sommertag getragen habe und ich denke, dass das Grün sehr gut mit dem Nude der Tasche und der Sandalen harmonisiert. Rechts seht ihr einen ebenfalls neutralen Look, der den grünen Rock betont. Leider habe ich ihn nicht allzu oft getragen, da er schnell unschöne Falten bildet.

Green is my favourite colour! Due to my green eyes and blonde hair, I think green just works perfectly for me. On the left you can see a look that I wore on a beautiful summer day and I think that the green and the nude tones of the bag and sandals harmonize a lot. On the right you can see a neutral look that compliments the green tone. Unfortunately I haven’t worn this pretty skirt many times as it gets very wrinkly after sitting down.

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Colourful dresses

Dauernd Nudetöne zu tragen ist langweilig. Deswegen versuche ich, auch ab und an farbenfrohe Looks zu tragen. Links seht ihr ein feuerrotes Kleid, welches von schwarzen Details eingerahmt wird. Auffällige Farbtöne sprechen für sich selbst, sodass sie auf jeden Fall mit einfachen Accessoires kombiniert werden sollten. Das Kleid rechts ist genau meins! Ich wollte es gar nicht mehr ausziehen. Der Schnitt, die Farbe, einfach perfekt!

Always wearing nudes is boring, so I try to wear colourful looks, too. On the left you can see a vibrant red which is accompanied by black details. With these kind of shades its important to let the colour speak for itself. It’s a statement piece and should always be combined with simple accessories. The dress on the right is SO ME! I felt like I was born with this dress. It’s girly but elegant and I didn’t EVER want to take it off.

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The beige bag in winter and summer

Ich habe keinen großen Schrank und versuche, immer mal wieder Teile zu verkaufen, die ich eine Zeit lang nicht getragen habe. Die beige Tasche hingegen ist ein Teil, das einfach in jeder Jahreszeit passt. Links habe ich sie winterlich mit meinem blauen Mantel kombiniert, während ich sie rechts im Sommer mit meinem Lieblingskleid trage.

I don’t have a big wardrobe and try to sell things every once in a while if I notice that I just don’t wear them. The beige bag is a perfect example for a piece that goes in all seasons. On the left, I’ve combined it with my gorgeous blue winter coat. On the right it accompanies the blue dress, which you probably know from previous years. It’s the favourite thing in my wardrobe.

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Summer skirts

Sommer ist perfekt für Röcke – sowohl in einem neutralen Look, als auch als Statementteil.

Summer is the perfect time to wear skirts – whether it’s as part of a all nude look (left) or as a statement piece (right).

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Shirt dresses

Ich werde wohl nie über meine Liebe zu Hemdkleidern hinweg kommen. Ich habe sie wohl in fast jeder Farbe: Weiß, schwarz, grün, oder so wie oben, rot-kariert und grau-kariert.

I don’t think I will ever get over my passion for shirt dresses. I have them in almost every colour: White, black, green, or like those above, a wintery checked red or a business-type checked grey.

Untitled design (5)Cute or Cool? 

Wonach fühle ich mich heute? Manchmal steht mit der Kopf nach einem hübschen Latzkleid, an anderen Tagen greife ich zur coolen Lederjacke. Beide gehören auf jeden Fall in den Kleiderschrank von 2018.

How do I feel today? Sometimes I feel like a cute dungaree dress, other days I prefer a cool leather jacket. Both belong in 2018’s wardrobe!

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NYC inspired looks

New York ist die Stadt, die mich bisher am meisten beeindruckt hat. Links seht ihr einen Look, den ich als “echte New Yorkerin” tragen würde, während das Outfit rechts ganz klar von “Der Teufel trägt Prada” inspiriert wurde. Mit beiden bin ich bereit, sofort in ein gelbes Taxi zu steigen und den Big Apple zu erobern!

Welches Outfit mögt ihr am liebsten?

NYC is the city that inspired me the most so far. On the left you can see the look I’d wear if I was a real New Yorker while the right is clearly inspired by “The Devil Wears Prada”. With either I’m ready to hop in a yellow cab and conquer the big apple!

Which look do you like the best?

5 things I’ve learnt from living in London

Wenn ihr euch noch an die frühere Version dieses Beitrags erinnert, folgt ihr uns schon eine ganze Weile. Schon als ich mein Praktikum hier beendet habe, habe ich einen Beitrag über das verfasst, was London mir beigebracht hat. Wie schnell die Zeit vergeht! Hier sind wir also wieder, zwei Jahre später, (hoffentlich) ein ganzes Stück weiser – und, was ich nicht verleugnen kann – zwei Jahre älter. Rückblickend war das Praktikum das beste, was ich je hätte tun können. Voller Träume war ich hier hergezogen und verbrachte hier die wohl intensivsten 6 Monate meines Lebens.

Dieses Mal zog ich hierher und hatte nicht den Plan, in absehbarer Zeit wieder zurück nach Deutschland zu ziehen. Ich hatte sprichwörtlich ein One-Way-Ticket gebucht. Ich war bereit, mein Glück zu finden. Und auf einmal fand ich mich in eben diesem Traum wieder, den ich schon so lange hegte.

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If you remember that I’ve previously posted a blog post about this topic, you are probably one of our longest readers. The older version however was written up when I finished my internship here in 2016. Oh, time does run by fast. So here we are again, two years later, (hopefully) a lot wiser and – I cannot deny – two years older. Looking back, I think the internship was the best thing I could have done. I came to this city full of dreams and had very intense 6 months before moving back to Hannover.

This time, I moved here without a plan of ever going back. I literally had a one-way ticket in my hands and in my heart. I was ready to find my luck. It was a plan I’ve had ever since my internship and all of a sudden, I found myself in my dream that I had worked hard for.

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1. Risiken zu nehmen ist gut

Es ist sehr deutsch, dass man Sicherheit möchte und Risiken scheut. Die Stadt hat mich gezwungen, das ein oder andere Risiko einzugehen und dies hat mein Leben so viel besser gemacht. Ist es nicht interessant, dass wir vieles lange überdenken, die großen Entscheidungen jedoch spontan treffen? Ich habe gelernt, meinem Bauchgefühl zu trauen und mich meinen Ängsten zu stellen, wenn ich gewinnen will. Meine Mutter sagt immer, dass manche Menschen ein besseres Bauchgefühl haben als andere. Auf meins kann ich mich definitiv verlassen.

1. Risks are good

It’s a very German thing to always want security, to be better safe than sorry. I’ve taken many risks here and I can say that it’s made my life so much better. Isn’t it interesting that we tend to overthink everything, but we make the most important decisions in our life spontaneously? I’ve learnt more than ever to trust my gut feeling and to face my fears in order to win. My mum has always said that some people have a better gut feeling than others. Mine is certainly one that I can rely on. If would define this chapter of my life as “Finding myself”, I can say that I have made bigger steps than ever towards that direction.

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2. Du wirst herausfinden, wer deine echten Freunde sind.

Diese Stadt ist derart schnellebig, dass man sich manchmal in Situationen wiederfindet, bei denen man seine Freunde braucht. Ich hatte diese Situationen einige Male und sie haben immer wieder gezeigt, auf wen ich mich hier verlassen kann. Nicht jede Freundschaft ist so gut und stark, wie man denkt. Doch das ist ok, denn früher oder später erhält man die Gelegenheit, sich die richtigen Menschen auszusuchen.

2. You will find out who your real friends are

Living in a city like this, life is extremely fast paced and you sometimes find yourself in a situation where you need your friends. I’ve had these situations a bunch of times and they showed well who I could rely on, and who I couldn’t. Not every friendship is as good and strong as you think or wish it was, but that’s okay because it gives you the opportunity to choose the right people to spend your time with.

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3. Respekt

Ich habe viel über mich selbst und andere Menschen erfahren, hauptsächlich jedoch, dass es einfach ist, jemanden, den man nicht so gut kennt, zu unterschätzen. Ich habe gelernt, mich zu respektieren und für meine eigenen Werte aufzustehen, doch ich lernte ebenso andere für das zu respektieren, was sie sind. Selbst dann, wenn ihre Entscheidungen mir in dem Moment nicht richtig erschienen.

3. Respect

I’ve learnt a lot about myself and about other people and the main thing is that it’s easy to underestimate someone you don’t know very well. I learnt to respect myself and stand up for my own values, but I also learnt to respect others for who they are, even if their decisions might not make sense to at this time.

4. Du kannst sein, wer du willst

Alles liegt in deiner Hand. Ist das nicht wunderbar? Diese Stadt eröffnet einem so viele Gelegenheiten zu sein, wer man sein möchte. Es ist jedoch ebenso wichtig, auch mal einen Tag im Bett zu verbringen und den eigenen Akku aufzuladen.

4. You can be who you want to be

It all lies in your own hands. Isn’t that wonderful? This town offers so many opportunities to become who you want to be. However, spending a day in bed to recharge is just as precious as making the most of life.IMG_9274

5. Alles hier ist teuer.

Wir alle wussten, dass London teuer ist, aber man zahlt hier tatsächlich für alles das doppelte. Es ist etwas, wo ich mich nur langsam dran gewöhne, aber ich sage immer jedem, der hier herzieht, dass er dringend seine Ansprüche herunterfahren muss.

5. Everything here is expensive.

We all knew that London is expensive, but that means that you basically pay twice as much for ANYTHING as you would at home. It’s something you slowly get used to but I always like to say that everyone who moves here needs to lower their living standards.

Life Update

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Hallo ihr Lieben, ich kann nicht glauben, dass es schon einen Monat her ist, seit ihr von mir gehört habt! Wie einige von euch schon aus meinen Instastories wissen, war ich in der letzten Zeit etwas frustriert, was Instagram und Bloggen angeht. Aber jetzt bin ich zurück auf der Bildfläche und kann mit viel Freude verkünden, dass auch Louisa bald wieder da ist!

Was ist in meinem Leben passiert und was habe ich so getrieben? Ich weiß, dass diese Art Beiträge bei euch besonders gut ankommen und deswegen dachte ich, ist es ein toller Einstieg in eine hoffentlich regelmäßigere Blogger-Routine. Los geht’s.

You guys, I can’t believe it’s been a month since you last heard from me! I haven’t been very focused lately due to certain frustrations with blogging and instagram, that I already told you about on instastories. But I’m back and I’m happy to say that Louisa will be back in the blogging game, soon, too!

What happened in my life lately and what have I been up to? I know that these kind of entries are most popular with you guys and so I thought this is a great opportunity to get back into blogging. Here we go!

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Ich arrangiere mich immer noch mit der Wohnung. Instagram ist voller perfekter, großer, heller Wohnungen mit alten Holzfußböden und hübschen Möbeln. Als Deutsche verbringe ich relativ viel Zeit zu Hause und bin einen anderen Standard gewöhnt. Als ich das erste mal nach London gezogen bin, musste ich erst lernen, mich mit den Lebensbedingungen hier zu arrangieren. Wer kein Vermögen verdient, kann den Standard von zu Hause garantiert nicht einhalten. Die Londoner Wohnungen sind klein, alt, ausgestattet mit alten, billigen Möbeln und man kann hier garantiert nicht alleine Leben, bis man in seinen 30ern ist. Ich bin vor sechs Monaten von einer winzigen Wohnung mit einem hübschen Zimmer in eine große Wohnung mit nicht ganz so schönen Möbeln gezogen, dafür lebe ich jetzt in einem hippen, jungen Stadtteil. 100% zufrieden bin ich mit meinem Zimmer nicht, aber dafür habe ich neulich mit einem meiner Mitbewohner das Wohnzimmer umgestellt, welches mir jetzt sehr viel besser gefällt.

Arranging myself with my flat. Instagram is full with images of perfect, big, light apartments, with wooden floors and beautiful furniture. As a German, I like to spend lots of time at home and I am used to a different standard than here. When I first moved to London, I had to really learn to arrange myself with the living situations. If you don’t earn a fortune, you will not be able to live up to the standard that you are used to from home. London flats are small, old, they come with furniture that you don’t necessarily love and you won’t be able to afford your own place until you’re in your 30’s. I moved from a tiny flat with a beautiful room to a big flat with not-so-nice furniture in a young and hip area six months ago and am still struggling to decorate it right. I have however re-arranged the living room together with one of my flatmates and it’s crazy what a big impact tiny changes have on your overall feeling in the flat.

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Meine Eltern waren hier. Das Highlight des Monats (oder des Jahres?) war der Besuch meiner Eltern letztes Wochenende. Wir hatten drei gemeinsame Tage und es war wunderschön. Ich fühle mich wieder neu aufgeladen und glücklich, doch wenn ich darüber nachdenke, dass sie jetzt wieder weg sind, macht mich das wiederum traurig. Ich schätze sowas nennt sich Erwachsen werden, stimmts?

My parents visited me. The highlight of the month (or year?) was that my parents came to visit last weekend. We had three days together and it was absolutely amazing. I feel so re-charged and happy, but knowing that they are now gone makes me feel unhappy again. It’s growing up, I guess, right?

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Ich arbeite nur 4 Tage die Woche. Jackpot, oder? Mein Boss hat beschlossen, dass wir die 4 Tage Woche austesten und es ist super. Ich arbeite während der Woche länger, was bedeutet, dass ich sehr früh aufstehe und eine halbe Stunde später als gewöhnlich Feierabend habe. Dafür ist aber jedes Wochenende ein 3 Tage Wochenende. Wohoo!

I only work 4 days a week. Jackpot, right? My boss decided to trial the 4 day week and it’s been great. I work longer hours during the week which means that I need to get up very early and finish half an hour later than usual, but hey, every weekend is now a 3 days weekend. Wohoo!

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Louisa macht ihr Examen. Was nicht nur ein riesiges Ereignis für sie ist, sondern auch für mich. Endlich werde ich sie wieder jede Woche anrufen können und sie kann mich hier besuchen kommen. ICH KANN ES KAUM ERWARTEN!!!

Louisa will graduate. It’s not just a big thing for her, it’s also a big thing for me. Finally I can call her again every week and she can come visit me here. I CAN’T WAIT!!!

herbst6Dress – ASOS Design
Bag – Adax
Shoes – Office
Jewelry – Thomas Sabo & Pandora

Let Your Light Shine

lampe3This blogpost was written in collaboration with Muuto Lampenmeister

Manchmal scheint die Flut an Ideen endlos. So wertvoll diese Momente sind, so selten sind sie jedoch. Als Blogger ist es wichtig, immer neue, kreative Ideen zu haben, was Themen und Bilder angeht. Wir haben kein Team, mit dem wir Ideen brainstormen können, sondern sind komplett auf uns alleine gestellt. Das gibt uns Freiheit, bedeutet aber auch, dass wir auf uns alleine gestellt sind und niemanden haben, der uns helfen kann, wenn es mit der Kreativität mal nicht so klappt. Als Fashion und Lifestyleblogger muss man so viel mehr machen, als nur hübsche Bilder. Strategie und Themenplanung gehört ebenso dazu und ist genauso wichtig. Doch wie bekomme ich so viele neue Ideen für Posts?

Ideas sometimes flow endlessly. However, as precious as these moments are, they don’t happen very often. As a blogger it’s important to always come up with new creative ways, topics and pictures. We don’t have a team we brainstorm ideas with, we are completely on our own. That gives us freedom but also leaves us alone and without help when creativity doesn’t flow the way we want. Having a fashion and lifestyle blog is so much more than just coming up with posts and taking pictures. Strategy and content planning are an important part of the process. But how do I constantly get new ideas for new posts?

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1. Struktur ist alles

Struktur ist so ein wichtiger Teil der Arbeit. Manche Blogger haben ein handgeschriebenes Büchlein, in das sie neue Ideen und Themen eintragen. Ich hingegen habe eine kleine Notiz in meinem Handy, an der ich arbeiten kann, wenn ich unterwegs bin. Ob es in der Bahn ist, im Supermarkt oder beim Abendessen. Ich habe mein Handy immer bei mir und kann Ideen immer niederschreiben.

1. Structure is everything

Structure is such an important part of work, and of course also of blogging. Some bloggers keep a hand-written journal with ideas and topics, while I personally prefer having a file on my phone that I can easily work on when I am out and about. Whether it’s on the tube, at the supermarket or during dinner, I always have my phone with me and can write always down ideas.

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2. Ich schreibe alle Ideen sofort auf.

Ich habe eine kleine Notiz in meinem Handy, auf die ich neue Ideen direkt einspeichere. Manchmal ist man unterwegs und denkt sich, dass man eine Idee direkt zu Hause aufschreibt, doch schon 10 Minuten später hat man sie wieder vergessen. Das schlimmste daran ist, dass plötzliche Ideen und Einfälle meist viel besser sind, als die, die man von einem Brainstorm bekommt.

2. I write down ideas immediately

It’s important to write ideas on paper (or the memory card of your phone) immediately. Sometimes when you’re out with your friends, you get an idea and you think to yourself that you’ll make a note ASAP once you’re at home, but ten minutes later you already forgot what the idea was. The worst thing is that these ideas are usually better than those you achieve from an extended two hour brainstorm.

3. Ich suche aktiv und überall nach Inspiration

Zu Beginn meiner Blogging-Karriere habe ich immer gedacht, dass ich einfach auf dem Bett sitzend, den Laptop auf dem Schoß, meine Ideen suche. Doch heute ist das anders. Ich versuche überall nach möglichen Themen und Inspiration Ausschau zu halten: in Büchern, Filmen, auf der Straße und in Gesprächen.

3. I actively look for inspiration everywhere

When I started blogging, I used to sit at home on my bed and think about what I could write about that day. Today, I try not to let it get that far. I try to catch ideas during the day so that I don’t have to pressure myself to desperately find a topic I can write about. I get inspiration in books, films, on the street and during conversations.

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4. Ich habe einen ruhigen, freundlichen Arbeitsplatz geschaffen

Ein cleaner, aufgeräumter Arbeitsplatz ist extrem wichtig. Ich persönlich kann mich überhaupt nicht konzentrieren, wenn ich vom Chaos umgeben bin. Deswegen habe ich mein Zimmer (ich arbeite vorwiegend vom Bett aus) gut durchdacht dekoriert und habe diese Outdoorlichterkette bestellt, die ein angenehm gemütliches Licht von sich gibt, selbst wenn ich noch um 23 Uhr an einem Text sitze. Ich habe gelernt, dass der Arbeitsplatz der wichtigste Faktor ist, wenn es um Kreativität und ums effektive Arbeiten geht.

4. I created a calm and friendly workspace

A tidy and clean workspace is important. I personally can’t work with a huge mess around me, which is why I decorated my room (I often work on my bed) thoughtfully. I bought a beautiful string with outdoor lights that adds to the atmosphere and even gives enough light when I start to work on something at 11pm. I learnt that a good workspace is the most important factor when it comes to creativity and working. 

Believe In Yourself

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Eine meiner Freundinnen hat gerade einen riesigen Schritt gewagt und ist nach Schweden gezogen. Sie hat schon oft dort Urlaub gemacht, hat Schwedischkurse belegt und schon immer ein Faible für die skandinavische Kultur gehabt. Ich habe sie zwar schon länger nicht mehr gesehen, aber ich weiß, dass sie hart daran gearbeitet hat, ihren Traum zu verwirklichen.

A friend of mine just did a huge step and moved to Sweden. She’s spent many holidays there, studied Swedish at evening classes and always had a fable for the Scandinavian culture. I can’t express how proud I am. I haven’t seen her in a while, but I know that she worked so hard in order to live her dream.

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Als ich aufwuchs dachte ich immer, dass wir alles erreichen können, was wir uns vornehmen: Astronautin werden, die Welt bereisen, so stark zu werden, dass wir den Mobbern in der Schule Angst machen können oder Kunst zu erschaffen, so schön wie von Claude Monet. Es ist die Gesellschaft, die uns auf einmal sagt, dass wir nicht gut genug sind. Zuerst Lehrer in der Schule, später Social Media und Arbeitgeber. Jungs, die uns nicht richtig behandeln und ein Computer, der Anhand eines Tests unsere Intelligenz in ein Raster einordnet.

Growing up we believed that we could achieve anything we wanted: Become an astronaut, travel the world, grow strong enough to scare off the bullies at school or paint art as beautiful as Claude Monet. It’s society that suddenly tells us that we are not good enough. First teachers in school, later social media and employers. Boys that don’t treat us right and a computer result that calculates our intelligence on a scale.

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Ich glaube immer noch fest daran, dass ich erreichen kann, was ich will und zu der Person werden kann, die ich werden will. Ich denke, dass Lehrer, Instagram und alles weitere nicht die Kraft haben sollten, uns in eine Schublade zu stecken. Wir sollten der Boss unseres Lebens sein und so leben, wie wir es wollen. Claude Monet hat erst nach seinem Tod die Wertschätzung erhalten, die ihm zustand. Und selbst Steve Jobs wurde mal gefeuert.

I still think that I can achieve what I want and become the person I want to be. I think that teachers, social media and everything else shouldn’t have the power to pigeonhole us. We should be the boss of our own lives and live the way we want. Claude Monet didn’t receive the recognition he deserved until after his death. And even Steve Jobs got fired. beige3

Hör nicht hin, wenn jemand dir sagt, dass du nicht gut genug bist. Finde jemanden, oder etwas, das dir erlaubt, dein Potential voll auszunutzen und die Person zu werden, zu der du werden willst, damit du deinen Traum leben kannst.

Don’t listen if someone tells you you’re not good enough. Move on and find someone or something that allows you to fully use your potential, to grow into the person you want to be and to live your dream.beige4

Manchmal ist es wichtig, sich vor Augen führen, wer man ist und was man erreicht hat, anstatt nur links und rechts zu gucken. Das kann schwierig sein, besonders in Zeiten von Social Media, wo so viel Druck auf uns lastet, toll auszusehen, weit zu reisen, viel zu verdienen und auszusehen, als seien wir immer glücklich und erfolgreich.

Sometimes it’s important to reflect on who you are and what you’ve achieved and to stop looking left an right. That can be difficult, especially in the age of social media where there is so much pressure on us to look great, travel far, earn much and look like we are always happy and successful.
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Shoes – Bonessi Ballerinas
Skirt – Forever 21
Top – H&M
Bag – Sassy Classy

Letting Go

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Loslassen ist eine Kunst, an der ich mich noch übe. Manchmal, wenn ich morgens aufwache, sind da diese Minuten der Stille. Die Sonne strahlt in mein Gesicht und ich weiß nicht wer und wo ich bin. Dann kommen meine Sinne zueinander und ich greife nach meinem iPhone. Scrolle noch benommen durch meine Emails, meinen Terminkalender. Ich bin diese Person, die sich viel stresst. Um alles mögliche. Die Zukunft, meine derzeitige Lage, das Zimmer, das ich schon seit meiner Rückkehr aus Deutschland nicht aufgeräumt habe. Der Koffer steht halb ausgepackt in der Ecke. Erstmal ein Kaffee, denke ich und schwinge meine Beine aus dem Bett.

Letting go is an art that I still study. Sometimes, when I wake up in the morning I have a couple of minutes of pure silence. The sun shines on my face and for a moment I have no idea who and where I am. My senses come together slowly and I reach out to grab my iPhone. I scroll through my emails and my diary. I am one of those people who stress out a lot. About anything. The future, my current situation, the room that I haven’t tidied since my return from Germany. The suitcase is sitting in the corner – halfway unpacked. Coffee first, I think and get out of bed.

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Ich will mich nicht mehr sorgen, denke ich, während ich in die Küche laufe und meinen Morgenkaffee zubereite. Etwas Milch dazu, dann geht es zurück ins Bett. Ich bin Genussmensch, denke ich, während ich den Kaffee schlürfe und in der Gegend herumstarre. Und nein, ich will mich nicht mehr sorgen. Ich denke an die junge Frau, die vor einem Jahr hier in England angekommen ist. Sie wusste, dass es hart werden würde und sie hat sich aktiv für den härteren Weg entschieden – aus den richtigen Gründen.

I wander into the kitchen and start preparing my morning coffee, while thinking that I don’t want to worry anymore. I add some milk and go back to bed. I’m a hedonist, I think while sipping my coffee and staring out of the window. And I don’t want to worry anymore. I think of that young lady who arrived in England a year ago. She knew that it wouldn’t be easy and she actively chose to go the rocky road – for the right reasons.

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Ich stehe auf und gehe an meinen Kleiderschrank. Ich entscheide mich für den blumenbestickten Rock, der mich irgendwie so sehr an meine Kindheit erinnert. An heiße Sommerabende in einem Sonnenblumenfeld. Einen dunkelorangen Sonnenuntergang. Eine Neubausiedlung. Das Gefühl von Sommerferien. Ganze sechs Wochen, die vor und lagen und von denen ich mir so viel versprach. Freiheit. Unbeschwertheit.

I get up and open my wardrobe. I decide to go with that with flowers embroidered skirt, that very much reminds me of my childhood. Of hot summer nights in a sunflower field. A dark orange sunset. A new housing estate. The feeling of summer break. Six weeks that lay ahead of me and that I expected a lot from. Freedom. Lightheartedness.

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Es liegt an dir, sagt das kleine Büchlein in meiner Handtasche. Du kannst dich entscheiden, loszulassen. Den Sommer zu genießen, weil du nächsten Sommer ein Jahr älter bist. Du kannst dich entscheiden, glücklich zu sein. Und keine Angst zu haben. Denn wenn du deiner Familie von deinen Sorgen erzählst, sagt sie dir immer, dass du die einzige bist, die sich sorgt.

It’s on you, the little book in my handbag told me. You can decide to let go. Enjoy the summer, because next summer you will be a year older. You can decide to be happy. And not to be afraid. Because whenever you tell your family about your worries, they always tell you that you are the only one who worries.

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Ich ziehe den Rock an, drehe meine Haare vorsichtig auf und sehe in den Spiegel. Das bin ich. Und dies ist mein Leben. Ich greife nach den Sandalen, die ich gestern achtlos auf den Boden geworfen habe und lege sie in die Schublade mit den anderen Schuhen. Ich habe mein Leben in der Hand. Und ich fange heute damit an. Denn das Gefühl der Sommerferien kann ich auch heute noch fühlen, trotz eines vollen Terminkalenders.

I put on the skirt, carefully curl my hair and look into the mirror. This is me. And it’s my life. I pick up the sandals that I carelessly threw on the ground yesterday, and put them with the other shoes in the drawers. I am holding my life in my hands. And I will start today. Because I can still feel that feeling of summer break, even with a busy diary.

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Skirt & top – H&M
Bag – Mango
Jewelry – Cluse

How To Deal With Mean People

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Gemeine Menschen trifft man überall. Ich hatte erwartet, dass ich mit dem Abi das Gerede hinter meinem Rücken und die fiesen Kommentare hinter mir lassen würde, doch es dauerte nicht lange, bis ich kapierte, dass dies eine Illusion war. Ich bin sicherlich nicht die einzige hier, der Schule keinen wirklichen Spaß gemacht hat. Egal ob Gymnasium oder Uni, es war einfach nicht das Richtige für mich. Cliquen, Dinge lernen, die mich nicht interessierten, Mobbing, unfaire Lehrer und unloyale Freunde. Teenager können besonders gemein und rücksichtslos sein, weshalb jeder in der Schule ab und zu eine schwere Zeit hat. Es ist einfach kein besonders nettes Umfeld und wird noch schlimmer, wenn man das Alter 13 oder 14 erreicht. Vor 7 Jahren habe ich Abitur gemacht und vor einem Jahr die Uni abgeschossen, und es gibt nicht einen Tag in meinem Leben, an dem ich gerne zurück möchte.

Mean people are everywhere. You think that once you left school, the bitching and talking behind each other’s backs is over, but you soon realise that it’s not. Speaking of school… I’m sure I’m not the only one here who really didn’t like it. Wether we speak of high school or university, it just wasn’t for me. Cliques, learning things you are not interested in, having to deal with mobbing, unfair teachers and disloyal friends. Especially teenagers can be cruel and reckless which is why almost everyone has a hard time at school. It’s often not a friendly environment and it gets worst when everyone reaches the awkward age of 13 or 14. It’s been 7 years since I graduated high school, and one year since I graduated university, and there isn’t one day in my life when I wish I could go back.

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Auch ich musste mich mit fiesen Leuten herumschlagen. Und ich denke, dass das meistens im Alter von 13 losgeht, wenn man ganz plötzlich jegliches Selbstbewusstsein verliert. Mir gefiel mein Aussehen nicht, ich wollte immer besser in der Schule reinpassen, während ich gleichzeitig das komplette Gegenteil wollte. Es traf mich, als er wie aus dem nicht schlecht hinter meinem Rücken über mich redete und sie ohne eine Erklärung auf einmal nicht mehr meine Freundin war. Freundschaften brechen besonders in dem Alter leicht, weil du gerade erst die Person, die du bist, kennenlernst – jedoch verstehst du in dem Alter nicht, wieso. Ich glaube, dass in dem Alter die Frage nach dem, wer wir sind, die Quelle vieler unserer Sorgen ist.

I have struggled dealing with mean people. Big time! And I think it always starts at the age of 13 years old, when you just aren’t confident at all. Back then, I didn’t like how I looked, I wished I could fit in better while at the same time I didn’t feel like wanting to fit in at all. I wanted to be one of the cool kids. It hit me really hard when he talked bad about me behind my back. And when she suddenly, without a reason or explanation stopped being my friend. Friendships break so easily because you only just discover the person you are becoming, but at that age, you just don’t understand why. I think this is the source of most of our worries and fears: We don’t yet know who we are. You grow from being children to being teenagers and suddenly become insecure in everything.

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Es gab mal eine Zeit, als fies zu sein in Mode war. Mit 13 wurde man plötzlich absichtlich von Konversationen ausgeschlossen, mit dem Kommentar “Wir reden über jemanden, den du nicht kennst,” oder “Das ist ein Insiderwitz, den würdest du nicht verstehen”, oder indem man einfach ignoriert wurde. Ich war froh, als ich endlich die Schule verließ, nur um festzustellen, dass Erwachsene genau so gemein sein können, wie Teenager. Ich weiß noch, wie eine Kollegin in einem Job später, mich für ihren Fehler verantwortlich machen wollte und wie meine Chefin mich auf persönlicher Ebene attackierte.

There was a time, when being rude was in fashion. It was at that age of 13 when people purposely excluded you from conversations or said comments like “We are talking about someone you don’t know” or “This is an insider joke, you wouldn’t understand” or simply pretended like you aren’t there. I was happy when I left school, only to soon find out that mean people are everywhere you go and you can’t just get away from them by graduating. I remember that one of my colleagues at my job back then tried to blame a mistake on me and how my boss attacked me on a highly personal level.

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Wie schafft man es, von diesen Menschen umgeben zu sein, ohne es an einen heranzulassen? Zu allererst musst du herausfinden, wie viel du in einem neuen Job oder einem neuen Kurs über dich teilen willst. Ich hatte schon Jobs, bei denen ich besser hätte weniger über mich erzählen sollen, weil ich auf einmal merkte, dass ich mehr und mehr dumme Kommentare wegen meiner Essgewohnheiten (meine Kollegin meinte, ich hätte immer deswegen um halb eins Hunger, weil ich nichts “Richtiges” zum Frühstück essen würde…), meiner Urlaubswahl oder wenn ich mal krank war bekam. Bei meinem jetzigen Job kann ich eigentlich alles über mich erzählen und meine Kollegen versuchen, mich zu verstehen, selbst wenn sie mal anderer Meinung sind als ich. Sobald man bei einem Job oder in der Uni festgestellt hat, wie wohlwollend alle miteinander sind, kann man sich entscheiden, wie offen man sein möchte.

How do you survive being around these people without letting it get to you? First of all, you need to think about how much you want to share about yourself. I’ve had jobs before, where it would have been better to keep anything about my personal life to myself, because I suddenly noticed that there were more and more comments on my eating behaviour, my holiday choice and even whenever I called in sick. At other workplaces, I soon noticed that I could share more about myself and that people where trying to understand my point of view. I was accepted, even if I had a different opinion on things than my colleagues. When starting a new job or a new school, it’s best to observe for a while and assess how much bitching and talking behind other people’s back there is. Then decide wisely on how open you want to be.

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Der letzte und wohl wichtigste Ratschlag, den ich geben kann, ist: Nicht zurückzulästern. So schwer, wie es vielleicht auch sein mag, ich versuche, das alles nicht so nah an mich ranzulassen. Ich suche nicht nach Rache, sondern versuche die Dinge hinter mir zu lassen und nach vorne zu schauen. Manche Menschen haben schlechte Intentionen, aber bei Kollegen, Kommilitonen und Mitschülern kann man nicht, wie bei einem ehemaligen Liebhaber oder einer Freundin, die dein Vertrauen missbraucht hat, einfach aufhören, sie zu treffen. Das Beste ist, mit blöden Aktionen abzuschließen, sie aber niemals zu vergessen. Am Ende ist es immer möglich, sich mit gleichgesinnten, positiven Menschen zu umgeben – und wenn du anderen zeigst, dass Negativität und Lästern dir nichts anhaben kann, wirst du einiges an Respekt erhalten.

The last and probably most important advice I can give is not to bitch back. As hard as it might be, I try to not let it get to me that much. I don’t seek revenge, but rather try to forget about things and move on. Some people have bad intentions, but when dealing with classmates, teachers, colleagues or managers, you can’t just stop seeing them like a former lover or friend who betrayed your trust. Therefore it’s best to get over it, but to never forget. In the end, I think it’s always possible to surround yourself with likeminded, positive people – and if you show everyone that you are above all the bitching and negativity, you will gain a lot of respect!how-to-survive-school3

Jacket – Toki & Nabi
Jeans – Gina Tricot
Bag – Sassy Classy
Sandals – Tommy Hilfiger

May So Far Through My Phone

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1. Went to Sense Of Space exhibition here in London and found myself in a room full of flowers. // 2. Spent more time than ever outside. This is the park I spent most of my lunch breaks in. // 3. Shoreditch. It’s not my favourite of all areas but I loved it when I recently came here to take a stroll. // 4. Pizza, laughter, great company.

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1 & 2. The weather has mostly been amazing but one Saturday was super rainy, which is why I went to the museum with my boyfriend. // 3. My old neighbourhood Brixton through a bus window. // 4. Weird Friday afternoon selfie.

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  1. Constantly amazed by London’s beauty. // 2. Breakfast at Wild Caper in Brixton, my favorite breakfast place. // 3.+4. My office I wrote the last blog post in.

What It Means To Be A Lifestyle And Fashion Blogger

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Vor fast vier Jahren haben Louisa und ich mit dem Bloggen angefangen. Ich habe euch schon mal erzählt wieso: wir haben es geliebt, Blogs zu lesen und ich habe immer wieder darüber nachgedacht, wie es wäre, wenn wir unseren eigenen Blog hätten. Nach ein paar gescheiterten versuchen haben wir schließlich 2014 The Urban Slang gegründet und glücklicher Weise seitdem nicht mehr mit dem Bloggen aufgehört.

Louisa and I started blogging almost 4 years ago. I told you guys before that I have always loved reading blogs and I kept thinking about how amazing it would be to have a blog. After a couple attempts when we were younger, we finally founded The Urban Slang in 2014 and have thankfully not stopped blogging ever since.

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Es wäre gelogen, wenn ich euch sagen würde, dass es immer einfach war. Und so sehr die Bloggerwelt auch perfekt scheint, dieses Tagebuch ist dazu da um die Wahrheit zu sagen. Es gibt Zeiten, an denen man wochenlang wie gelähmt ist, weil die Ideen einfach ausbleiben. Im Winter Fotos zu schießen ist ein echter Alptraum, weil die Sonne schon um 3 Uhr untergeht, eiskalter Wind herrscht und du aufgrund der Kälte ohne einen Mantel schon nach wenigen Sekunden zu zittern beginnst. Man verbringt viele Nächte zu Hause damit Blogposts zu schreiben, Fotos zu bearbeiten und über Social Media Marketing oder SEO zu lernen. Das Leben ist nicht halb so glamourös, wie es auf Instagram vielleicht scheint und lässt mich euch eines sagen: es ist hauptsächlich Arbeit. Oft werden wir nach Produkten gefragt, die wir „kostenlos“ bekommen, wenn wir in Wirklichkeit seit 4 Jahren daran arbeiten, eine gewisse Reichweite zu bekommen und mehr Menschen als bloß unsere Mama dazu zu bringen, unseren Blog zu lesen. Wenn das Bloggen jedoch wie für uns eure Leidenschaft ist, dann macht euch das nicht viel aus.

It would be a lie if I told you that it’s always been easy. At times you are paralysed for weeks due to a lack of ideas, trying to take outfit photos in winter is a real nightmare with the sun setting at 3pm, ice cold wind and the fact that without a coat you start shivering after just two minutes. You spend many nights at home writing blog posts, editing photos and learning about social media marketing or SEO. Life is not half as glamorous as it may look on instagram and let me tell you one thing: It’s mostly work. Often we get asked about products that we got for “free”, when in fact we’ve spent almost 4 years working to have a certain reach and get more people than just our mum to read our blog. If blogging is your passion, as it is for us, this will not put you off.

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Fotos schießen

Das schießen von Fotos ist die offensichtlichste Aufgabe eines Lifestyle Bloggers. Wo immer ich auch hingehe, ich habe immer mein Handy bei mir und am Wochenende schleppe ich eine schwere Spiegelreflexkamera mit zwei Objektiven mit mir herum. Damit fotografiere ich dann meinen Tag, Outfits oder sonst welche fotogene Dinge (meistens Kaffee und London). Egal, wohin ich gehe, ich versuche immer die fotogensten Orte zu finden, um Bilder für Instagram zu machen. Am Wochenende mache ich die ganzen Bilder, die ich anschließend auf Instagram während der Woche teile.

Taking photos

Taking photos is the most obvious task you have as a lifestyle blogger. Wherever I go, I always have my phone with me and on weekends I carry around a massive dslr camera and two lenses to capture my day, outfits or anything else I decide to take photos of (mostly coffee and parts of London). No matter where I go, I try to find photogenic places to create content for Instagram. I usually take a great amount of images so that I can manage to post a photo a day throughout the next week.

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Sich Themen ausdenken und Texte schreiben

Ein Blog ist kein Blog ohne geschriebene Inhalte. Eine der größten Herausforderungen eines Lifestylebloggers ist daher, sich immer neue Ideen für Beiträge auszudenken. Sobald ich eine Idee im Kopf habe, dauert es etwa 30 bis 34 Minuten, bis ein Beitrag geschrieben ist. Manchmal jedoch verbringe ich eine ganze Stunde damit, Ideen zu brainstormen.

Coming up with topics and writing texts

A blog is not a blog without written content. Let’s be honest, we get tired of reading about the same topics over and over again. Therefore, one of the biggest challenges for a lifestyle blogger is to keep coming up with new ideas for their content. I will usually spend up to an hour brainstorming different ideas and once I come up with something I like, it takes about 30 to 45 minutes to write it up into a blog post.

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Von nix-tun wird man nicht insta-beliebt

Instagram ist wohl die beste Platform für einen Lifestyleblogger, um bekannt zu werden. Ein paar Bilder geben den Leuten schon eine ungefähre Idee, worum es auf deinem Blog geht. Aber es ist nicht so einfach, wie es vielleicht scheint. Man muss ein gewisses Farbschema einhalten sowie eine Variation an Bildern verwenden, die den Blog gut repräsentieren. Jedes Bild ist eine Repräsentation der eigenen Arbeit. Deswegen ist unser Instagram ganz anders als mein persönliches Profil. Zusätzlich muss man dann natürlich auch auf Instagram aktiv sein, wenn man Follower dazu gewinnen will.

You won’t become insta-popular if you do nothing

Instagram is probably the best way for a lifestyle blogger to raise their profile. A few photos will give people a good idea of what they can expect from your feed and therefore your blog. But it’s not as easy as it seems. You need to maintain a certain colour theme in your feed as well as a variety of photos that represent you and your blog. Meaning that you need to see each photo as a representation of your work. This is why my personal Instagram account is much different from The Urban Slang. Furthermore, you need to actually engage on Instagram in order to grow a following.

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Lernen ist das neue Hobby

Ich habe viele Nächte damit verbracht, Pinterest und SEO online Kurse zu begebenen, mit dem Versuch, den Blog bekannter zu machen. Wissen wächst bekanntlich nicht auf Bäumen, das heißt man muss lernen um besser werden zu können. Das beste daran ist: man lernt niemals aus.

Studying is your new hobby

I spent many nights taking Pinterest and SEO online courses and trying to learn how to make our blog more popular. Knowledge doesn’t grow on trees, so you need to study to get better and reach more people. The best thing is that you will never know everything. Every day there are new strategies or tools that you can learn about.

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Wochenenden und Urlaub gehören der Vergangenheit an

Wirklich. Als Blogger kannst du nicht einfach mal so in den Urlaub oder ins Wochenende verschwinden. Man muss immer arbeiten. Wenn man aber so wie wir das Bloggen liebt, ist das kein Problem. Dies jedoch ist genau der Grund, weshalb so viele Blogger nach ein paar Monaten mit dem Bloggen aufhören. Wenn man wirklich Leute erreichen will und nicht nur für sich selbst bloggst, dann muss man dafür auch arbeiten.

Say good-bye to your holidays and weekends

I mean it. As a blogger, you simply won’t have a holiday or a weekend, because you are constantly working. If you, just like us, love what you do, it isn’t a problem. But this is the exact reason why many bloggers fail after a couple of months. If you want to reach people and not just blog for yourself, you need to work for it.

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Leather jacket – New Look
Top and skirt – H&M
Boots – Office
Bag – Mango

All diese Punkte bedeuten, dass wir Blogger große Teile unserer Freizeit für unsere Leidenschaft opfern. Doch wer mit Leidenschaft dabei ist, dem macht es nichts aus, an Wochenenden oder Abenden noch zu arbeiten. Ich freue mich immer so sehr, wenn ich ein paar Seiten zurückblättere oder mir sogar den Anfang von The Urban Slang ansehe. Ich sehe dann, was ich vor 1, 2 oder gar 3 Jahren gemacht habe und wie sehr ich mich entwickelt habe. Im Endeffekt ist der Blog eben auch ein persönliches Tagebuch.

All these points mean sacrificing your free time. But if you are passionate about your work, you won’t mind spending your weekends and evenings working. I am amazed when I go back a couple of pages or even to the very beginning of The Urban Slang and I see how much we evolved, I read about what I was up to 1, 2 or 3 years ago and it’s almost like a personal diary.