What It’s like Moving Abroad

Umziehen nach London, arbeiten, anmelden
Lasst mich euch die Geschichte einer jungen Frau erzählen, die in die Welt hinauszog, um ihre Träume zu verwirklichen. Jep, diese Frau bin ich. Vor einem Monat bin ich von Deutschland nach England gezogen und das hat mein gesamtes Leben verändert. Aber warum ist all das passiert und vor allem wie? Letztes Jahr kam ich für 6 Monate nach London, weil ich meiner Karriere einen Push geben wollte. Doch nach sechs Monaten wusste ich, dass diese Stadt mich verzaubert hat. Ich ging zwar zurück nach Deutschland, aber mir war klar, dass ich hierher zurückkehren wollte. Ich bin also schon zwei Mal hier hergezogen und es ist wirklich nicht einfach. Der heutige Post ist deswegen all den Schwierigkeiten gewidmet, denen man gegenüber steht, wenn man ins Ausland zieht.

1. Sprachbarrieren. In London gibt es tausende verschiedene Akzente. Deswegen versteht man die Hälfte der Zeit nichts von dem, was die Menschen um einen herum sagen. Die Briten sprechen zudem extrem schnell, ohne es zu merken. Die andere Hälfte der Zeit werden Vokabeln benutzt, die man nicht kennt und man ertappt euch nachts dabei, wie man Wörter googlet um herauszufinden, was vorhin eigentlich genau gemeint war. So zu tun, als ob man es versteht, bringt übrigens nichts und fliegt meistens auf.

Let me tell you a story about a young woman chasing her dreams. Yup, that’s me. I moved from Germany to the United Kingdom only a month ago and it obviously changed my life. But why did all of this happen and – the most interesting part – how? Okay, so let’s start this story at the very beginning, which was over one year ago. I had decided to give my career a major push, move to London for an initial six months and do an internship. After those six months I had to leave to finish uni, that’s all done now and I’m back!

So yeah, I’ve experienced it twice (and once when I was sixteen) and let me tell you one thing: It’s super scary. Here is why:

1. Language barriers. Half of the time you will not understand the people around you as everyone has a different accent and those whose mother tongue is English talk really fast without knowing it. The other half the time you are able to understand but they will use vocabulary that you don’t know and you’ll end up wondering what the hell that person was talking about.

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2. Alles ist anders. Ich will mich gar nicht im Detail über Social Insurance Numbers und Proof of address auslassen (was man für ALLES braucht) – aber stimmen wir doch einfach überein, dass im UK alles anders gemacht wird und man sich oft wie ein Idiot fühlt, weil man keinen Plan von den einfachsten Dingen hat.

3. Schon mal in eine Wohnung gezogen, ohne sie vorher zu besichtigen? Ich habe das jetzt schon zwei Mal gemacht und es ist wirklich gruselig. Wird tatsächlich jemand die Tür öffnen, wenn ich klingele? Und was passiert, wenn man noch in Deutschland ist, aber schon Miete bezahlen soll? Fragen über Fragen und die nicht ganz befriedigende Antwort ist: Entweder man hat Glück, oder man hat es eben nicht.

2. Everything is different. I don’t want to go into detail about social insurance numbers and proof of address (which you need for EVERYTHING) – but let’s just agree that basically everything is handled differently here in the UK and I often feel like an idiot because I don’t know how basic things work here. Welcome to reality!

3. Ever moved into a flat that you have not physically seen before? I’ve done it twice now and it’s super scary. Is someone actually going to open the door when I ring the doorbell? And what is going to happen if I transfer rent whilst still in my hometown? Questions and more questions. The basic answer is: Either you’re lucky or you’re not.

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Shirt – Hollister
Shorts – Gina Tricot
Bracelet – Pandora
Watch – Cluse
Shoes – H&M

4. Die Familie ist weit weg. Ich weiß, das wussten wir alle schon. Aber es ist wirklich schwer, wenn man realisiert, dass man nicht einfach mal eben in den Zug springen kann, der einen nach Hause bringt. Anstatt dessen stehen jetzt Skype-Dates auf dem Plan, bei denen man sich durch eine Kamera sieht. Willkommen im Jahr 2017.

5. Man schließt enge Freundschaften. Damit will ich nicht sagen, dass sie besser sind. Was ich damit meine: Ich habe hier in London eine Hand voll Freude und die meisten davon kommen ebenfalls aus dem Ausland. Das bedeutet, dass all unsere Familien woanders Leben und es kann durchaus mal sein, dass man einen verzweifelten Anruf bekommt und dann alles stehen und liegen lässt, um seiner Freundin zur Hilfe zu eilen.

4. Your Family is far away. I know, groundbreaking. But it’s really hard knowing you can’t just jump on a train and go see your parents when you have a bad day. Instead, there will be Skype evenings and you will only see each other through a camera. Welcome in 2017.

5. Your new friendships will be very close. I have a hand full of friends here in London and I love them to death. Most of us are not British which means that our families are far away – and we’ve become like a second family for each other. When you live abroad, it means that you might get a call from a friend who is struggling at the moment and you know that you will drop all your plans in order to help.

Back In London: Monocle Café

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London hat mich wieder! Nach ein paar Tagen, in denen ich alles Administrative erledigt habe und mich etwa eine halbe Stunde mit “Was-zur-Hölle-habe-ich-mir-eigentlich-gedacht?”-Gedanken beschäftigt war, kann ich endlich sagen, dass ich wieder eine Londonerin bin und dass es sich einfach fantastisch anfühlt. Ich habe den Trubel und die riesige Auswahl an Cafés, Restaurants und Bars wirklich vermisst. In London ist die Auswahl wirklich endlos und man wird es niemals schaffen, alles zu sehen, was diese riesige Stadt zu bieten hat.

London got me back! Ok, so I’ve taken a few days to settle in and after a short half an hour of doubt and “what-the-hell-was-I-thinking”-thoughts I’m finally happy to say that I am again a Londoner and it feels so good. I’ve really missed the buzz and the many little places you can go to. In London, the choice of coffee and food places is endless and you will for sure never see everything this huge city has to offer.

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An einem meiner ersten Tage habe ich mich mit Yvonne auf einen Tee und den obligatorischen Avocadotoast in Marylebone, im Zentrum Londons getroffen. Ziel war das Monocle Café.

I met my friend Yvonne for a tea and avocado toast at Monocle cafe in Marylebone, central London. We desperately needed a catch-up and decided to go for this cute location.

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Der Avocadotoast mit Hallumi und mein Ingwer- und Pfefferminztee. Wer im Zentrum Londons unterwegs ist und ein paar Minuten Ruhe braucht, sollte diesen Coffee Shop auf jeden Fall aufsuchen!

I ordered an avocado and hallumi toast and ginger and peppermint tea.monocle-cafe-london-7
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Bye bye, Hannover – Hello London

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Jetzt ist es soweit. Ich stehe mit zwei riesigen Koffern am Flughafen und gehe durch die Kontrollen zum Gate. Der Moment ist hier. Der Moment, auf den ich schon seit einem Dreivierteljahr hinarbeite: Ich ziehe zurück nach London. In meine ganz persönliche Traumstadt. Ich vergleiche das Gefühl nach London zurückzukehren immer mit Verliebtheit und wer schon mal in eine Stadt verliebt war, der wird mir da sicherlich zustimmen. Und dennoch habe ich nicht nur positive Gefühle in mir, denn zurück lasse ich die Menschen, die mich lieben und die ich liebe. So viele Treffen, die leider nicht mehr stattgefunden haben, weil entweder Du es nicht geschafft hast oder ich keine Zeit mehr hatte. Und doch waren da diese verschwendeten Stunden, die wir, die Augen auf das Smartphone gerichtet Zuhause saßen. Als wären Instastories wichtiger, als das letzte Mal für die nächsten Monate unsere Gedanken auszutauschen, während wir am Cappuccino schlürfend in der Sonne sitzen und einfach mal den Moment leben. So, wie es in den Songs geschrieben ist, die wir im Ohr haben, während wir in der Straßenbahn sitzen und Gedanklich ganz woanders sind. Ich habe mich bewusst vor ein paar Wochen gegen eine Abschiedsparty entscheiden, denn hey, ich bin doch nicht aus der Welt, sondern nur eine kurze Flugstunde von der Heimat entfernt.

The time has come and I’m standing at the airport with two huge suitcases and no idea of what’s going to happen the next weeks and months. I’ve worked a long time for this moment: I’m moving back to London, the city of my dreams. Returning to London always feels like falling in love – and if you’ve ever fallen in love with a city before, I’m sure you know exactly what I am talking about. But I’m leaving with a happy and sad face at the same time. I’m leaving such amazing people and there are quite a few friends that I had planned to meet before my departure, but I didn’t manage to do it.

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Und dann ist da noch das große Unbekannte, das vor mir liegt. Es ist nicht ganz so unbekannt, wie es letztes Jahr der Fall war. Und es macht definitiv weniger Angst. Aber trotzdem ist es dort nicht mehr meine Familie, die mir zur Seite steht, sondern es bin nur noch ich. Jetzt heißt es, Lampen selbst anbringen und Probleme selber lösen, denn Papa kann nicht mehr mit Schraubenzieher und Leiter vor der Tür stehen, wenn etwas fehlt.

Ich steige ins Flugzeug und hieve meinen Koffer in die Gepäckablage. Ich bin jetzt auf mich alleine gestellt und ich kann das. Als ich in London ankomme, muss ich erstmal meinen Uberfahrer in dem riesigen Parkdeck finden. Gar nicht so einfach, wie erwartet. Und das ganze auch noch mit zwei großen, schweren Koffern. Aber was hatte Louisa am Flughafen noch zu mir gesagt? Jetzt geht mein persönliches Abenteuer los!

And then there is the big, scary, unknown future ahead. It’s certainly not as unknown as it was last year, but it’s really scary to move countries. Suddenly I am speaking a different language – one that I have not yet mastered to the level I wish I had. My family is not there to help me out when I need a hand, from now on it’s just me.

I arrive at Heathrow Airport and the next challenge is to find my Uber driver – whilst carrying my two suitcases. But hey – I remember what Louisa told me shortly before our goodbye at the airport: A new adventure is ahead! Let’s do this!

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Playsuit – Prettylittlething
Bag – Maison Mollerus
Watch – Marc Jacobs
Sandals – TK Maxx

Questions You Face When Graduating University

“Ein Chai Latte mit einem Shot Espresso, bitte.”, sage ich, während ich in meiner Handtasche nach dem Stempelkärtchen krame. Seit drei Jahren bestelle ich hier jede Woche das selbe Getränk, aber heute fühlt es sich anders an. Ich lege das Kärtchen auf den Tresen. Es ist voll. Heute ist der Tag, an dem ich den Kaffee kostenlos bekomme. Und heute ist noch ein Tag: Der letzte Tag, an dem ich dieses Getränk bestelle. Es fühlt sich komisch an zu wissen, dass ich vielleicht nie wieder diesen Ort betreten werde. Das Café meine ich, in dem wir so oft über Präsentationen und Hausarbeiten gebrütet haben. Aber es fühlt sich vor allem eines an: Richtig.

“I’d like a chai latte with a shot of espresso please.” It’s the drink I’ve ordered every week for the past three years. I dig my coupon card out of my bag. It says that the 11th hot drink is for free and what a coincidence, today is the day I finally get a free drink. It’s a coincidence because, well, this will be the last time I will order a coffee at this place. It feels so weird knowing that I might never return again. I’ve worked on so many projects and presentations in this little café, the only café we have on campus.

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Es ist offiziell, ich habe den Abschluss gemacht und kann mich jetzt Bachelor of Arts nennen. Hört sich ja schon irgendwie komisch an und noch komischer ist, dass jetzt ein neues Kapitel beginnt. Ihr wisst schon, im Buch des Lebens. Manchmal denke ich darüber nach, dass man so gewisse Kapitel im Leben durchläuft. Vielleicht sind sie nicht bei allen gleich, aber im Grunde lauten sie doch: Kindergarten, Schule, Uni, Arbeit, Familie, Arbeit, Ruhestand. Und es macht mich ganz schön verrückt zu wissen, dass das Kapitel drei hiermit als abgeschlossen gilt. Vor mir liegt eine große, weiße Seite, die mit Geschichten gefüllt werden will. Geschichten, Erfolgen und – was am schlimmsten ist – wir alle wissen ja, dass das Leben nicht immer so spielt, wie man es gern hätte und nicht alles wird so funktionieren, wie wir es uns ausgemalt haben. Menschen gehen, Steine rollen in unseren Weg und es wird immer Tage geben, an denen wir uns wünschen werden, wir hätten uns anders entschieden.

It’s official, I’m a university graduate. How strange does that sound? Very strange to me, knowing that this chapter has now finished and a new chapter is ahead. Sometimes I think about the chapters you go through in life – Kindergarten, school, university, work, family, work, retirement – and it freaks me out knowing that chapter number three has now been completed, leaving me with an empty page ahead that wants to be filled with stories, successes and – worst of all – we know how life works and that not everything will work out the way we planned it. People leave, stones are thrown in our way and there will be days when we wish we decided differently.

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Ich habe diesen großen Plan vom Glück. Aber je größer unsere Pläne sind, desto wahrscheinlicher ist es, dass das Kartenhaus über uns zusammenbricht. Das weiß ich. Ich weiß, dass das passieren kann und dass ich mir dabei ein Bein brechen kann. Es wird Tage geben, an denen ich mir wünsche, meine größte Sorge wäre, die Hausarbeit rechtzeitig abzugeben oder eine Klausur zu bestehen. Oder die Frage, ob ich auf die Party gehen soll oder nicht. Die Menschen fragen mich immer, was mein Plan ist. Doch keiner meiner Freunde hat einen echten Plan. Zumindest nicht so wie ich, die alles ins kleinste Detail überlegt und aufgeschrieben hat. Meine Freunde sind da viel entspannter. Sie haben sich auf alles mögliche beworben und schauen mal, was passiert. Denn seien wir doch mal ehrlich: Keiner von uns weiß so wirklich, was er mit seinem Leben anfangen will. Die Entscheidungen, vor denen wir stehen, sind so groß, dass es unmöglich scheint, die richtige zu treffen.

I have it all planned, however, the bigger your plans are, the more likely you are to fail. I know that. I know that I might fall and break a leg or two. There will be days of me wishing that my biggest worry is a paper I need to finish or an exam I need to pass or wether or not I want to go to the party. Everyone always asks me the question: “What’s next?”. And then those people are always so astonished about my plans, because I have a quite accurate sense of what I want to do next. None of my friends has a real plan. It’s more a “I’ve applied to a bunch of things and will need to wait until I hear back from them” situation. Because, let’s be honest: none of us really knows what we want to do with our life. The decisions we have to make are so big, it seems impossible to find the right answer for ourselves.

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Wer bin ich?

Worin bin ich gut und was macht mich eigentlich glücklich? Dachtet ihr nicht auch immer, dass die Antwort darauf leicht zu finden ist? Das habe ich auch gedacht. Aber als ich sie mir schließlich stellte bemerkte ich, dass ich mich selber gar nicht gut genug kenne, um sie beantworten zu können. Kann ich das wirklich? Bin ich stark genug? Bin ich wirklich so jemand? Und was sagt das eigentlich über mich aus?

Who am I?

What am I good at and what makes me happy? Ever thought this was easy to answer? Well, I thought so, too but when I actually faced the question I realised, that there is so much I still don’t know about myself. Can I really do this? Am I strong enough? Am I really that kind of person? And what does this say about me?

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Wer will ich sein?

Ha, das kann doch wohl nicht so schwierig sein! Wir hatten doch alle unsere Kindheitshelden, wie Peter Pan. Aber Moment mal, Peter Pan ist doch nie erwachsen geworden, oder? Vielleicht ist es an der Zeit, uns einen neuen Alltagshelden zu suchen… Vielleicht jemand wie… wir selbst! Wer will ich sein? Eine Frage, auf die ich so viele verschiedene Antworten habe, dass es mich selbst schon ganz verwirrt. Und nein, aus diesen ganzen Antworten kann man unmöglich eine Heldin formen. Doch hier ist meine Antwort, an die ich selbst ganz fest glaube: Ich kann sein, wer ich sein will. Jetzt ist die Zeit, in der ich herausfinden will, wer ich sein will. Und das Beste ist, wenn ich damit auf die Nase fliege, stehe ich vielleicht eines Morgens auf und entscheide mich, jemand anderes zu sein. Es macht die Dinge zwar nicht gerade einfacher, aber das ist die Freiheit, der wir momentan gegenüberstehen.

Who do I want to be?

Ha, easy one! We’ve all had our childhood heroes like Peter Pan. But Peter Pan never grew up, right? So maybe it’s time to find someone new who can be your hero… Maybe someone like… yourself! So yes, who do you want to be? A question that I have hundreds of answers to, each and every one is so different, they can’t make a whole person. But here is my answer, an answer I truly believe in: You can be whoever you want to be. Now is the time to make up your mind. And the best thing is that if you fail, you can always get up one morning and decide to be someone else. It won’t make things easier, but it gives you freedom and that’s what life is all about, isn’t it?

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Wohin will ich gehen?

Dies ist vielleicht das erste Mal in deinem Leben, an dem du für dich selbst entscheiden kannst, was du als nächstes machen willst und vor allem: Wo. Ich sage meinen Freundin in der Uni immer gerne, dass uns die Welt jetzt offen steht. Wir können gehen, wohin wir wollen. Nach Thailand, China, Australien, Alaska, Costa Rica, Island – egal für welche Stadt, welches Land und welchen Kontinent wir uns entscheiden, dort wird immer ein Platz für uns sein. Irgendwo.

Where do I want to go?

This might be the first time you can decide for yourself, where you want to go. I always tell my friends from uni that now that we’ve graduated, we could go anywhere we want. Thailand, China, Australia, Alaska, Costa Rica, Iceland – no matter what city, country or continent we choose as our destination, there will be a place for us.

Dress – Missguided
Heels – Kurt Geiger
Watch – Daniel Wellington
Bracelet – Pandora

Summer Colours

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Die Sommertrends des letztes Jahres lassen sich einfach in blau und weiß zusammenfassen. Ich finde, dass die beiden Farben nicht nur super kombiniert aussehen, sondern auch auf natürliche Weise das Gefühl von Sommer und Entspannung mit sich bringen. Bekommt ihr da nicht auch Lust, in der Sonne zu liegen, ins Meer zu springen und dabei Eiskaffees und Wassermelonen zu vernaschen? Bestimmt! Die Farbkombination ht es also definitiv in diesen Sommer geschafft und wird uns sicherlich noch weitere Sommer begleiten.

Blue and white were the colours that describes last year’s summer trends. I think both colours don’t just look beautiful in combination, but also carry the feeling of summer with them naturally. Don’t you just feel like lounging in the sun, jumping into an ocean and sipping on iced coffees as well as eating watermelon non-stop? I’m sure you do. So yes, the combination of blue and white has definitely made it to this summer, too and I’m sure it will stay around for a few more years. 

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Louisa und ich haben diese Fotos neulich geschossen, als die Temperaturen endlich die 28-Grad-Marke erreicht haben, juhu! Ich bin zu 100% ein Sommermensch. Nur meine Haut könnte noch etwas Sonne vertragen, jedoch muss sie sich dieses Jahr wohl mit einem Fake-Tan begnügen, leider ist ein Sommerurlaub nicht geplant.

Louisa and I took a few outfit shots the other day when temperatures hit around 28 degrees, wooohooo. I’m 100% a summer person. My skin also looks like it could use some sun, haha. But I guess fake tan will need to do for this year as no summer holiday has been planned. 

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Jumpsuit – Missy Empire
Bag – Sassy Classy
Sandals – Mime et Moi

So sparen wir für unsere Auslandsaufenthalte

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Schon in einem Monat steht für mich der große Umzug nach London an. Ich nenne es auch gerne “Auswanderung” – obwohl es sich eigentlich überhaupt nicht so anfühlt. Mit einer Flugstunde ist London näher von Hannover zu erreichen als München. Außerdem breche ich ja gar nicht “alle Zelte” hier in Deutschland ab – mein WG-Zimmer behält alle Möbel und meine Habseligkeiten werden vorerst bei meinen Eltern verstaut. Auch für Louisa geht es diesen Sommer ins Ausland, wenn auch nicht für immer: Sie wird gemeinsam mit anderen Zahnärzten nach Madagaskar reisen und dort Straßenkinder behandeln.

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Egal, ob Umzug oder wohltätige Exkursion, diese Auslandsaufenthalte kommen mit Flugtickets, Unterkünften, Warenladungen und noch mehr, was alles bezahlt werden soll. Deswegen haben Louisa und ich eine kleine Challenge am laufen: Wer kann mehr Geld sparen? Dabei nutzen wir die App Savedroid. In der App kann man angeben, wie viel Geld man bis zu welchem Datum sparen will. Dann wählt man unter verschiedenen “Smooves” – also Sparregeln – aus. Das kann zum Beispiel der Schrittzähler sein. Wenn du x Schritte am Tag läufst, wird ein gewisser Betrag von deinem Bankkonto auf dein Sparkonto bei Savedroid überwiesen. Praktisch ist auch der Smoove, der dein Social Media Verhalten eindämmt – wenn du länger als 30 Minuten auf einer gewissen App (und wir Fashion Blogger denken da doch direkt an Instagram;)) bist, wird ein  gewisser Betrag auf dein Sparkonto überwiesen. Das Geld kann man sich jederzeit auszahlen lassen! Momentan liege ich vorne, aber Louisa ist mir dicht auf den Fersen. Ich finde es cool, dass man so leicht und mit viel Spaß Geld sparen kann. Die Beträge, die jeden Tag von unseren Konten abgehen sind so klein, dass man sie kaum bemerkt und dennoch kommt am Ende hoffentlich eine gute Summe zustande!

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Ich bin gespannt wer unsere Challenge gewinnt! Falls ihr auch Lust habt, die Sparchallenge mit eurer besten Freundin, Schwester oder sonst jemandem auszuprobieren – oder wenn ihr einfach für euren Urlaub oder das neue Handy sparen wollt – dann bekommt ihr bei Savedroid jetzt ein Startguthaben von 5 Euro mit dem Code “theurbanslang”! Hier könnt ihr die App auf euer Handy downloaden.
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In freundlicher Zusammenarbeit mit Savedroid

You Don’t Need To Understand Me, Because I Love That We’re So Different

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Ich erinnere mich noch genau an meine Pubertät. Irgendwann in der 7. oder 8. Klasse entschied ich mich, anders zu sein als alle anderen. Ich weiß noch, wie ich mir schwarze Kleidung kaufte. Ich hatte einen Rucksack voller Nieten und malte mir mit Kajalstift jeden Morgen sogenannte “Cat Eyes”. Ich mochte es, über die Stränge zu schlagen und jedem zu jeder Zeit meine Meinung Kund zu tun. Als die Pubertät einsetzte, begannen die Mädchen in meiner Klasse hinter dem Rücken übereinander zu lästern. Als ich hörte, dass eine Freundin über mich gelästert hatte, griff ich schnurstracks zum Telefon und sagte ihr, dass sie mir gerne persönlich sagen kann, was sie an mir stört. Wenn ich heute auf mein Verhalten zurückblicke, finde ich, dass ich genau richtig gehandelt habe.

Do you remember how suddenly during 7th or 8th grade, you decided to be different than everyone else? I remember that I loved wearing black clothes, studs and eyeliner. I liked to do forbidden stuff and to say my opinion whenever I felt someone was acting annoying or stupid. Not sure if I was a real rebel, haha, but I had strong opinions on EVERYTHING and made sure to tell people. I remember that suddenly the girls in my class started to gossip about each other and whenever I heard about people talking behind my back, I picked up the phone and called them to say that if they have a problem with me, they should talk to me instead talking to others.  Looking back, I think my behaviour was just right. 

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Die Gesellschaft übt riesigen Druck auf uns aus. Wir sollen tun, was andere wollen, damit sie uns mögen. Gerade unter jungen Frauen ist der Konkurrenzkampf groß – jeder will so aussehen wie die Models von Victoria’s Secret. Warum? Damit andere uns mögen. Damit wir beliebter sind. Und diesen Blickwinkel mag ich ganz und gar nicht. Wir sind doch nicht hier, damit andere uns toll finden! Ich ziehe mich nicht hübsch an und trage Make-Up, damit andere mich schön finden. Ich verfolge meine Karriere nicht deshalb, damit meine Eltern stolz auf mich sind. Ich schreibe keinen Blogpost, damit sich jeder mit meinem Kleidungsstil identifiziert. Ich mache all dies für mich selbst. Denn meine Meinung ist diejenige, die zählt. Egal, was man tut, es wird immer ein paar Menschen geben, denen das nicht gefällt. Ich will nicht so sein, wie jeder andere. Anstatt dessen versuche ich, die beste Version meiner selbst zu sein. Die beste Version, wenn es um meine Karriere geht, oder darum, Gutes für meine Mitmenschen zu tun. Wenn es darum geht, mein Lieblingskleid mit meinen neuen Heels zu kombinieren. Wir sollten weniger über das nachdenken, was andere Menschen denken und mehr über das, was uns selbst glücklich macht. Denn im Endeffekt geht jeder seinen eigenen Weg und hat seine eigene Meinung. Und das liebe ich so.

Society tells us to do what pleases others, because otherwise they won’t like us. And you know what? I don’t like that point of view. We’re not here to please others. I don’t dress up and put make-up on because I want to look good for other people. I don’t pursue a career to make my parents proud. I don’t write a blog post so that others can agree with my style. I do all of this for myself. It’s the only thing that matters. Haters are gonna hate, people are gonna talk, no matter what we do. I don’t want to be like everyone else, instead, I want to be the best version of myself. The best version when it comes to career, when it comes to doing things for other people, when it comes to dressing up in my favourite dress and the high heels I recently bought. I usually spend no second of my day thinking about what other people will think, because I can’t please everyone and last but not least, we all have our own path and our own dreams and opinions. I love that we’re so different. 

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Dress – Stevie May
Leather Jacket & Boots – Zara
Bag – Aldo

That Green Coat

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Es ist Mitte Mai und endlich zeigt auch der bisher so ungemütliche Frühling seine sonnige Seite. Meine letzte Woche in London versprach warm und sonnig zu werden – und wie jedes Mal hat London mich nicht enttäuscht. Ich konnte einige Stunden in ein Buch vertieft im Regents Park verbringen, habe draußen ein Glas Wein genossen und habe den Schal einfach mal zu Hause gelassen, ohne es später zu bereuen – nicht zu vergessen die typisch englische Tea Time. Dies ist die Zeit auf die ich seit… Ich glaube, seit November warte, haha! Meine Woche in London war sehr stressig, aber zugleich auch sehr inspirierend. Jetzt bin ich erstmal krank – ich glaube, es war ein wenig zu stressig und ich hätte meine Termine nicht so eng timen sollen. Die Krankheit ist sicherlich ein Wake Up Call meines Körpers, der mir sagt, dass ich keine 17 mehr bin. So schwer das zu akzeptieren ist, mein Körper hat absolut recht und ich muss wohl oder übel mit seinem direkten Statement umzugehen lernen und das nächste Mal mehr Acht auf meinen Körper und seine Signale geben.

It’s mid May and spring has finally been showing it’s sunny side for the last week. My week in London promised to be warm and sunny and it surely didn’t disappoint. I hung out at Regents Park reading a book, had a glass of wine outside, enjoyed the typical english tea time and wore no scarf without feeling cold. Yep, this is the time I’ve been waiting for since… I think since November, haha! My week in London was very stressful but inspiring at the same time. I am currently ill – I think it was a bit too stressful and I shouldn’t have timed things so close to each other, but it’s also a wake-up-call of my body telling me “You’re not 17 anymore”. As hard as it is, my body is right and so I have to accept its harsh statement and make sure to look after myself better in the future.

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Auf jeden Fall wollte ich euch meinen neuen grünen Mantel zeigen, der meiner Meinung nach einfach farblich und vom Schnitt her perfekt in den Frühling passt. Ich habe außerdem grüne Augen und finde deshalb, dass mir diese Farbe einfach gut steht! Es erinnert irgendwie auch immer ein wenig an Zelda! Was meint ihr?

Anyways, I wanted to show you my new green coat that I absolutely adore. I have green eyes and so think that this colour suits me very well in general, kind of reminding me of Zelda-times! What do you think? 

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Coat – ASOS
Basic Shirt – H&M
Jeans – Gina Tricot
Sneakers – Superga

Life Update

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Ich habe schon länger nach Sneakern mit Patches gesucht. Sie sollten schlicht und doch besonders sein – gefunden habe ich dieses hübsche Paar, dass zeitlos und schick, aber trotzdem sportlich ist. Schon seit dem letzten Jahr sind Patches wieder in und wir haben sie auf Jacken, Schuhen, Shirts und so ziemlich jedem Accessoire, das es gibt, gesehen. Also Mädels, Patches sind ein Muss für unseren Kleiderschrank!

I’m sure we’ve all seen sneakers with patches before. I was looking for a simple pair that is still chic and timeless and hey, I found it! Patches have been super trendy for the past year. We’ve seen them on jackets, shoes, shirts and basically any accessory there is. So girls, it’s an absolute must have for all of us!

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In der letzten Zeit habe ich super viel gearbeitet und in den nächsten Monaten wird sich so einiges verändern. Es ist echt erschöpfend, aber ich freue mich, wie die Dinge sich nun entwickeln. Wandel ist immer gut und wie einige von euch wissen, suche ich ständig danach. Morgen fliege ich aus geschäftlichen Gründen zurück nach London. In weniger als zwei Monaten ist dann auch mein Bachelorstudium vorbei. Das macht mir zwar schon Angst, aber ich freue mich auch schon riesig, herauszufinden, was als nächstes ansteht! Ich halte euch natürlich auf dem Laufenden!

I’ve been working so much lately as many things will change within the next months. It’s so exhausting but I am super excited about how things are evolving. Change is good and I think I’ve told you before, that I am constantly looking for it. Tomorrow I am going back to London for business reasons and I’m still preparing for it. I will finish uni in less than two months and that scares me the most – but let me be honest, I’m SO excited to find out what’s next! I’ll keep you guys postet!

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Sneakers – Nubikk (gifted)
Trench Coat – French Connection
Jeans – Gina Tricot
Bag – Seamless Fashion

Back To London

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Farbenfrohe Häuser, heißer Kaffee und Frühlingslooks – Ich muss in Chelsea sein! Ich hatte so etwas wie eine innere Stimme, die mich zurück nach London gerufen hat. Zwar war das Wetter nicht die ganze Zeit so traumhaft, aber ich hatte dennoch ein paar schöne Tage in meinem zweiten Zuhause. Und seien wir mal ehrlich, in London gibt es immer etwas zu tun, langweilig wird es einem garantiert nicht!

Colourful houses, hot coffee and spring outfits – I must be in Chelsea! I had something like a secret calling that brought me back to my favourite city and second home last week. The weather was not all bright sunshine but hey, I had a few really nice days and in London there is so much to do, you won’t get bored anyways.

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Chelsea ist wohl die Gegend, in der ich am liebsten meine freie Zeit verbringe. Auch am Wochenende ist es hier noch ruhig- besonders im Vergleich zu Central London und South Kensington. Gegen einen Spaziergang über die Kings Road und einem Stop für einen Kaffee, während man in der Sonne sitzt, ist jedenfalls nichts einzuwenden.

Chelsea is and will probably always be my favourite area to hang out in as it tends to be calmer than Central London or South Kensington for example. Let’s have a stroll on Kings Road and stop at a coffee shop for a small break whilst soaking up the oh-so-missed sunshine.

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Jacket – River Island
Skirt, Blouse & Boots – Zara
Bag – Seamless Fashion