Marietta’s Outfits Of 2017

Könnt ihr glauben, dass das Jahr 2017 schon fast vorbei ist? Obwohl rückblickend doch sehr viel passiert ist. Sehen wir uns doch mal meine Outfits dieses Jahres an!

Can you believe that this year has almost come to an end? I certainly can’t but looking back, many things have happened this year. Let’s have a look at my past outfits.

1. The badass look was probably one of my favourites this year!

2. Cute city look.

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3. Summer look

4. Chic summer dress
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5. Casual Trench Coat

6. Dreamy Dress3

7. “I can conquer the world” look (pretty accurate, huh?)

8. Groundbreaking florals for summer4

9. All black everything accompanied by a green bag

10. Girly business look5

11. Blue Coat

12. Green Coat6

13. Sparkling cutie for Berlin Fashion Week

14. Preppy look7

15. Casual cool

16. Cosy jumper and sparkly shoes8

Which one is your favourite?

Christmas vibes in Kingston

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Hier in London gibt es glaube ich nichts stressigeres, als auf der Suche nach Weihnachtsgeschenken die Oxford Street aufzusuchen, die zwar zu jeder Jahreszeit stark besucht, doch vor Weihnachten ist sie noch voller, noch enger, noch stressiger als sonst. Deswegen habe ich mich sehr gefreut, als ich für einen Samstag nach Kingston upon Thames  eingeladen wurde. Kingston liegt zwar außerhalb Londons, ist aber ganz leicht mit der Tube und dem Bus zu erreichen. Je nachdem, von wo in London aus man startet, kann man es auch nur mit dem Bus erreichen.

Der erste Stoff war das Bentall Centre, Kingstons großes Shopping Center mit über 75 Läden. Der Weihnachtsbaum davor war zu hoch um auf mein Bild zu passen, aber ihr könnt euch vielleicht vorstellen, wie sehr er mich in Weihnachtsstimmung versetzt hat!

I honestly couldn’t think of a more stressful way of buying presents than hitting Oxford Street. At any time of the year it’s London’s most busy street and it gets even more crowded before Christmas. Therefore I was very tempted when I got invited to visit Kingston upon Thames for a lovely Saturday of shopping, afternoon tea and a theatre play. We headed there by tube and bus – Kingston is about an hour from where I live and depending on your location in London, you might even be able to go by bus only.

First stop was Bentall Centre, Kingston’s large shopping centre with over 75 stores. The Christmas tree outside was too tall to fit on my photo – but I’m sure you guys can tell from the picture that it brightened up our Christmas mood.

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Auch von innen ist die Mall wunderschön festlich geschmückt. Welchen Shop habe ich wohl als erstes aufgesucht? Ganz genau: Zara! Ich habe ein paar Weihnachtsgeschenke ergattern können, doch davon kann ich euch nicht weiter berichten, weil unsere Familie diesen Blog liest.

The mall had beautiful and festive decorations inside and I was absolutely overwhelmed with the choice of stores. But guess which one I went to first? Of course, Zara. I did find a couple of Christmas presents but unfortunately can’t tell you guys more as our family is reading this blog, too. 

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Wir waren ganz schön erschöpft, als wir in Hiltons DoubleTree für den Afternoon Tea eintrafen. Das örtliche Theater zeigt momentan Alice in Wonderland und DoubleTree hat seinen ganz speziellen Alice in Wonderland Afternoon Tea herausgebracht. Da ich vorher noch nie die typisch Britische Tea Time erlebt hatte, war ich natürlich mehr als gespannt. Zwar haben wir den Tee gegen Kaffee und Espresso Martini ausgetauscht aber, hey, alles andere war sehr authentisch! Was aussieht wie viele winzige Kleinigkeiten ist in Wahrheit ein großer Festschmaus, den wir nicht aufessen konnten. Aber wir haben jede Sekunde davon genossen!

We were pretty exhausted, when we arrived at Hilton’s DoubleTree for our afternoon tea. The Alice in Wonderland play is currently on at Rose Theatre and DoubleTree created their very own Alice in Wonderland afternoon tea. I’ve never had afternoon tea before, so this was a brilliant opportunity to try this very typical British tradition. We did exchange the tea with coffee and espresso martinis, but hey, everything else was very authentic! What looks like many little treats is actually a huge feast which we weren’t able to finish – but we loved every second of it.

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Ich bin mir nicht sicher, was ich am liebsten mochte, aber ich glaube, es war der blaue, mit Vanille gefüllte Macaron. Oder vielleicht doch der riesige Cupcake?

Nach dem Afternoon Tea ging es zum Rose Theatre, wo wir uns Alice in Wonderland angesehen haben. Leider durfte ich keine Fotos schießen, sodass ich euch leider nichts davon zeigen kann, aber ein paar von euch haben es sicherlich in unserer Instastory sehen können (was für ein Rebell ich doch bin, haha!). Das Stück war wunderschön und besonders das Bühnenbild hat mich sehr fasziniert. Ich habe vorher keinen der Filme gesehen und kannte die Story nicht, aber ich hatte das Gefühl, als sei ich ein Teil der Story. Es war einfach toll. Als wir Kingston verließen waren wir endgültig in Weihnachtsstimmung!

Not sure what I liked the most, but I think it was the blue macaron filled with vanilla, or maybe it was the large cupcake? Yum!

After this we went to Rose Theatre to watch the Alice in Wonderland play. We weren’t allowed to take photos, so I can’t show you, but some of you might have seen a little bit on our insta story (such a rebel!). The play was really beautiful and I was super impressed by the stage design. I have never actually watched any of the Alice in Wonderland movies, but I felt like I was in the middle of all of it, like I was a part of the story. It was so beautiful. We left Kingston amazed and in Christmas mood. We’ll be back soon!

Zeit für mich – mit BookBeat

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Als Kind habe ich es geliebt, Bücher zu lesen. Wenn ein neuer Harry Potter Band veröffentlicht wurde, habe ich mich tagelang unter der Bettdecke verkrochen und den Blick nur, wenn es gar nicht anders ging, von den Zeilen gehoben. Es hat mich fasziniert, wie schnell man in ein anderes Leben eintauchen konnte. Mal war ich Ermittler in einem Mordfall, an anderen Tagen erlebte ich großartige Abenteuer in einer Fantasiewelt. Oder ich fand heraus, was die Menschheit in der Vergangenheit geprägt hat.

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Doch je älter ich wurde, desto weniger Zeit verbrachte ich mit damit, meine Nase in Bücher zu stecken. Zu viel passierte um mich herum, was mich ablenkte. Besonders seit es Smartphones gibt und man quasi andauernd online ist.  Gerade ich als Bloggerin bin ja auch außerhalb meiner Arbeit ständig online. Seit kurzem jedoch teste ich BookBeat, einen Hörbuchdienst, der tausende Hörbücher für das Smartphone und Tablet bereitstellt. Wie ihr vielleicht wisst, arbeite ich im PR-Bereich und starre dadurch bei der Arbeit den ganzen Tag lang auf meinen Computerbildschirm.

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Oft habe ich abends überhaupt keine Lust mehr zu lesen und kann dann ganz entspannt die Kopfhörer in die Ohren tun, die Welt um mich herum ausschalten und mich in eine andere begeben. Dabei ist es nicht selten passiert, dass ich in der Tube beinahe meine Haltestelle verpasst habe oder mit meiner Lieblingsgeschichte im Ohr abends eingenickt bin!

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Bei BookBeat kann man sein Lieblingsbuch ganz einfach suchen, oder aber durch die Genrefunktion neue Bücher entdecken. Dort werden einem neue Werke oder Werke, die einem gefallen könnten, vorgestellt – einfacher kann man sein neustes Lieblingsbuch eigentlich gar nicht finden – schließlich wird man so geradezu darauf gestoßen. Bücher, die einem gefallen, kann man in einer Playlist speichern oder herunterladen, sodass sie auch offline verfügbar sind – ihr wisst also genau was ich im Flugzeug tun werde, wenn ich über die Feiertage zurück in die Heimat fliege! Ich werde mich entspannt zurücklehnen und Factotum von. Charles Bukowski weiterhören. Oder auch mal in die Sachbücher hineinhören, schließlich kann man nie genug wissen, stimmts?

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Einige Bücher sind übrigens auf Englisch hörbar – Factotum ist eines davon. Das finde ich persönlich besonders angenehm, da es im Alltag manchmal schwierig ist, zwischen zwei Sprachen hin und herzuwechseln. Deswegen höre ich einiges auf englisch. Was so einfach ist braucht keine weitere Erklärung, oder? Also: Augen zu, Kopfhörer rein und Fantasie an. bookbeat8 bookbeat10

Stellt euch auch mal selber die Handlungen vor, als euch von Filmen alles gezeigt zu bekommen. Schließlich wollen wir unsere Fantasie behalten und auch mal selbst Herr des Bildes sein! Wer noch ein Last Minute Weihnachtsgeschenk sucht, für den ist eine Geschenkkarte die perfekte Lösung – die sind nämlich auch noch kurzfristig erhältlich. Es gibt keine Mindestvertragslaufzeit und mit dem Code theurbanslang könnt ihr BookBeat einen ganzen Monat kostenlos testen.

Eine coole Sache, oder? Seid ihr auch solche Hörbuch-Fans?

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Vielen Dank an Bookbeat, die unseren Blog mit dieser Zusammenarbeit unterstützen. Wie immer spiegelt der Beitrag zu 100% unsere eigenen Gedanken wieder.

Christmas Gift Guide

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Jedes Jahr trifft es uns mit sicherer Wahrscheinlichkeit: wir realisieren, dass Weihnachten nur noch eine Woche entfernt ist und wir immer noch nicht alle Geschenke bei uns haben. Noch schlimmer ist, dass es etwa 90% der Bevölkerung genauso geht wie uns und wir uns gemeinsam mit etwa zehntausend anderen am letzten Wochenende vor dem Fest ideenlos im Einkaufszentrum wiederfinden und krampfhaft und nach dem Ellbogenprinzip versuchen, den letzten Weihnachtsteller abzustauben, weil uns sonst nichts einfällt. Deswegen habe ich mir auch dieses Jahr wieder Gedanken gemacht, um euch den ultimativen Gift Guide für Frauen zu präsentieren. Die perfekten Geschenke für eure Mutter, Oma, Schwester und beste Freundin – sowie für die Männer unter euch für die ganz besondere Dame. Los geht’s!

It’s a fact you can count on, it hits us every year around this time: Christmas is only one week away and we still haven’t bought all of our presents! Worst thing is that the shopping malls and areas become more and more crowded the closer Christmas comes. Dreamed of a relaxed time? Deep inside you know that this is never going to happen. But don’t worry, Marietta is here for your rescue, with a gift guide for girls! Let’s get right into it!

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Body Lotion von Lavender & Lillie

Etwas, was mir hier in London dauernd auffällt, ist, dass es in den Badezimmern von Restaurants und Cafés fast immer eine hochwertige Handcreme gibt. Ich liebe es, die verschiedenen Cremes zu benutzen. Vor Kurzem fiel mir dann diese Lotion ins Auge, die in verschiedenen Düften gibt. Jeder Duft steht für eine Stadt und die Flasche ist geschmückt mit einem Artwork der jeweiligen Stadt. Wie genial ist das? Man kann also nicht nur die Lotion verschenken, sondern gleichzeitig eine Erinnerung an beispielsweise die Lieblingsstadt der jeweiligen Person. Ich persönlich habe mich jedoch nach dem Duft orientiert und Lavendel und Lilie mitgenommen. Der Duft ist der Stadt Venedig zugeteilt, sodass die Flasche voller wunderschöner italienischer Zeichnungen ist und natürlich den Kanal Venedigs beinhaltet.

Body Lotion by Lavender & Lillie

I keep noticing these beautiful hand lotions in the bathrooms of London’s restaurants and cafés. I’ve never been a person that loved hand lotions, but have definitely been hooked by this one. Some time ago I noticed this beautiful hand and body lotion which is available in a small range of different scents. Each scent represents a city and the bottle shows an artwork of the chosen city. This is something I thought was genius: you won’t just give away a lotion, but with it also a memory, for example of a recent holiday. I personally chose the bottle from the scent, not the city and so mine is lavender and lillie, which is represented by Venice. The artwork on my bottle is full of beautiful italian drawings and of course also includes the canal of Venice. 

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Løre Originals Haarpflegeserie von Taylor Taylor

Schon seit einigen Wochen nutze ich die Haarpflegeserie von Løre Originals. Lasst mich euch verraten, warum ich glaube, dass eine Premium Haarpflegeserie, ein fantastisches Geschenk ist. Seien wir doch mal ehrlich: Wir alle wissen, dass die Shampoos aus dem Supermarkt und der Drogerie nur ein Kompromiss sind. Sie stecken voller Chemie, die unser Haar im ersten Moment zwar wunderschön macht, doch nach einigen Haarwäschen merken wir, wie trocken und ungesund unser Haar ist. Deswegen habe ich mir gedacht, dass ich Løre Originals ausprobieren sollte. Die Produkte sind erst seit kurzem auf dem Markt und stecken voller natürlicher Inhaltsstoffe – wie zum Beispiel Meersalz und Kaktusextrakt! Zu Beginn fiel mir erst einmal der angenehme Wellness-Duft der Produkte auf, der nicht zu aufdringlich ist und dennoch den ganzen Tag im Haar bleibt. Man fühlt sich, als käme man gerade vom Friseur. Mein Haar hat ein wenig gebraucht, bis es sich an das Shampoo und den Conditioner gewöhnt hat. Vermutlich musste es sich erst einmal an den Umstand gewöhnen, dass es nun nicht mehr mit Chemie vollgepumpt wurde. Doch nun hat es sich glücklicher Weise erholt und ist so schön, wie nie. Obwohl mein letzter Haarschnitt schon zwei Monate her ist und das Haar durch den Winter wirklich strapaziert wurde, sehe ich keine Spur von Spliss. Das Prepare + Protect Spray soll eigentlich vor dem Föhnen genutzt werden, aber ich sprühe es fast jeden Tag in meine Spitzen, weil es tolle Beach Waves schafft und dem Haar eine schöne Struktur verleiht. Für uns Young Professionals ist es zu teuer, sich jeden Monat die Pflegeprodukte aus dem Salon zu besorgen – weshalb sie ein tolles Geschenk für jede junge Frau darstellen.

Løre Originals hair care series by Taylor Taylor

Since a few weeks, I am using these three hair care products by Løre Originals, a hair series by Taylor Taylor. Let me tell you a little more about it and why I think these products make an amazing present. Let’s be honest, we all know that shampoos from the supermarket are not the real deal. They are full of chemicals and often make your hair look amazing during the first washes, but after a certain amount of time you can’t help noticing that your hair looks dry and feels unhealthy. So, I thought, let’s give Løre Originals a try. They have launched only recently and the products are made up of only natural ingredients, such as sea salt and cactus extract for example. The first thing I noticed when I started using the products, was the spa-like scent that stayed in my hair all day and made me feel like I had just been at the hairdresser’s! It took a while for my hair to get used to the shampoo and conditioner, I think that it was very much used to the chemicals of the shampoo I used before. But now it has fully recovered and is as beautiful as never before. Even now during winter my hair has stayed healthy and my ends have not split – even though my last haircut was already two months ago. The Prepare + Protect spray should be used before drying the hair, but I use it almost every day, even if I don’t wash my hair, because it lives my ends a great texture and creates slight beach waves that look super natural! A premium hair care series is an amazing present for Christmas. It’s too expensive for us young professionals to constantly use professional products, which is why it’s a brilliant idea to give these products away for Christmas.

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Schlafkleidung

Dies ist ein Geschenk für jemanden, der dir nahe steht. Schöne Schlafkleidung gibt es eigentlich überall zu kaufen, aber wie oft kaufen wir sie uns wirklich? Genau, eigentlich nie. Wenn du jemandem in deinem engsten Kreis eine Freude machen willst und weißt, was diese Person gerne Zuhause oder beim schlafen trägst, dann kauf ihr ein hübsches Schlafoberteil, wie zum Beispiel dieses von Hanro.

Sleeping garments

This would be a present for someone you know very well. You can get beautiful sleeping garments almost anywhere, but how often do we actually buy some? Right, never. If you give away a present like this, you of course need to know what kind of garments that person wears at home or whilst sleeping. This beautiful negligee is by Hanro.

My First Winter In London

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London ist eine Stadt, die niemals schläft und einen Puls hat, der vergleichbar ist mit New York. Londons Puls ist anders, aber sie ist definitiv eine Stadt, die lebt, egal wie spät es ist. Und obwohl viele sagen, es würde hier andauernd regnen, denke ich, dass sie diesem Vorurteil nicht gerecht wird. Nie regnet es tagelang. Wann immer es losgeht ist das nächste Wolkenloch nicht weit. Ich muss lachen, während ich diese Zeilen tippe, weil ich finde, dass es sehr gut beschreibt, was es bedeutet, ein Young Professional in London zu sein.

London is a city that never sleeps. It definitely has a pulse comparable to New York City. London’s pulse is different, but it certainly is a city that is buzzing, no matter how late in the night it is. Many describe it as a place where it always rains, but I think that’s more a mythos than reality. Yeah, it does rain here, but it never rains for days. Even though you might get caught by a huge raincloud, the next opening in the cloud cover is never far. I must laugh as I write this, because it very much describes how it is to live in London as a young professional. 

Boots – Alma en Pena
Jumper- Zara
Jeans – Gina Tricot

Aber kommen wir zu dem Thema, über welches dieser Blogpost handelt: mein erster Winter in dieser Stadt. Im letzten Jahr bin ich im September zurück nach Hannover gezogen, weil ich zurück in die Uni musste. Ich erinnere mich noch wie bestürzt ich damals war und wie fest ich mir vornahm, so schnell wie möglich zurückzukehren. Und nur wenige Monate später stand mein Umzug zurück an. Die ersten 4,5 Monate meines Lebens hier sind schon vorüber und auch, wenn der Winter noch lange nicht vorüber ist, wollte ich euch ein bisschen über meine Erfahrung während der windigen Jahreszeit in dieser Stadt berichten. London im Winter ist nicht vergleichbar mit allen anderen Jahreszeiten.

1. Jeder ist krank. Wenn du Glück hast und einen Sitzplatz in der Tube ergatterst, dann hörst du alle um dich herum schniefen und niesen. Und nicht nur dort, sondern praktisch überall. Egal wohin ich gehe, ich trage immer Handdesinfektionsmittel bei mir. Und dennoch war ich schon zwei mal krank. Ich schätze mal, dass es praktisch unvermeidbar ist, wenn um einen herum die Erkältungsviren der ganzen Welt sind. So ist es, wenn man in einer Touristenmetropole lebt.

But let me get to the topic that I wanted to tell you guys about initially: My first winter in this city. Last year I left London in September and moved back to Hannover to finish uni. I remember that I was extremely sad but also determined to be back in no time. A few months later I moved again – into my flat here in London. The first 4,5 months of my life in London have already passed by and even though winter is not over yet, I wanted to tell you guys about my experience during a windy season here in London. London in winter is so different compared to all other seasons.  

1. Everyone is ill. If you’re lucky and manage to get a seat in the tube, which will be packed no matter what time of the day, you will hear people sneezing and snuffling around you. I carry around a hand satinizer, no matter where I go. But even though I disinfect my hands constantly, I got ill twice already. I guess you can’t help it if there is a huge cloud of viruses from all over the world around you!

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2. Der Herbst bleibt den ganzen November über erhalten. In Deutschland ist es im November schon kalt und grau. Doch hier in London lagen die Temperaturen teilweise noch bei über 10 Grad und die Bäume trugen noch ihr buntes Kleid, sodass ein Spaziergang durch den Park möglich war, ohne dass einem die Finger abfroren.

2. Autumn stays for the whole of November. In Germany, November is already very grey and temperatures can drop below zero. Here in London, November was a beautiful month! The trees were still coloured in red and gold and you could still take long walks through the park without feeling like your fingers and toes fall off!

3. Die Tube. Ist. Heiß. Ich weiß nicht, ob es vielleicht an ihrem Alter liegt, aber die Tube ist nicht mit Klimaanlagen ausgestattet. Dadurch, dass die Tunnel und Stationen so tief unter der Erde liegen ist es jedenfalls extrem heiß, was schon im Sommer unangenehm ist. Wenn du jedoch im Winter auch noch deine Winterjacke trägst, hast du das Gefühl, von kalten Temperaturen draußen in eine Sauna zu treten.

3. The tube. Is. Hot. I don’t know what happened when the Tube was designed, but did those engineers not think about the temperatures? Apparently the heat is caused by London’s transport system being so far below the ground (can you imagine?) and as you step inside wearing a winter coat, you will feel like you are in a sauna. 

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4. London hat im Sommer ein riesiges Freizeitangebot, sodass man sich zwischen Straßencafés, Picknick im Park und Spaziergängen am Wasser kaum entscheiden kann. Im Winter ist das Angebot wesentlich spärlicher gesät, sodass man viel mehr Zeit in Coffee Shops verbringt und sich erst einmal daran gewöhnen muss, dass man von einem Innenraum in den nächsten flieht.

4. During summer there is an endless range of events and possibilities to spend your time outside. You can barely decide between sitting outside your favourite cafe, doing a picnic in the park and going for a walk by the water. In winter, you will spend your time seeking shelter in inside places and often find yourself wishing that there were more things to keep you busy – but hey, it’s the time to settle from that lifestyle and calm down, right?

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5. Lichter! Jedes Jahr gibt die Stadt Unmengen für Ihre Weihnachtsbeleuchtung aus und nicht nur die Straßen begrüßen einen in einem strahlenden, neuen Kleid, sondern jedes Geschäft versucht mit seiner Dekoration zusätzlich noch den Nachbarn zu übertreffen. Und auch wenn es manchmal eine Überflutung an Weihnachtsmännern ist, führt es wieder einmal dazu, dass du dich noch mehr in diese Stadt verliebst.

5. Lights! London is spending an enormous amount of money on its Christmas decorations each year and almost every street in Central is greeting you with beautiful lights, Christmas trees and decorations. Be aware, the English love decoration overload, but that just makes you fall in love with the city one more time.

6. Weihnachtsmärkte sind eine typisch deutsche Tradition und wir sind ganz schön verwöhnt von der Auswahl toller Stände, die alle weihnachtliche Leckereien wie Schmalzkuchen, heißem Ziegenkäse im Brot und Feuerzangenbowle verkaufen. In Hannover wird sogar ein richtiger kleiner Tannenwald aufgebaut, damit man sich fühlt, als wäre man beim Weihnachtsmann zu Hause. Hier in London hingegen wird alles, was die Engländer als deutsch kennen für die Weihnachtsmärkte in einen Topf geworfen und so ein Mix aus Weihnachtsmarkt und Oktoberfest geschaffen, mit teilweise sogar deutschen Ständen und Verkäufern, aber eben auch riesigen bayrischen Flaggen und ganz viel Bier. Um das ganze noch attraktiver zu machen, finden sich im Winter Wonderland im Hyde Park und in Winterville in Clapham auch Achterbahnen, Karussells, Autoscooter und Riesenrads wieder. Hauptsache feiern!

6. Christmas markets are a typical German tradition and we are very spoiled by the huge choice of stands that sell christmassy goods such as Schmalzkuchen, hot goat cheese in bread and Feuerzangenbowle (Google it, you will love it!). In Hannover we even get a small forest made of Christmas trees, which makes you feel like you are sipping your mulled wine outside Santa Clause’s home. Here in London, the approach is a little different and every “German” tradition the English’ know is put together to create huge amusement parks. And even though there are a few German stands, you cannot miss the Bavarian flags, the huge choice of beer and of course the rollercoasters. Party!

The Last Road Trip Of Autumn

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Mit seinen wunderschönen, alten Dörfern und malerischen Landschaften gelten die Cotswolds als eine von Englands schönsten Gegenden. Ein Roadtrip war die perfekte Gelegenheit mehr von England zu sehen und für das Wochenende aus London zu verschwinden. So sehr ich London liebe, ist es mit seinen belebten Straßen und dem Lautstärkepegel ab und zu doch ein wenig überfordernd. Was ich brauchte war ein Wochenende mit viel heißer Schokolade, Spaziergängen unter Gold gefärbten Bäumen und Entspannung.

With its beautiful, old villages and the scenic views, the Cotswolds is known as one of England’s most beautiful areas. A road trip sounded like the perfect opportunity for a little getaway. As much as I love London, with its busy streets and loud noises it can be overwhelming sometimes. A weekend of sipping hot chocolate, walking through underneath golden leaves and relaxing was just what I needed. When you live in London, it’s easy to forget that there is so much more around to explore.

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So kam es also, dass wir am letzten Wochenende unsere Taschen packten und in Richtung Westen fuhren. Wir übernachteten in Oxford und führen am nächsten Tag nach Broadway, einem Dorf mit einer wunderschön geschmückten Hauptstraße. Dort schliefen wir im luxuriösen 4-Sterne- Hotel The Lygon Arms, in einem großen Zimmer mit eigener Terrasse und Eingang – fast wie ein eigener Bungalow. Ich hätte direkt einziehen können. Alles war sehr stylisch und das Bad sah aus, als käme es direkt aus den Seiten eines Hochglanzmagazins.

So last weekend we packed our bags and drove west, with a short overnight stop in Oxford before heading to Broadway, a village with a beautiful high street that was already decorated with many Christmas lights. We stayed at The Lygon Arms, a luxurious 4 star hotel, in a large room with a small terrace. All rooms were located on the ground floor with access from a courtyard, which made us feel like we had our own little bungalow. I could have easily moved into this place. Everything was very stylish and the bathroom looked like it came straight out of a glossy interior magazine.

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Das Hotel war der perfekte Mix zwischen traditionell und modern. Die Angestellten waren sehr hilfsbereit und es gab einen riesigen Spa-Bereich. Das Frückstücksbuffet war riesig und es gab allerhand à la Carte zu bestellen, sodass ich mal wieder zum Avocadotoast nicht nein sagen konnte.

The hotel was the perfect mix between traditional and modern. The staff were very helpful and there was even a huge spa area. The breakfast buffet was huge and in addition to that there were many things you could order à la carte – which meant of course that I couldn’t say ‘no’ to my all time favourite food, the avocado toast with eggs. 

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Wer mich kennt weiß, dass ich ein großer Fan von Kaminen bin. Ihr könnt euch also vorstellen wie begeistert ich war, als ich den Kamin entdeckte. Denn wollen wir doch mal ehrlich sein: im Herbst und Winter gibt es doch nichts gemütlicheres als einen Kamin!

Everyone who knows me knows that I am a huge fan of fireplaces and I was stoked to see that they had one. Is there anything better than sitting in front of the fireplace and reading a book with a hot drink? Surely not! 

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Broadway ist ein super süßes kleines Dorf mit kleinen Cafés und Restaurants sowie ein paar Shops. Perfekt zum kurzen oder längeren Verweilen und definitiv geeignet für einen langen, malerischen Spaziergang.

Broadway is a lovely little village with a couple cafés, shops and restaurants. Just perfect for a shorter or longer visit and certainly great for a long, scenic walk.

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Wir waren richtig traurig, als wir The Lygon Arms verlassen mussten, doch Bath mit seiner atemberaubenden Architektur und der südliche Teil der Cotswolds warteten darauf, von uns erkundet zu werden.

We were sad to leave The Lygon Arms the next day but spent two more days exploring Bath and the southern countryside of the Cotswolds.

This post was written in collaboration with The Lygon Arms Hotel  – Dieser Post entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit dem The Lyon Arms Hotel

Dress Like A Badass

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In meinem letzten Blogpost ging es unter anderem darum, wie Kleidung deine Ausstrahlung und deine Laune beeinflussen kann. Ist dir das schon mal aufgefallen? Ich selbst mag es, mich schick anzuziehen und Kleider, Röcke und Schleifen zu tragen. Doch besonders an stressigen Tagen verstecke ich mich liebend gerne in meinem viel zu großen Strickpulli. Mode ist also nicht nur eine Möglichkeit, sich auszudrücken, sondern kann dich auch in jemand ganz anderen verwandeln – zumindest von einem außenstehenden Blickwinkel. Der Kassierer im Supermarkt wird nie erfahren, dass du dich morgens schrecklich gefühlt hast, wenn du beim Einkaufen ein cooles Outfit trägst. Und ich verspreche, dass du dich sicherlich auch weniger schlecht fühlen wirst.

In my last blog post I wrote about the way clothes can affect your attitude and the overall way you feel. Have you ever noticed? I like to dress up and wear skirts and dresses and cute bows. But some days when I am stressed, all I want to do is hide in a huge knit jumper. Fashion is not only a way to express yourself, it can actually turn you into whoever you want to be – at least from an outside point of view. The cashier at the supermarket will never know that you felt horrible in the morning, if you throw on a cool outfit. And I promise, it will make you feel less miserable, no matter where that feeling came from originally.

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Sei ein Badass.

Be a badass.

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Witzig, oder? Wie viel wir Frauen doch über Mode reden müssen. Jetzt muss ich aber los und mich um die wirklich wichtigen Dinge kümmern. Bis später!

Isn’t it funny, how much women can talk about fashion? I gotta go now, and deal with life. Catch you later!

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Hat & Jacket – ASOS
Sneakers – Vans
Watch – Cluse
Jeans – Gina Tricot

What Makes A Fashion Blogger – The Truth About A Cliché Of Self-Centered Girls

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“Du bist ganz anders, als ich erwartet hätte! Auf den ersten Blick dachte ich, du seist eine oberflächliche Tussi – einfach vom Aussehen her.” – Autsch! Danke! Hast du selbst schon mal ein solches “Kompliment” bekommen? Ich schon. Und ich bin mir sicher, dass es einigen von euch auch so geht. Interessanter Weise sind es immer junge Frauen, die einen mit solchen Kommentaren beehren. Und wenn man dann auch noch Modebloggerin ist, qualifiziert man sich in Null-Komma-Nix für noch mehr Vorurteile und Clichés. Denn schließlich posten wir fast täglich Bilder von uns selbst online und reden über Dinge, die andere überflüssig finden. Sind wir deswegen selbstbezogen? Oder Oberflächlich? Oder vielleicht sogar beides?

Have you ever experienced someone telling you: “You’re so sweet! To be honest, at first glance I thought you were self-centered and superficial- just from the way you look”? I have experienced it many, many times. I think many young women have, and the most interesting fact is that we most of the time hear these comments from other young women. Let’s face it: Being a fashion blogger fulfills many clichés. We post photos of ourselves online wearing different kind of outfits and we are talking about things some people might find needless. Are we self-centered? Or superficial? Or maybe both?

Während das Cliché der selbstverliebten Frau auf so manchen Blogger mit Sicherheit anzuwenden ist, möchte ich euch heute meinen ehrlichen Standpunkt dazu mitteilen. Denn ich sage euch die Wahrheit, dass ich all diese Dinge nicht tue, weil ich so sehr in mich selbst verliebt bin. Und während ich mich selbst doch tatsächlich liebe (und ich denke, dass jeder sich selbst lieben sollte), ist dies sicherlich nicht der Grund, weshalb ich einen Großteil meiner Freizeit mit einem Becher heißem Kakao auf meinem Bett verbringe, diese Zeilen tippe, meine Fotos bearbeite und meine Arbeit promote.

As the cliché might be true for some fashion bloggers, I would like to tell you my honest point of view regarding this. Because I am telling the truth when I tell you, that I don’t do all of this because I am so in love with myself. I’m doing it for various reasons. And whilst I definitely love myself (and I think everyone should love themselves), it’s not the reason why I spend a major amount of my free time sitting on my bed with a hot cup of cocoa and typing all these lines, editing photos and promoting my work. And even though I know that my points are not apply-able on every blogger out there, I am hoping to help you understand why we do all of this.

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Macht es euch gemütlich, lehnt euch mit einer Tasse eures liebsten Heißgetränks (und vielleicht einem Keks) zurück und lest euch meine persönliche Geschichte durch, wie ich eine Modebloggerin wurde. Alles begann im Alter von 16 Jahren, als die ersten Modeblogs online auftauchten. Instagram existierte noch nicht und an Kooperationen mit Marken war noch lange nicht zu denken. Schnell hatte ich eine kleine Anzahl deutscher und skandinavischer Blogs gespeichert, die ich täglich las und die mir eine große Hilfe waren, wenn es um Outfitinspiration und neue trends ging.

So get comfortable, lean back, grab a cup of your favourite hot drink (and maybe a biscuit) and have a read through my personal story of becoming a fashion blogger. I’ve always loved reading blogs. I started reading them when the first fashion blogs came up in 2008. Back then, fashion blogs only reached small numbers of readers, Instagram did not exist and collaboration opportunities with brands were not yet discovered. I soon found a couple of German and Scandinavian blogs that I read on a daily basis and that I found to be a great help when it came to fashion inspiration and new trends.

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Warum ist Mode überhaupt so wichtig für mich? Warum verbringe ich so viel Zeit damit, Bilder von meinen Outfits zu schießen? Es ist so: Wenn ich etwas sehe, was mir gefällt, kommt mir unweigerlich der Gedanke, das selbe zu tun. Inspiration nennt sich das. Für manche Menschen ist dies vielleicht ein hübsches Auto oder eine Karriere – für mich war es ein Blog. Ich genoss es, Blogs zu lesen und dachte unweigerlich darüber nach, ob andere junge Frauen wohl meinen blog lesen würden. Würde es Menschen geben, die ich inspirieren konnte? Natürlich ist mir mein Äußeres wichtig, denn ich will die beste Version meiner selbst sein. Nicht nur, wenn es um innere Qualitäten geht, sondern auch, wenn es ums Äußere geht. Wenn ich gut gekleidet sind und meine Nägel gemacht sind, fühle ich mich selbstbewusst. Oft sagt man ja, dass Frauen mit einer neuen Frisur ihre innere Stimmung widerspiegeln – und ich denke, dass man diese Aussage auch auf Outfits anwenden kann. Trage ich einen eher lässigen Look, fühle ich mich oft selbstbewusst. Wenn ich etwas hübsches trage, hebt es meine Stimmung.

Why is fashion so important to me? Why do I dedicate so much of my time taking photos of myself in different outfits? Reading fashion blogs always brought up the idea of launching my own blog. I think that everyone can relate to this. You see something you like and you want to own it, too. For some people that might be a car, for others a career – for me it was a blog. I loved reading them and thought about how it would be if other girls read what I had to say and took inspiration from me. My outer appearance has always been important to me, because I am thriving to be the best version of myself. Not just when it comes to inner qualities, but also on the outside. When I am dressed well, with my nails done and my make up on point, I feel confident. It’s often said that a new hairstyle is a woman’s expression of her life situation – and I think that outfits can be interpreted in that way, too. When I wear a sporty, casual look, it often makes me feel self confident. When I feel like I am wearing something pretty, it lights up my mood.

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Necklace – Lara Heems
Shirt dress, Coat & Boots – Zara
Watch & Bracelet – Cluse

Einen Modeblog zu schreiben war für Louisa und mich die natürliche Antwort auf all das. Wir teilen Dinge die wir lieben, da wir nicht nur das konsumieren wollen, was andere Blogger kreieren.

Creating a fashion blog has been a natural answer to all of this for us. We share things we love, instead of just consuming what other people create. Because, when I see other people do it, I feel inspired to do it, too.

No One Cares If You Don’t Go To The Party

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Hattest du schon mal das Gefühl, auf eine Party gehen zu müssen, weil “alle anderen” gehen und du sonst “alles verpasst” – und das obwohl du einfach gar keine Lust hattest? Ich kann mich noch genau daran erinnern, wie ich mich ausgegrenzt fühlte, wenn am Tag danach meine Klassenkameraden darüber redeten, wie witzig und LEGENDÄR die Party gewesen war und dass ich niemals verstehen könnte, worüber sie sich unterhielten, weil ich “einfach nicht da war, als das alles passiert ist”.

Ever felt that social pressure to go to a party, just because “everyone else” is going and you will “miss out on so much” if you don’t? I remember feeling excluded at school when I had not attended a party and the next day everything people could talk about was how funny and LEGENDARY that party had been, and that I could never possibly understand what they were talking about because I was “just not there when all of this happened”.

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nubikk2Über die Jahre habe ich gelernt, dass dieser Gruppenzwang gemeinsam mit dem Schulabschluss – oder spätestens nach dem ersten Semester – verschwindet. Irgendwann hörte ich einfach auf, zu den Partys zu gehen, wenn ich mich nicht danach fühlte. Ich habe heute nicht mehr das Gefühl etwas zu verpassen, weil ich weiß, dass ich oftmals 1000 bessere Wege finden kann, wie ich meinen Abend zu Hause verbringen kann. Das nächste Mal, wenn dir nicht nach feiern zumute ist, dann erinnere dich daran, dass keine Party auf der du je warst, so legendär war, wie die Leute es am nächsten Tag erscheinen ließen. Hier sind Ideen, wie du das Beste aus deiner Zeit für dich machen kannst:

What I learnt over the years was that this peer pressure was gone as soon as school was over – after the first semester of uni the latest. I stopped going to parties when I just didn’t feel like it, when I had plans that were important to me the next morning or when I had too much to do. Bottomline of all is: No one cares if you don’t go to the party. I don’t feel like I’m missing out anymore when I decide not to go, because I know that sometimes I can find a million better ways how to spend my night in. So next time you don’t feel like partying, remember that no party you ever went to was as legendary as people made it seem the next day, plus, here are ideas on how you can make most of your alone-time:

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Ließ ein Buch (denn ganz ehrlich, wann hast du das letzte Mal ein Buch bis zu Ende gelesen?). Arbeite an etwas, das dir wichtig ist und wofür du oftmals nicht die Zeit findest. Ruf deine Mutter an. Nimm ein heißes Bad. Räume eine Ecke in deiner Wohnung auf, die immer unordentlich ist. Schicke einer Freundin, die du schon ein ganzes Jahr nicht gesehen hast, eine Sprachnachricht. Backe einen Kuchen. Halte einen Moment inne und denke darüber nach, wie viel Glück du in deinem Leben hast.

Read a good book (because let’s be honest, when was the last time you finished a book?). Work on something that is important to you and that you usually don’t always find the time for. Call your mum. Take a hot bath. Sort out a corner in your flat that is always untidy. Send a voice note to a friend you haven’t seen in over a year. Bake a cake. Stop a moment and think about how fortunate you are.

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Boots – Nubikk (sponsored)
Skirt & Leather Jacket – Zara
Jumper – Mango

Becoming A Person Of Action

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Ich bin ein Mensch der Taten. Das war ich jedoch nicht immer so und ich kann mich auch nicht mehr genau an den Moment erinnern, der alles verändert hat. Ich weiß noch, wie ich vor ein paar Jahren sehr unglücklich in meinem Job war. Dennoch brauchte ich ganze zwei Jahre, um etwas an meiner Situation zu verändern – eine Veränderung, die nicht einmal aus mir selbst herauskam,  sondern fremdbestimmt war. Doch innerhalb eines Jahres wurde ich zu einem Mensch der Taten. Ja, ich weiß, ich habe euch das schon oft erzählt und langsam wird es wirklich langweilig. Aber das leben hier in London hat mein Leben verändert.

Heute bin ich mir zu 100% sicher, dass ich meine Ziele erreichen kann, wenn ich nur hart genug daran arbeite. Die Welt steht mir offen und ich kann gehen wohin und tun was ich will. Was ist mein Geheimnis?

I am a person of action. I haven’t always been and I cannot recall a certain moment or event that changed my behaviour. I remember how a few years ago I was unhappy with my job situation, but it took me two years until I finally made a change. And this change was not even made consciously. But from that person I developed to become a person of action in less than a year. Yeah, I know, I’ve told you this so many times and it starts to get annoying – but living in London changed my life. 

Today, I’m 100% positive that I can reach my goals if I work hard enough. The world is open and I can go wherever I want and do whatever I wish. What’s my secret?

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1. Finde deine Leidenschaft

Jeder kann einen Job finden, der ihn begeistert (wobei man immer wissen sollte, dass ein Traumjob nicht immer spaßig ist. Er ist harte Arbeit, doch wenn man sich für ihn begeistern kann, macht er ab und zu dennoch Spaß und man hasst sich nicht, wenn man am Montag Morgen das Haus verlässt). Ich habe recht spät, im Alter von 22 Jahren, mit der Uni beginnen. Schon zu Beginn wurde mir klar, dass dies die richtige Branche für mich war – und das hatte rein gar nichts mit den Vorlesungen zu tun. Denn lass dir eins gesagt sein: Die wichtigsten Dinge sind nicht die, die man im Hörsaal lernt. Es sind die, die man lernt anzuwenden. Wir haben uns damals dazu entschlossen The Urban Slang zu starten und auf einmal fand ich mich mitten in der Nacht mit dem Laptop unter der Bettdecke und nahm Onlinekurse über die Dinge, von denen meine Professoren mir später sagten, dass sie bei der Promotion wichtig seien.

1. Find your passion

Every person can find a job they are passionate about (but to know that a dream job is not always fun. It’s hard work but if you’re passionate about it, you will still find it enjoyable and you won’t hate yourself on a Monday morning). I started uni quite late, at the age of 22. When I started studying, I knew that this was the right field for me – and that had nothing to do with the lectures. Because let me tell you one thing: The most important things are those you don’t learn by studying theory in a class room. You learn them by applying your knowledge. We decided to start The Urban Slang and I suddenly found myself taking online courses in the middle of the night and learning how to apply what my professors told me was important.

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2. Sei Zielstrebig

Zielstrebigkeit hat nichts mit Strebertum zu tun! Ich persönlich finde, dass zielstrebige Menschen die coolen Menschen sind, denn sie sind Menschen der Taten. Und Taten machen einen cool, stimmt’s? (Hach ja, wie ich mich gerade selbst cool genannt habe, haha)

Wenn du etwas willst, dann tue etwas dafür. Setze deine Anforderungen an dich selbst hoch und sei nicht ängstlich. Und vor allem: Entscheide dich nicht für den gemütlichen Weg.

2. Be ambitious

Ambitiousness is not dorky! In fact, only ambitious people are cool to me, because they are always people of action. And action makes you cool, right? (I love how I just randomly mentioned that I consider myself a cool person)

If you want something, go for it. Set your standards high and don’t be scared. Don’t take the easy road.

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3. Arbeite hart

Ich weiß, dass Menschen gerne darüber reden, wie viel Glück andere doch haben. Oder was für gute Voraussetzungen andere haben. Glück und Voraussetzungen sind Dinge, an die ich eher weniger glaube. Sicherlich haben es manche Menschen im Leben einfacher als andere. Doch genau das würde ich selbst als Motivation nehmen, doppelt so hart zu arbeiten. Es ist ein Leichtes zu sagen, dass andere “einfach die richtige Ausstrahlung” haben oder den “finanziellen Rückhalt der Familie” oder “einfach dauernd Glück” haben. Es ist einfach zu sagen, weil die Menschen nicht die Arbeit sehen, die hinter jedem Erfolg steht. Ich bin gut bei Bewerbungsgesprächen, weil ich vor ein paar Jahren ein paar so richtig in den Sand gesetzt habe. Ich weiß, wie man bestimmte Sachen macht, weil ich sie bis spät nachts gelernt habe. Menschen vergessen oft, dass Erfolg mit Kompromissen verbunden ist – und bedeutet, dass man sich bei der Frage, wie man seine Freizeit verbringt, oft für die weniger komfortable Lösung entscheiden muss.

3. Work hard

I know that people often like to talk about how lucky other people are. Or how fortunate. Luck and fortune is something I don’t believe in. Sure, some people have it easier in life. But I’d take that as a motivation to work twice as hard in order to show myself, that I can do it, too. It’s always easy to say that some people “just have the right aura” or “have the financial support of their parents” or “are just goddamn lucky”. It’s easy to say, because people don’t see how hard that person worked to reach a certain goal. I am good at job interviews, because I had quite a few that went really bad. I know how to do things, because I had my eyes glued to the screen many nights studying. People often forget, that success means a lot of compromise in different situations – and often having to decide for the uncomfortable option of how to spend your free time.
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4. Sei kreativ

Ich will dir eine Gesichte erzählen. Als ich mich für meinen jetzigen Job beworben habe, wollte meine Firma, dass ich eine kreative Bewerbung einreiche. Noch nie habe ich mich so entblößt gefühlt. Und noch nie hat eine Bewerbung so viel von mir abverlangt. Doch als ich fertig war und begriff, was ich erschaffen hatte, bemerkte ich, dass ich diese Bewerbung auch bei anderen Firmen einreichen konnte. Ich habe noch nie so viel Feedback von Firmen bekommen – für einen Tag Arbeit. Ich hatte schließlich drei Bewerbungsgespräche und zwei davon führten zu Jobangeboten. Und das, obwohl ich mich im Kommunikationsbereich bewarb und Englisch nicht meine Muttersprache war.

4. Be creative

I want to tell you a story. When I applied for my current job, my company made me do a creative task as part of the application process. I never felt more exposed. An application had never that much work. However, when it was done and I saw what I had created, I suddenly understood that I could use this for other job applications, too. I never received more feedback from companies of all sizes. I spent one day working out a concept and creating the actual applications and it led to two job offers out of three interviews – even though I was applying for a job in communications without being a native English speaker.

5. Lasse deine Ziele nie aus den Augen

Was ich damit meine ist: Lass dich nicht ablenken. Finde deine Leidenschaft und deinen Traum und mache ihn wahr.

5. Don’t let your goals out of focus

What I mean is: Don’t get distracted. Find something you really want and go for it!

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Dress & Jacket – Zara
Sneakers – Nubikk
Watch – Cluse