Letting Go

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Loslassen ist eine Kunst, an der ich mich noch übe. Manchmal, wenn ich morgens aufwache, sind da diese Minuten der Stille. Die Sonne strahlt in mein Gesicht und ich weiß nicht wer und wo ich bin. Dann kommen meine Sinne zueinander und ich greife nach meinem iPhone. Scrolle noch benommen durch meine Emails, meinen Terminkalender. Ich bin diese Person, die sich viel stresst. Um alles mögliche. Die Zukunft, meine derzeitige Lage, das Zimmer, das ich schon seit meiner Rückkehr aus Deutschland nicht aufgeräumt habe. Der Koffer steht halb ausgepackt in der Ecke. Erstmal ein Kaffee, denke ich und schwinge meine Beine aus dem Bett.

Letting go is an art that I still study. Sometimes, when I wake up in the morning I have a couple of minutes of pure silence. The sun shines on my face and for a moment I have no idea who and where I am. My senses come together slowly and I reach out to grab my iPhone. I scroll through my emails and my diary. I am one of those people who stress out a lot. About anything. The future, my current situation, the room that I haven’t tidied since my return from Germany. The suitcase is sitting in the corner – halfway unpacked. Coffee first, I think and get out of bed.

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Ich will mich nicht mehr sorgen, denke ich, während ich in die Küche laufe und meinen Morgenkaffee zubereite. Etwas Milch dazu, dann geht es zurück ins Bett. Ich bin Genussmensch, denke ich, während ich den Kaffee schlürfe und in der Gegend herumstarre. Und nein, ich will mich nicht mehr sorgen. Ich denke an die junge Frau, die vor einem Jahr hier in England angekommen ist. Sie wusste, dass es hart werden würde und sie hat sich aktiv für den härteren Weg entschieden – aus den richtigen Gründen.

I wander into the kitchen and start preparing my morning coffee, while thinking that I don’t want to worry anymore. I add some milk and go back to bed. I’m a hedonist, I think while sipping my coffee and staring out of the window. And I don’t want to worry anymore. I think of that young lady who arrived in England a year ago. She knew that it wouldn’t be easy and she actively chose to go the rocky road – for the right reasons.

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Ich stehe auf und gehe an meinen Kleiderschrank. Ich entscheide mich für den blumenbestickten Rock, der mich irgendwie so sehr an meine Kindheit erinnert. An heiße Sommerabende in einem Sonnenblumenfeld. Einen dunkelorangen Sonnenuntergang. Eine Neubausiedlung. Das Gefühl von Sommerferien. Ganze sechs Wochen, die vor und lagen und von denen ich mir so viel versprach. Freiheit. Unbeschwertheit.

I get up and open my wardrobe. I decide to go with that with flowers embroidered skirt, that very much reminds me of my childhood. Of hot summer nights in a sunflower field. A dark orange sunset. A new housing estate. The feeling of summer break. Six weeks that lay ahead of me and that I expected a lot from. Freedom. Lightheartedness.

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Es liegt an dir, sagt das kleine Büchlein in meiner Handtasche. Du kannst dich entscheiden, loszulassen. Den Sommer zu genießen, weil du nächsten Sommer ein Jahr älter bist. Du kannst dich entscheiden, glücklich zu sein. Und keine Angst zu haben. Denn wenn du deiner Familie von deinen Sorgen erzählst, sagt sie dir immer, dass du die einzige bist, die sich sorgt.

It’s on you, the little book in my handbag told me. You can decide to let go. Enjoy the summer, because next summer you will be a year older. You can decide to be happy. And not to be afraid. Because whenever you tell your family about your worries, they always tell you that you are the only one who worries.

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Ich ziehe den Rock an, drehe meine Haare vorsichtig auf und sehe in den Spiegel. Das bin ich. Und dies ist mein Leben. Ich greife nach den Sandalen, die ich gestern achtlos auf den Boden geworfen habe und lege sie in die Schublade mit den anderen Schuhen. Ich habe mein Leben in der Hand. Und ich fange heute damit an. Denn das Gefühl der Sommerferien kann ich auch heute noch fühlen, trotz eines vollen Terminkalenders.

I put on the skirt, carefully curl my hair and look into the mirror. This is me. And it’s my life. I pick up the sandals that I carelessly threw on the ground yesterday, and put them with the other shoes in the drawers. I am holding my life in my hands. And I will start today. Because I can still feel that feeling of summer break, even with a busy diary.

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Skirt & top – H&M
Bag – Mango
Jewelry – Cluse

My One Year Anniversary in London

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Könnt ihr glauben, dass es schon ein Jahr her ist, seit ich nach London gezogen bin? Ich erinnere mich noch genau, wie ich vor einem Jahr am Flughafen stand, zwei dick bepackte Koffer dabei hatte und in ein neues Leben startete. Ich hatte einen wirklich guten Start, doch ab Oktober ging es mir immer schlechter. Im Januar folgte die OP, bis ich dann im Februar wieder auf den Beinen war und mich seitdem sehr gut und gesund fühle. Als ich vorhin in der Tube auf dem Weg nach Hause saß, hatte ich ein paar Momente für mich alleine und während ich auf meine Schuhe starrte, bemerkte ich, wie viel Zeit schon vergangen ist und wie viel innerhalb eines Jahres passiert ist. London hat mein Leben definitiv auf den Kopf gestellt und da ich vorher einige Male zwischen London und Hannover hin und hergezogen bin, habe ich endlich das Gefühl, angekommen zu sein und genau dort zu sein, wo ich hingehöre. Ein Jahr in meiner Traumstadt und ich liebe sie immer noch so sehr, wie damals. Auf Instastories habe ich euch gefragt, was ihr gerne über London und das Leben hier beantwortet haben wollt, da ich finde, dass dies eine tolle Möglichkeit ist, mein einjähriges Jubiläum hier zu feiern. Ich habe eure Fragen gemeinsam mit einigen selbst ge-brainstormten Fragen unten beantwortet.

Can you believe that it’s already my one year anniversary in London? I remember very well how I stood at the airport with two large suitcases one year ago, to start a new life. I had a really good start, but in October last year things started get a bit bumpy due to my health. After surgery in January, I was back on track in February and have been feeling very well ever since. On the tube on my way home earlier, I had a few moments to myself and while staring on my shoes I realised how much time has passed and how much has happened in the past year. London definitely turned my life upside down and since I have moved between here and Hannover a couple of times now, I feel like I’ve finally arrived and am just where I need to be. One year in the city of my dreams and I still love it just as much as I did back then. I asked you guys on Instastories if you had any questions you’d like to have answered about London, as I think this is a great way to celebrate my one year anniversary here. I’ve included your questions and a couple more I brainstormed myself, below.

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Was ist dein Lieblingsort zum Frühstücken? Wild Caper in Brixton

Welches ist deine Lieblingsgegend? Clapham und Primrose Hill

Was ist dein Tip für einen regnerischen Tag? Verbringt den Tag im National History Museum, dann Kaffee und Kuchen bei Rosie & Brown, am Ende des Tages geht ihr ins Kino oder Theater, nehmt ein Uber nach Hause und schlürft im Bett eine heiße Tasse Ingwertee.

Welche App benutzt du am meisten? CityMapper

Welchen Ratschlag kannst du jemandem, der in London seine Karriere starten will, geben? Ziele hoch und versuche dein Bestes. Lass dich nicht durch Niederschläge definieren.

Was bestellst du zum Frühstück? Einen Milchkaffee (oder zwei), porchierte Eier und Avocado auf Sauerteig.

Wie verbringst du den perfekten Sommertag in London? Geht zum Frühstück in ein süßes Cafe, fahrt anschließend nach Primrose Hill und entspannt euch bei einem fantastischen Blick über London, lauft nach Camden und nehmt einen Drink im Pub, esst am Wasser zu Abend und fahrt für weitere Drinks zu Sushi Samba.

Was ist die richtige Kleidungswahl für einen Wochenendtrip nach London? Bring gemütliche Schuhe, aber wähle auf jeden Fall einen Smart Casual Look – London ist eine Modemetropole und dadurch sehr stylisch. Es ist besser, overdressed als underdressed zu sein. Nimm für Abende auf jeden Fall ein paar High Heels und eine kleine Tasche mit.

Was gefällt dir in London am besten? Die generelle Atmosphäre. Ich habe das Gefühl, dass viele junge Leute mit einer Vision hier herkommen und etwas erreichen wollen. Die Konkurrenz schläft nie – was eben Laden- und Restaurantbesitzer sowie Eventplanner dazu nötigt, so viel Mühe wie möglich in ihr Geschäft zu stecken.

Wo gehst du gerne feiern? Sketch.

Was trägst du immer in der Tasche mit dir? Einen Regenschirm (falls es regnet), ein Puder (für glänzende Haut), ein Handgel (um nach einer Tube- oder Busfahrt meine Hände zu desinfizieren), eine Flasche Wasser (um hydriert zu bleiben) und ein Ladekabel für mein Handy.

Was ist dein Shoppingtip? Spitalfieldmarkets und die Märkte auf der Brick Lane. Dort findet sich eine ganze Reihe kostbarer Fundstücke von neuen Designern.

Welches ist das beste Theaterstück, das du bisher gesehen hast? Book of Mormon.

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What’s your favourite breakfast place? Wild Caper in Brixton

What’s your favourite area? Clapham and Primrose Hill

What’s your tip for a rainy day? Spend the day at National History Museum, go to Rosie & Brown for a coffee and cake, end the day at the cinema or theatre, take an uber home, tuck yourself in and sip on a hot ginger tea.

Which app do you use the most? CityMapper

What’s your advice for starting a career in London? Aim high and give your best, don’t let defeats define who you are.

What do you order for breakfast? A latte (or two) & poached eggs and avocado on sourdough.

How do you spend the perfect summer day in London? Go for breakfast at a cute cafe, head to Primrose Hill and chill out to a fantastic view over London, walk to Camden and have a drink in the pub, eat dinner in a restaurant by the water, head to Sushi Samba for drinks.

What’s the right outfit choice for a weekend trip to London? Bring comfortable shoes but definitely opt for a smart casual look. London is quite posh and Londoners still look great when they pull of a casual look, so make sure your outfit is well matched. Definitely bring a pair of heels for the evening, as well as a bigger and a smaller bag.

What do you like most about London? I like the atmosphere – I feel like there are lots of people here in London who have a vision and want to make most of their life. Other than that, I like that everyone is trying really hard – cafes, restaurants, shops, event planners. You need to give a lot of energy to stand out and Londoners love that.

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What’s your favourite place to party? Sketch.

What do you always carry in your bag? An umbrella (in case it rains), a makeup powder (against oily skin), hand gel (to disinfect my hands after a tube or bus ride), a bottle of water (to stay hydrated), a phone charger

What’s your shopping tip? Spitalfield Market and the market hall on Brick Lane – you can find a couple of amazing designers there.

Which is the best theatre play you’ve seen? Book of Mormon.

How To Deal With Mean People

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Gemeine Menschen trifft man überall. Ich hatte erwartet, dass ich mit dem Abi das Gerede hinter meinem Rücken und die fiesen Kommentare hinter mir lassen würde, doch es dauerte nicht lange, bis ich kapierte, dass dies eine Illusion war. Ich bin sicherlich nicht die einzige hier, der Schule keinen wirklichen Spaß gemacht hat. Egal ob Gymnasium oder Uni, es war einfach nicht das Richtige für mich. Cliquen, Dinge lernen, die mich nicht interessierten, Mobbing, unfaire Lehrer und unloyale Freunde. Teenager können besonders gemein und rücksichtslos sein, weshalb jeder in der Schule ab und zu eine schwere Zeit hat. Es ist einfach kein besonders nettes Umfeld und wird noch schlimmer, wenn man das Alter 13 oder 14 erreicht. Vor 7 Jahren habe ich Abitur gemacht und vor einem Jahr die Uni abgeschossen, und es gibt nicht einen Tag in meinem Leben, an dem ich gerne zurück möchte.

Mean people are everywhere. You think that once you left school, the bitching and talking behind each other’s backs is over, but you soon realise that it’s not. Speaking of school… I’m sure I’m not the only one here who really didn’t like it. Wether we speak of high school or university, it just wasn’t for me. Cliques, learning things you are not interested in, having to deal with mobbing, unfair teachers and disloyal friends. Especially teenagers can be cruel and reckless which is why almost everyone has a hard time at school. It’s often not a friendly environment and it gets worst when everyone reaches the awkward age of 13 or 14. It’s been 7 years since I graduated high school, and one year since I graduated university, and there isn’t one day in my life when I wish I could go back.

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Auch ich musste mich mit fiesen Leuten herumschlagen. Und ich denke, dass das meistens im Alter von 13 losgeht, wenn man ganz plötzlich jegliches Selbstbewusstsein verliert. Mir gefiel mein Aussehen nicht, ich wollte immer besser in der Schule reinpassen, während ich gleichzeitig das komplette Gegenteil wollte. Es traf mich, als er wie aus dem nicht schlecht hinter meinem Rücken über mich redete und sie ohne eine Erklärung auf einmal nicht mehr meine Freundin war. Freundschaften brechen besonders in dem Alter leicht, weil du gerade erst die Person, die du bist, kennenlernst – jedoch verstehst du in dem Alter nicht, wieso. Ich glaube, dass in dem Alter die Frage nach dem, wer wir sind, die Quelle vieler unserer Sorgen ist.

I have struggled dealing with mean people. Big time! And I think it always starts at the age of 13 years old, when you just aren’t confident at all. Back then, I didn’t like how I looked, I wished I could fit in better while at the same time I didn’t feel like wanting to fit in at all. I wanted to be one of the cool kids. It hit me really hard when he talked bad about me behind my back. And when she suddenly, without a reason or explanation stopped being my friend. Friendships break so easily because you only just discover the person you are becoming, but at that age, you just don’t understand why. I think this is the source of most of our worries and fears: We don’t yet know who we are. You grow from being children to being teenagers and suddenly become insecure in everything.

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Es gab mal eine Zeit, als fies zu sein in Mode war. Mit 13 wurde man plötzlich absichtlich von Konversationen ausgeschlossen, mit dem Kommentar “Wir reden über jemanden, den du nicht kennst,” oder “Das ist ein Insiderwitz, den würdest du nicht verstehen”, oder indem man einfach ignoriert wurde. Ich war froh, als ich endlich die Schule verließ, nur um festzustellen, dass Erwachsene genau so gemein sein können, wie Teenager. Ich weiß noch, wie eine Kollegin in einem Job später, mich für ihren Fehler verantwortlich machen wollte und wie meine Chefin mich auf persönlicher Ebene attackierte.

There was a time, when being rude was in fashion. It was at that age of 13 when people purposely excluded you from conversations or said comments like “We are talking about someone you don’t know” or “This is an insider joke, you wouldn’t understand” or simply pretended like you aren’t there. I was happy when I left school, only to soon find out that mean people are everywhere you go and you can’t just get away from them by graduating. I remember that one of my colleagues at my job back then tried to blame a mistake on me and how my boss attacked me on a highly personal level.

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Wie schafft man es, von diesen Menschen umgeben zu sein, ohne es an einen heranzulassen? Zu allererst musst du herausfinden, wie viel du in einem neuen Job oder einem neuen Kurs über dich teilen willst. Ich hatte schon Jobs, bei denen ich besser hätte weniger über mich erzählen sollen, weil ich auf einmal merkte, dass ich mehr und mehr dumme Kommentare wegen meiner Essgewohnheiten (meine Kollegin meinte, ich hätte immer deswegen um halb eins Hunger, weil ich nichts “Richtiges” zum Frühstück essen würde…), meiner Urlaubswahl oder wenn ich mal krank war bekam. Bei meinem jetzigen Job kann ich eigentlich alles über mich erzählen und meine Kollegen versuchen, mich zu verstehen, selbst wenn sie mal anderer Meinung sind als ich. Sobald man bei einem Job oder in der Uni festgestellt hat, wie wohlwollend alle miteinander sind, kann man sich entscheiden, wie offen man sein möchte.

How do you survive being around these people without letting it get to you? First of all, you need to think about how much you want to share about yourself. I’ve had jobs before, where it would have been better to keep anything about my personal life to myself, because I suddenly noticed that there were more and more comments on my eating behaviour, my holiday choice and even whenever I called in sick. At other workplaces, I soon noticed that I could share more about myself and that people where trying to understand my point of view. I was accepted, even if I had a different opinion on things than my colleagues. When starting a new job or a new school, it’s best to observe for a while and assess how much bitching and talking behind other people’s back there is. Then decide wisely on how open you want to be.

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Der letzte und wohl wichtigste Ratschlag, den ich geben kann, ist: Nicht zurückzulästern. So schwer, wie es vielleicht auch sein mag, ich versuche, das alles nicht so nah an mich ranzulassen. Ich suche nicht nach Rache, sondern versuche die Dinge hinter mir zu lassen und nach vorne zu schauen. Manche Menschen haben schlechte Intentionen, aber bei Kollegen, Kommilitonen und Mitschülern kann man nicht, wie bei einem ehemaligen Liebhaber oder einer Freundin, die dein Vertrauen missbraucht hat, einfach aufhören, sie zu treffen. Das Beste ist, mit blöden Aktionen abzuschließen, sie aber niemals zu vergessen. Am Ende ist es immer möglich, sich mit gleichgesinnten, positiven Menschen zu umgeben – und wenn du anderen zeigst, dass Negativität und Lästern dir nichts anhaben kann, wirst du einiges an Respekt erhalten.

The last and probably most important advice I can give is not to bitch back. As hard as it might be, I try to not let it get to me that much. I don’t seek revenge, but rather try to forget about things and move on. Some people have bad intentions, but when dealing with classmates, teachers, colleagues or managers, you can’t just stop seeing them like a former lover or friend who betrayed your trust. Therefore it’s best to get over it, but to never forget. In the end, I think it’s always possible to surround yourself with likeminded, positive people – and if you show everyone that you are above all the bitching and negativity, you will gain a lot of respect!how-to-survive-school3

Jacket – Toki & Nabi
Jeans – Gina Tricot
Bag – Sassy Classy
Sandals – Tommy Hilfiger

Wenn’s einfach wär, würd’s jeder machen

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Wir wachsen heutzutage mit dem Wissen auf, dass wir rein theoretisch alles aus unserem Leben machen könnten. Wer lernen will, kann in der Stadtbibliothek Bücher durchforsten oder direkt mit wenigen Mausklicks im Internet die Antwort auf praktisch jede Frage finden. Wer professioneller Eistänzer werden will, kann jeden Tag mehrere Stunden auf dem Eis trainieren. Wer Blogger werden will, kann Fotos schießen und im Internet über diverse Themen schreiben. Doch so einfach das Ganze klingt, ist es nicht. Wie viel Arbeit hinter einer Goldmedaille, 20.000 Followern oder der vollen Punktzahl einer Klausur steckt, ist nach außen hin nicht sichtbar.

Doch genau das ist es, was es zu etwas außergewöhnlichem macht. Die wenigsten bleiben dabei, denn die viele Arbeit und die Stunden, die man in sein Hobby oder seine Leidenschaft steckt, sind für die meisten nicht wert, dass man nach ein paar Monaten erst minimale Ergebnisse sieht und wahre Errungenschaften oft erst nach einigen Jahren kommen. Außergewöhnliches Schaffen geht nicht eben mal so. Selbst, wenn es noch so einfach aussieht.

Die Protagonistin des Romans “Wenn’s einfach wär, würd’s jeder machen” von Petra Hülsmann steht vor einer ähnlichen Herausforderung, mit dem Unterschied, dass sie sich ihr Schicksal nicht einfach ausgesucht hat. Wir durften das Buch als eine der ersten testen und ihren Weg miterleben, bei dem sie von ihrem Traumjob als Lehrerin in einen absoluten Problembezirk verlegt wird und auf einmal vor der Herausforderung steht, Schüler, die aus schwierigen Verhältnissen kommen, dazu zu bringen, Spaß an der Schule zu haben und das Lernen als wichtig anzusehen. Mit einer Musik AG und ganz viel Willen und Beharrlichkeit macht sie sich an die Arbeit und erlebt auf ihrem Weg die ein oder andere Überraschung.

Nicht zuletzt gibt es dann natürlich auch noch eine kleine Liebesgeschichte, wie sie in jeden guten Roman gehört. Ich finde, dass man sich in der Protagonistin gut wiederfinden kann. Besonders zu Beginn ist sie noch relativ naiv, macht jedoch im Laufe der Geschichte eine starke Entwicklung durch und findet in sich selbst eine nicht gekannte Energie, die ich auch schon in mir selbst gefunden habe, wenn ich vor einer schier unlösbaren Aufgabe stand und Stück für Stück angefangen habe, für meinen Erfolg zu arbeiten.

Das Buch ist perfekt als Reisebegleiter in den Sommerurlaub und wurde von mir auf dem Balkon bei Sonnenschein in nur einem Wochenende verschlungen. Besonders ‘Fack Ju Göthe’-Fans kommen hier auf ihre Kosten, da zwischen dem Film und dem Buch die ein oder andere Parallele ist und auch diese Geschichte mit ganz viel Humor und Augenzwinkern geschrieben wurde. Eine angenehm leichte Geschichte, die ich schnell und mit Begeisterung gelesen habe.

Summer Favourites

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Für mich fühlt es sich so an, als hätte ich euch erst vor einem Monat von meinen momentanen Beauty Favoriten berichtet. Dennoch müssen wir uns eingestehen, dass die erste Jahreshälfte fast schon vorbei ist und langsam aber sicher immer mehr unserer Freunde und Bekannten in den Sommerurlaub starten. Mein letzter Favourites Post ist zwar noch gar nicht so lange her, allerdings hat sich seitdem bei meiner Haut- und Haarpflege so einiges getan. Das wichtigste und nervigste Thema ist meine Haut. Die macht momentan tatsächlich was sie will und es macht mich wirklich wahnsinnig. Besonders in Bereichen, in denen ich seit zehn Jahren keine Probleme mehr hatte, habe ich auf einmal Pickel und Unreinheiten.

It feels like it’s just been a month ago since I wrote our Spring Favourites post. However the first half of the year has almost passed and slowly but surely more and more people go on summer holidays. It’s been not long since the last favourites post, however quite a few things have changed since then. The most important and therefore annoying thing is my skin. Currently it just does what it wants and I had to take some major action and change most of my daily products as nothing I’ve used before has helped. Especially in areas I haven’t had problems with in ten years, suddenly I have breakouts.

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Meine momentane Tagespflege ist von Bioderma. Ich bin mir sicher, dass die Marke euch allen ein Begriff sein wird. Das Sébium Global ist super, wenn ich ernährungsbedingte Pickel beseitigen will. Hat noch jemand von euch dieses Problem? Meine Ernährung ist alles in allem wirklich gesund, aber wenn ich doch mal zu Schokolade oder Pommes greife, sieht man das Ergebnis innerhalb weniger Stunden in meinem Gesicht. Das Sébium Global ist dabei super. Es wirkt nicht nur Pickeln entgegen, sondern spendet ebenso Feuchtigkeit und macht meine Haut geschmeidig weich. Ich habe zudem das Gefühl, dass meine Haut jünger und frischer aussieht! Den Sébium Pore Refiner nutze ich dort, wo meine Poren besonders groß sind: Auf der Nase. Direkt vor dem Schminken aufgetragen verkleinert er die Poren und eignet sich super als tagtägliches Pflegeprodukt.

These two products by Bioderma are my current grooming must haves. I’m pretty sure all of you have heard of this company before. I use two of their products: The Sébium Global is really great for combination skin as it fights spots and also works as a moisturiser. It nourishes my skin and makes it super soft. I also feel like it makes my skin look younger and fresher! The second product Sébium Refiner, I mostly use on my nose during the day, right before I put on my make-up. It makes my pores appear smaller and is a great everyday product. I didn’t really expect it to make my pores that small. It’s like magic!

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Ein weiteres Produkt, das ich momentan liebe ist die Drying Lotion von Mario Badescu. Ich habe dieses Produkt spontan gekauft, als meine Haut gerade anfing, verrückt zu spielen. Ich weiß, dass ich gegen die Hautprobleme nicht viel machen kann, da sie durch Hormone, Ernährung und Abgase entstehen (in London zu leben hat eben auch seine Nachteile), doch ich denke, dass die Lotion mir hilft, Schönheitsfehler so gut wie möglich zu bekämpfen. So funktioniert es: Man tunkt einen Q-Tip in die Flüssigkeit und tupft das rosa Medikament auf die Pickel. Am nächsten Morgen sind sie viel kleiner und innerhalb weniger Tage sind sie verschwunden. Ich muss jedoch hinzufügen, dass dies nur bei kleinen Pickeln funktioniert.

Another product I currently love is the Drying Lotion by Mario Badescu. Again, it’s a skin product that I bought when my skin started to act weird. While I know that there is not much I can do about the actual skin problem as it’s caused by hormones, nutrition and pollution (living in London does have its downsides after all), I think that this product helps me fight blemishes well. This is how it works: you dip a q-tip into the bottle and dab the pink medicine onto your pimples. The next morning they’re much smaller and within a few days they’re gone. I must say however that this works only works with small pimples.

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Das letzte Thema, um das es heute geht, ist mein Lieblingsthema: Haare. In Deutschland habe ich Kerastase verwendet und es geliebt. Als ich jedoch nach London gezogen bin, habe ich all meine Pflegeprodukte zu Hause gelassen und mir ein billiges Shampoo aus dem Supermarkt besorgt. Zuerst habe ich keinen großen Unterschied gemerkt, aber auf einmal war mein Haar staubtrocken. Glücklicherweise habe ich von Maria Nila die gesamte Pflegeserie zum testen erhalten. Die schwedische Marke nutzt ausschließlich vegane Zutaten. Das Shampoo und der Conditioner (Ich nutze Structure Repair) haben ein wenig gebraucht, bis sie meine Haare unter Kontrolle hatten. Ich schätze, dass es für das Haar nicht so leicht ist von einem chemischen auf ein natürliches Shampoo umzusteigen. Nach ein paar Wochen jedoch hatte es sich von der Tortur erholt und ist jetzt wieder ganz so, wie ich es haben wollte! Es ist glatt, weich und glänzt. Zusammen mit dem Shampoo und Conditioner habe ich zusätzlich noch das Heat Protection Spray und ein Haaröl erhalten. Ich nutze das Öl bevor ich meine Haare föhne und habe das Gefühl, dass es nicht nur das Haar schützt, sondern es auch glättet das Haar außerdem und hilft beim Durchbürsten. Das Öl nutze ich als allerletzten Schritt, bevor ich aus dem Haus gehe. Ich massiere immer nur eine kleine Menge in meine Spitzen, damit mein Haar etwas mehr Struktur bekommt und die Haare nicht so umher fliegen. Es spendet außerdem noch etwas Feuchtigkeit. Ich benutze es schon seit einer Weile, doch es ist immer noch fast die ganze Flasche übrig, da ich jedes Mal nur eine kleine Menge nutze. Ich bin super glücklich mit meinem Haar und bin mir nicht sicher, ob es jemals so gesund ausgesehen hat, wie jetzt.

The last topic I will approach today is actually my favourite: hair. I’ve used Kerastase in Germany and absolutely loved it. When I moved to London, I started using a random shampoo from the supermarket and stopped using conditioner and any other products as I basically had left everything I had used before in Germany. First I didn’t notice a difference, but with time I suddenly saw that my hair became dryer and dryer. Thankfully, I received the Maria Nila series to test. It’s a Swedish brand that uses only vegan ingredients. The shampoo and conditioner (I chose structure repair) took some time to show effect. I guess when your hair is used to artificial products, you can’t just go natural and expect an immediate change. My hair took a couple of weeks to recover from the torture it had gone through and is now back to how I want it to be! It’s straight, shiny and soft. Alongside with the shampoo and conditioner, I also received a heat protection spray and an oil. I use the spray before blow drying my hair and I feel like it doesn’t only prepare my hair for the heat but also works as a straightener and helps me de-tangle my hair. I use the oil as a very last step before heading out and only need a very small amount for my ends. I think it gives them a bit more structure and prevents flying hair – it’s also great for nourishing. I’ve had it for a while now and use it every other day however I still almost have the whole bottle left as I only need a small amount of oil each time. I’m super happy with my hair and am not sure if it’s ever looked and felt as nice as it does now. Manila Nila is definitely a brand to watch!

May So Far Through My Phone

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1. Went to Sense Of Space exhibition here in London and found myself in a room full of flowers. // 2. Spent more time than ever outside. This is the park I spent most of my lunch breaks in. // 3. Shoreditch. It’s not my favourite of all areas but I loved it when I recently came here to take a stroll. // 4. Pizza, laughter, great company.

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1 & 2. The weather has mostly been amazing but one Saturday was super rainy, which is why I went to the museum with my boyfriend. // 3. My old neighbourhood Brixton through a bus window. // 4. Weird Friday afternoon selfie.

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  1. Constantly amazed by London’s beauty. // 2. Breakfast at Wild Caper in Brixton, my favorite breakfast place. // 3.+4. My office I wrote the last blog post in.

What It Means To Be A Lifestyle And Fashion Blogger

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Vor fast vier Jahren haben Louisa und ich mit dem Bloggen angefangen. Ich habe euch schon mal erzählt wieso: wir haben es geliebt, Blogs zu lesen und ich habe immer wieder darüber nachgedacht, wie es wäre, wenn wir unseren eigenen Blog hätten. Nach ein paar gescheiterten versuchen haben wir schließlich 2014 The Urban Slang gegründet und glücklicher Weise seitdem nicht mehr mit dem Bloggen aufgehört.

Louisa and I started blogging almost 4 years ago. I told you guys before that I have always loved reading blogs and I kept thinking about how amazing it would be to have a blog. After a couple attempts when we were younger, we finally founded The Urban Slang in 2014 and have thankfully not stopped blogging ever since.

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Es wäre gelogen, wenn ich euch sagen würde, dass es immer einfach war. Und so sehr die Bloggerwelt auch perfekt scheint, dieses Tagebuch ist dazu da um die Wahrheit zu sagen. Es gibt Zeiten, an denen man wochenlang wie gelähmt ist, weil die Ideen einfach ausbleiben. Im Winter Fotos zu schießen ist ein echter Alptraum, weil die Sonne schon um 3 Uhr untergeht, eiskalter Wind herrscht und du aufgrund der Kälte ohne einen Mantel schon nach wenigen Sekunden zu zittern beginnst. Man verbringt viele Nächte zu Hause damit Blogposts zu schreiben, Fotos zu bearbeiten und über Social Media Marketing oder SEO zu lernen. Das Leben ist nicht halb so glamourös, wie es auf Instagram vielleicht scheint und lässt mich euch eines sagen: es ist hauptsächlich Arbeit. Oft werden wir nach Produkten gefragt, die wir „kostenlos“ bekommen, wenn wir in Wirklichkeit seit 4 Jahren daran arbeiten, eine gewisse Reichweite zu bekommen und mehr Menschen als bloß unsere Mama dazu zu bringen, unseren Blog zu lesen. Wenn das Bloggen jedoch wie für uns eure Leidenschaft ist, dann macht euch das nicht viel aus.

It would be a lie if I told you that it’s always been easy. At times you are paralysed for weeks due to a lack of ideas, trying to take outfit photos in winter is a real nightmare with the sun setting at 3pm, ice cold wind and the fact that without a coat you start shivering after just two minutes. You spend many nights at home writing blog posts, editing photos and learning about social media marketing or SEO. Life is not half as glamorous as it may look on instagram and let me tell you one thing: It’s mostly work. Often we get asked about products that we got for “free”, when in fact we’ve spent almost 4 years working to have a certain reach and get more people than just our mum to read our blog. If blogging is your passion, as it is for us, this will not put you off.

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Fotos schießen

Das schießen von Fotos ist die offensichtlichste Aufgabe eines Lifestyle Bloggers. Wo immer ich auch hingehe, ich habe immer mein Handy bei mir und am Wochenende schleppe ich eine schwere Spiegelreflexkamera mit zwei Objektiven mit mir herum. Damit fotografiere ich dann meinen Tag, Outfits oder sonst welche fotogene Dinge (meistens Kaffee und London). Egal, wohin ich gehe, ich versuche immer die fotogensten Orte zu finden, um Bilder für Instagram zu machen. Am Wochenende mache ich die ganzen Bilder, die ich anschließend auf Instagram während der Woche teile.

Taking photos

Taking photos is the most obvious task you have as a lifestyle blogger. Wherever I go, I always have my phone with me and on weekends I carry around a massive dslr camera and two lenses to capture my day, outfits or anything else I decide to take photos of (mostly coffee and parts of London). No matter where I go, I try to find photogenic places to create content for Instagram. I usually take a great amount of images so that I can manage to post a photo a day throughout the next week.

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Sich Themen ausdenken und Texte schreiben

Ein Blog ist kein Blog ohne geschriebene Inhalte. Eine der größten Herausforderungen eines Lifestylebloggers ist daher, sich immer neue Ideen für Beiträge auszudenken. Sobald ich eine Idee im Kopf habe, dauert es etwa 30 bis 34 Minuten, bis ein Beitrag geschrieben ist. Manchmal jedoch verbringe ich eine ganze Stunde damit, Ideen zu brainstormen.

Coming up with topics and writing texts

A blog is not a blog without written content. Let’s be honest, we get tired of reading about the same topics over and over again. Therefore, one of the biggest challenges for a lifestyle blogger is to keep coming up with new ideas for their content. I will usually spend up to an hour brainstorming different ideas and once I come up with something I like, it takes about 30 to 45 minutes to write it up into a blog post.

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Von nix-tun wird man nicht insta-beliebt

Instagram ist wohl die beste Platform für einen Lifestyleblogger, um bekannt zu werden. Ein paar Bilder geben den Leuten schon eine ungefähre Idee, worum es auf deinem Blog geht. Aber es ist nicht so einfach, wie es vielleicht scheint. Man muss ein gewisses Farbschema einhalten sowie eine Variation an Bildern verwenden, die den Blog gut repräsentieren. Jedes Bild ist eine Repräsentation der eigenen Arbeit. Deswegen ist unser Instagram ganz anders als mein persönliches Profil. Zusätzlich muss man dann natürlich auch auf Instagram aktiv sein, wenn man Follower dazu gewinnen will.

You won’t become insta-popular if you do nothing

Instagram is probably the best way for a lifestyle blogger to raise their profile. A few photos will give people a good idea of what they can expect from your feed and therefore your blog. But it’s not as easy as it seems. You need to maintain a certain colour theme in your feed as well as a variety of photos that represent you and your blog. Meaning that you need to see each photo as a representation of your work. This is why my personal Instagram account is much different from The Urban Slang. Furthermore, you need to actually engage on Instagram in order to grow a following.

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Lernen ist das neue Hobby

Ich habe viele Nächte damit verbracht, Pinterest und SEO online Kurse zu begebenen, mit dem Versuch, den Blog bekannter zu machen. Wissen wächst bekanntlich nicht auf Bäumen, das heißt man muss lernen um besser werden zu können. Das beste daran ist: man lernt niemals aus.

Studying is your new hobby

I spent many nights taking Pinterest and SEO online courses and trying to learn how to make our blog more popular. Knowledge doesn’t grow on trees, so you need to study to get better and reach more people. The best thing is that you will never know everything. Every day there are new strategies or tools that you can learn about.

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Wochenenden und Urlaub gehören der Vergangenheit an

Wirklich. Als Blogger kannst du nicht einfach mal so in den Urlaub oder ins Wochenende verschwinden. Man muss immer arbeiten. Wenn man aber so wie wir das Bloggen liebt, ist das kein Problem. Dies jedoch ist genau der Grund, weshalb so viele Blogger nach ein paar Monaten mit dem Bloggen aufhören. Wenn man wirklich Leute erreichen will und nicht nur für sich selbst bloggst, dann muss man dafür auch arbeiten.

Say good-bye to your holidays and weekends

I mean it. As a blogger, you simply won’t have a holiday or a weekend, because you are constantly working. If you, just like us, love what you do, it isn’t a problem. But this is the exact reason why many bloggers fail after a couple of months. If you want to reach people and not just blog for yourself, you need to work for it.

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Leather jacket – New Look
Top and skirt – H&M
Boots – Office
Bag – Mango

All diese Punkte bedeuten, dass wir Blogger große Teile unserer Freizeit für unsere Leidenschaft opfern. Doch wer mit Leidenschaft dabei ist, dem macht es nichts aus, an Wochenenden oder Abenden noch zu arbeiten. Ich freue mich immer so sehr, wenn ich ein paar Seiten zurückblättere oder mir sogar den Anfang von The Urban Slang ansehe. Ich sehe dann, was ich vor 1, 2 oder gar 3 Jahren gemacht habe und wie sehr ich mich entwickelt habe. Im Endeffekt ist der Blog eben auch ein persönliches Tagebuch.

All these points mean sacrificing your free time. But if you are passionate about your work, you won’t mind spending your weekends and evenings working. I am amazed when I go back a couple of pages or even to the very beginning of The Urban Slang and I see how much we evolved, I read about what I was up to 1, 2 or 3 years ago and it’s almost like a personal diary.

Spring Vibes

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Der Frühling ist meine Lieblingsjahreszeit. Letztes Wochenende hat er sich von seiner besten Seite gezeigt. Ich habe den Tag mit meiner Freundin Fatima in Belgravia verbracht. Wir saßen stundenlang in einem Café, haben über leckerem Essen und viel Kaffee über unser Leben gequatscht und sind durch die hübsche Nachbarschaft spaziert, die von wunderschönen Shops geschmückt ist. Ich wünschte, es könnte immer so sein.

Spring is my favourite time of the year and last weekend ist showed its best side. I went to Belgravia with my friend Fatima. We sat in a café and had endless talks, enjoyed good food and coffee, took walks through the neighbourhood and admired the beautiful shops. I wish it could always be like that.

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Diesen Frühling will ich:

  • London weiter erkunden. Oft entscheidet man sich, am Wochenende Gegenden und Orte zu besuchen, die man schon kennt. Ich will den Frühling nutzen, um London weiter kennenzulernen und auch mal in Gegenden zu fahren, die etwas weiter raus sind.
  • So viel Zeit wie möglich im Park verbringen. Ich wohne etwa 10 Minuten Fußmarsch von einem riesigen Park entfernt, was natürlich bei gutem Wetter unbedingt mit einer Pizza ausgenutzt werden will.
  • Einen Urlaub Planen.

This spring I want to:

  • Keep exploring London. I often decide to go back to the areas and places I already know, and this spring I want to use my weekends going to those areas that I haven’t visited yet.
  • Spend as much time as possible in the park. I now live a 10 minute walk from a huge park, which I want to make best use of during good weather with a pizza.
  • Plan a holiday

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Why Spring Is The Perfect Time To Make A Change

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Ich glaube zu wissen, weshalb Neujahrsvorsätze nicht funktionieren. Es ist weltweit Glaube, dass die Neujahrsvorsätze das neue Jahr bestimmen. Aber lasst mich euch eins Fragen: Habt ihr eure Neujahrsvorsätze jemals durchgezogen? Jemals? Ich glaube nicht, dass ich sie je durchgezogen habe und ich bin mir sicher, dass es dafür einen Grund gibt. Normalerweise kriegen wir nach den Feiertagen am Ende des Jahres den Januarblues. Wir sind vom Feiern erschöpft, das Wetter könnte schlimmer kaum sein und sein wir mal ehrlich, wir wünschen uns alle, dass der Winter bald vorbei ist. Da haben wir es. Wie sollen wir etwas in unserem Leben ändern, wenn uns irgendwie momentan alles nervt, wir keine Energie haben und uns eigentlich nur wünschen, uns tagein, tagaus under unserer Bettdecke zu verstecken?

I believe I know why New Year resolutions usually don‘t work out. It‘s common belief that your New Year resolutions determine the new year. But let me ask you something: Did your resolutions ever work out? Ever? I don‘t think mine ever have and I think that there is a reason to it. Usually, after New Year‘s Eve, we experience the January blues. We are exhausted from celebrating, the weather is shitty as hell, and let‘s be honest, we are all wishing that winter was finally over. Well, here we go. How are we supposed to implement changes in our lives, when we are mostly annoyed with everything, when we are not energetic but instead want to spend our days hiding underneath out blanket?

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Ich bin mir zu 100% sicher, dass der Frühling die beste Zeit ist, um Veränderungen herbeizuführen. Auf einmal kommt die Sonne raus, man beginnt wieder Dinge zu tun, rauszugehen und das Leben zu genießen. DIES ist die beste Zeit, um etwas im Leben zu verändern. Es ist nicht die Zeit für Vorsätze, sondern dafür, zu handeln. Was man braucht, ist ein guter Plan. Als ich bemerkte, dass der Frühling auf dem Weg war, habe ich über meine damalige Situation nachgedacht. Meine Wohngegend hat mir irgendwie nicht mehr gefallen und so bin ich dorthin gezogen, wo man im Frühling und Sommer viel draußen unternehmen kann. Ich bemerkte, dass mein Post-OP-Sport-Verbot langsam vorüber war und meldete mich prompt für einen Zumba-Kurs an (Wohl wissentlich, dass ich einen festen Termin pro Woche brauche, um es wirklich durchzuziehen).

I am 100% sure that the best time to make changes to your life is now. THIS is the best time to make a change. Not resolutions, change. Let‘s be honest, resolutions don‘t take us anywhere. What we need is a good plan. And spring is just perfect for that.When I realised that spring was approaching, I thought about my current life situation. I didn‘t really enjoy living where I lived anymore, so I decided to move somewhere that‘s perfect for spring and summer. I realised that my post-surgery sports prohibition slowly came to an end (and I knew that I needed a certain day and time to attend as otherwise I wouldn’t go at all), so I booked a Zumba class.

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Ich denke, dass wir an diesem einen Tag, an dem wir uns auf einmal energiegeladen fühlen, direkt Pläne in Taten umsetzen müssen. Beim Frühling geht es nicht nur um einen Wandel der Jahreszeiten. Er ist der perfekte Zeitpunkt, um Veränderungen herbeizuführen. Die eigene Einstellung, Gewohnheiten und so eben auch die Lebenssituation zu verändern.

I think that we need to take action when we have that one day where we feel like we want to take action and we have the energy to do it. Spring is not just about the change of the seasons, it‘s the perfect time to make a change for yourself. Your mindset, your habits, your life situation.

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Warum denke ich, dass dies der perfekte Look ist für einen Wandel? Ernstens, weil die Bluse einen Businesstouch hat. Der Rock ist kreativ und cool. Die Vans und die Lederjacke zeigen Charakter und dass du keine Angst hast. Was meint ihr?

Why do I think this is the perfect look to go along with a change? First, the blouse has a business touch. The skirt is fun and creative. The vans and the leather jacket show that you have character and that you are not afraid. What do you think?

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Skirt – Pretty Little Thing
Leather Jacket – Zara
Sneakers – Vans
Bag – Radley London

Life Update: Happiness, health struggle, phone withdrawal & I moved!

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Ich bin glücklich. Ich weiß nicht, ob es das gute und warme Wetter ist und die Tatsache, dass ich jetzt einfach gerne rausgehe, aber ich bin glücklich. Ich habe das Gefühl, dass die beste Jahreszeit bevorsteht, dass viele Dinge sich fügen und dass ich mich auf jeden Tag in meinem Leben freue. Ob es Montag oder Samstag ist, es gibt so viele tolle Sachen, die passieren, dass ich einfach happy bin.

I am happy. Not sure if it’s the warm weather and the fact that I just love spending time outside at the moment, but I’m really happy. I feel like the best season of the year is about to come and many things are currently falling into place. It doesn’t matter if it’s a Monday or a Saturday. There are so many amazing things happening right now, it just makes me super happy and content.

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Ich bin umgezogen. Auf Instastories habe ich euch schon erzählt, aber ich glaube nicht, dass ich es hier schon erwähnt habe (?): Ich bin umgezogen. Zwar habe ich bisher noch nicht gesagt, in welcher Gegend Londons ich gewohnt habe, aber ich glaube, dass es jetzt, wo ich dort nicht mehr wohne, sicher ist: Ich habe 7 Monate in West Kensington gewohnt und mich sehr spontan dazu entschieden, umzuziehen. Ich weiß, ich weiß Kensington ist so ziemlich die Gegend, in der alle wohnen wollen, besonders Touristen lieben sie, weil sie sehr zentral gelegen ist und die weißen Häuser einfach sooo schön sind. Ich persönlich muss sagen, dass ich besonders mein Zimmer dort geliebt habe, aber die Gegend einfach nicht so meins war. Erst einmal muss festgestellt werden, dass Kensington nicht gleich Kensington ist. South Ken ist wohl die beliebteste Gegend, dicht gefolgt von High Street Kensington. West Kensington hingegen ist super ruhig. Es gibt zwar eine High Street, doch diese hat nur wenige Shops und auch die Restaurants sind eher mittelmäßig. Die Gegend ist relativ teuer, allerdings leben dort nur wenig junge Leute meines Alters und besonders Samstag abends schien der Stadtteil wie eine Geisterstadt. Ich habe es einfach vermisst raus zu gehen und eine riesige Auswahl an Bars und Restaurants zu haben, und natürlich einen großen Park, in dem ich jetzt, da das warme Wetter hier ist, meine Freizeit verbringen kann.

I moved. I already told you guys a little about this on insta stories, but I don’t think I have mentioned it on here (?): I moved. I never really told you guys what area I lived in before, but now that I have moved I think it’s safe to say: I spent 7 months in West Kensington and decided to move very spontaneously. I know, right? Kensington is pretty much the area most people would like to live in, especially tourists love staying there, because it’s super central and the white houses are oh so beautiful. But I personally must say that even though I loved my room, it just wasn’t for me. Now first of all it’s important to understand that Kensington is not everywhere the same. South Ken is probably the most popular part, High Street Kensington is amazing, too, but West Kensington is just super quiet. There is a High Street, but it doesn’t have many shops and the restaurants are only okay in my opinion. But most of all, it’s just an expensive area and that means that there aren’t lots of people my age who live there. It often felt like a ghost town to me, even on Saturdays and I just missed going outside and having an endless amount of restaurants and bars to choose from, and a park that I can spend my free time on now that the warm weather is finally here!

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Ich habe momentan kein Handy. Und ich hasse es. Am Freitag habe ich ein großes Glas Wein über meinem Handy verschüttet und bin seitdem ohne. Weil es sich nicht mehr aufladen ließ musste ich es zur Reparatur bringen – drückt mir die Daumen, dass ich es schnell und heile wiederbekomme. Was ich bisher vom Handyentzug gelernt habe: Ich brauche mein Handy wirklich dauernd, um herauszufinden, wie ich von A nach B komme, ich vermisse Social Media nicht (und kann von Zuhause aus noch mit meinem Tablet auf Instagram zugreifen), Ich brauche dringend einen Kalender mit E-Mail-Zugang.

I don’t currently have a phone. And it kills me. On Friday I spilled a whole glass of red wine over my phone and si, since I’ve been without it. I was unable to charge it and therefore brought it to a shop to fix it – fingers crossed it won’t take long. The things I’ve learnt from this so far: I need my phone badly for navigation and I feel SO lost without it, I don’t miss social media (at home I can still access it from my tablet), I need to create a calendar that I can access via my email address. 

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Gesundheitlich geht es mir immer noch nicht gut. Zumindest habe ich das Gefühl. Obwohl meine OP schon drei Monate zurückliegt sehe ich jede Woche Ärzte. Endlich habe ich das Gefühl, dass alles gut ist und poof, plötzlich werde ich wieder krank oder mein Arzt sagt mir, dass das Ergebnis meines Bluttests ungewöhnlich war. Nicht cool. Daumen drücken, dass wir bald wieder alles unter Kontrolle haben und ich das Leben wieder genießen kann. Ich will keine Angst mehr haben.

I’m still struggling with health. At least I feel like I do. I am seeing doctors every week even though it’s been three months since I had surgery. Every week, I feel like finally everything is taken care of and poof, suddenly I either get ill or my doctor calls me to tell me my blood test results were unusual. It’s not cool and I really hope I can get this under control as soon as possible. I don’t want to be scared anymore.

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Ich koche mehr als je zuvor. Erst vor einigen Wochen habe ich meine Liebe zum Kochen entdeckt und ich habe wirklich keine Ahnung, warum es so lange gedauert hat. Ich hatte immer sechs oder sieben Gerichte, die ich reih um gekocht habe und habe nie etwas neues gewagt. Laaaangweilig. Vor ein paar Wochen habe ich entschlossen, dass ich neue Gerichte ausprobieren will und plötzlich habe ich so viele tolle Dinge, die ich kochen kann, dass ich kaum weiß, wo ich anfangen soll.

I’m cooking more than ever. I discovered my love for cooking just a couple of weeks ago and I’m not sure why it took so long. Basically, I always had six or seven dishes that I kind of made in a row and I never really tried anything new. Boooring. A couple of weeks ago I decided that I wanted to start new dishes and suddenly I have so many cool things I can cook, I don’t even know where to start.

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Dress – Zara
Boots – Office
Leather Jacket – New Look
Bag – Yves Saint Laurent

Ich fühle mich immer noch nicht selbstbewusst genug. 9 ganze Monate lebe ich jetzt hier und bin immer noch nicht zu 100% zufrieden mit meinen Sprachfähigkeiten – und es nervt! Ich mag es nicht, wenn ich mit meinen Kollegen in den Pub gehe und nicht verstehe, was gesprochen wird. Ich habe dauernd das Gefühl, das Leute, die ich neu treffe, mich seltsam finden, weil ich nicht das sagen kann, was ich sagen will und mich einfach strange verhalte. Ich schätze, dass Selbstbewusstsein nicht unbedingt auf der Straße wächst und ich mich einfach wieder und wieder und wieder in unangenehme Situationen begeben muss, um zu lernen, damit umzugehen.

I’m still not confident enough. I have lived here for 9 full months now and I am still not 100% confident with my language abilities – and it’s annoying! I don’t like going to the pub and not understanding what everyone around me is saying, I don’t like to meet new people who think I’m weird because I cannot say what I want to say and you can literally tell because I am acting like a goddamn weirdo. I guess confidence doesn’t just lie on the street, waiting for you to pick it up. I just need to convince myself to jump in there again and again and again and to never give up.