7 tips on how to grow your hair longer

Ich wollte immer lange Haare haben, am liebsten bis zum unteren Rücken. Lange Zeit habe ich es nicht geschafft, sie länger zu bekommen. Die Haare blieben auf der ursprünglichen Länge, egal was ich tat und splissten ohne Ende. Es war ein nicht enden wollender Kampf, geprägt von Experimentierfreude, Frustration und Heulerei, wenn die Haare mal wieder aufgrund der Schäden zu kurz geschnitten werden mussten. Mittlerweile habe ich meine Haare im Griff – nachdem ich zig Methoden ausprobiert habe – und sie sind auf eine Länge gewachsen, mit der ich mehr als zufrieden bin. Für alle, die genauso frustriert sind wie ich es war, habe ich eine kleine Liste an Tipps und Tricks zusammen gestellt, die aus meiner Erfahung gut funktioniert haben und die ich euch gerne weiter geben möchte.

1. Die Haare vor dem Bürsten zunächst antrocknenlassen:

Ich habe eins festgestellt – nichts ist schlimmer, als wenn man die Haare im nassen Zustand bürstet. Daher lasse ich sie stets zunächst im Handtuch antrocknen, lege mich nochmal kurz aufs Bett oder kümmere mich schonmal um Kontaktlinsen und Make Up, bevor ich zurück ins Bad gehe, um sie zu bürsten und zu föhnen. Nass ist die Struktur des Haars nämlich aufgeweicht und somit in seinem anfälligsten Zustand. Dabei verletzt man nicht nur das Haar, sondern reißt sich auch unnötig viele Haare mit heraus. Beim Bürsten selbst arbeite ich mich dann vorsichtig von den Spitzen nach oben vor.

2. Die richtigen Haargummis:

Seit etwa zwei Jahren trage ich nur noch Haargummis ohne Metall und aus Gummi statt Stoff – sogenannte Invisibobbles. Als mir damals eine Freundin von den Teilen erzählte, war ich zunächst skeptisch. Sie sahen nicht besonders gut aus und ich musste mich auch erst an das etwas strengere Gefühl im Haar gewöhnen. Doch heute kann ich sie nicht mehr wegdenken. Dank ihres Materials und der geschwungenen Struktur vermeiden sie nämlich, dass die Haare an der Stelle, an der man den Zopf trägt, brechen. Meine Haare fühlen sich mittlerweile viel gesünder an!

3. Regelmäßig die Spitzen schneiden:

Ich habe lange gebraucht um zu dieser Einsicht zu gelangen – aber wer sich gesunde und lange Haare züchten möchte, der muss alle paar Monate zum Friseur und sich den Spliss an den Spitzen schneiden lassen. Ansonsten frisst sich der Defekt in den Längen nach oben und die Haare werden insgesamt dünn und kaputt. Wenn der Friseur weiß, dass ihr eure Haare länger wachsen lassen wollt, wird er auch gnädig sein und wirklich nur so viel kürzen wie ihr möchtet.

4. Die Haare weniger waschen:

Manchmal, wenn besondere Anlässe bevorstehen, wasche ich meine Haare jeden Tag, um an jedem Anlass einen frischen Auftritt machen zu können. Dadurch werden die Haare aber stumpf und kaputt. Deshalb versuche ich das an ruhigeren Wochenenden auszugleichen. Wenn ich eh in einer Lernphase bin, wasche ich meine Haare am Wochenende mal nicht. Dadurch gewinnen sie wieder jede Menge Kraft und sehen am Montag wieder gesund aus.

5. Den Spliss in Ruhe lassen – es sei denn, man schneidet ihn ab:

Eine doofe Angewohnheit, die ich lange Zeit hatte, war, dass ich mir bei Langeweile meine Haarspitzen genau angeschaut habe. Und beim reinen Anschauen ist es natürlich nicht geblieben. Ich habe den Spliss weggezupft und dachte, meinen Haaren damit etwas guten zu tun. Doch damit habe ich den Defekt nur noch mehr strapaziert. Mittlerweile habe ich mir die Splisszupferei komplett abgewöhnt.

6. Die richtige Pflege:

Bei Haarpflegeprodukten achte ich darauf, dass keine Silikone enthalten sind. Und außerdem gehe ich nach dem Prinzip ‘weniger ist mehr’ vor. Ich besitze lediglich ein Shampoo, ein Öl und eine Kur. Mehr Produkte benutze ich nicht. Die Haarkur benutze ich einmal wöchentlich, und lasse sie zwanzig Minuten lang einwirken, bevor ich sie wieder auswasche. Außerdem massiere ich einmal wöchentlich Haaröl in die Spitzen ein. Auf Stylingprodukte wie Haarspray oder ähnliches verzichte ich vollkommen.

7. Weniger Hitze:

Früher habe ich täglich meine Haare geglättet. Heute versuche ich, das Glätteisen so oft es geht liegen zu lassen. Lieber föhne ich mir die Haare (nicht zu heiß!) etwas glatt und das reicht. Hitzeschutzmittel habe ich übrigens auch zur Genüge ausprobiert und kaum einen Unterschied gemerkt. Meiner Meinung nach sind die nur da, um das Gewissen zu beruhigen.

Wie sieht es mit euch aus, habt ihr auch noch ein paar tipps?

I always wanted very long hair, my goal used to be for it to reach my lower back. But for a long time I didn’t manage to get it to grow any longer. Its split ends just kept it at a certain length. It was a not ending fight with a lot of experimenting, frustration and many tears when I once again had to cut a big section off due to too many split ends. By now I have my hair under control – after trying out so many methods – and have them at a length that I’m comfortable with. For everybody equally as frustrated as I was I made a small list with tips and tricks that helped me and that I’d like to pass on to you.

1. Let the hair dry before combing:

I have realized that there is nothing worse than combing your hair while it’s wet. I usually let it dry for fifteen minutes in a towel, lay back on my bed or get my make up done before going back into the bathroom to comb and blow dry. Wet hair has a weakened structure and is therefore very fragile. If you comb it now you damage it and rip out unnecessary many streaks. I usually start at the bottom and carefully comb my way to the top.

2. The right kind of hair tie:

For the past two years I have only used hair ties with no metal and made out of rubber instead of cotton – so called Invisibobbles. Back when my friend told me about them I was very hesistant to try them. They didn’t look very cool and I had to get used to the strict feeling of the rubber in my hair. But today I can’t think of not using them. Due to their material they have a rolled structure which prevents a lot of damage when wearing a pony tail. My hair feels so much healthier since I use them!

3. A frequent hair trim:

It took me quite a while to come to the conclusion that long and healthy hair can only grow if I cut the split ends on a regular basis. Otherwise the split ends will make their way up and will thin out the hair. If your hair dresser knows that your goal is to grow them longer, he will be merciful and only cut off as much as you want him to.

4. Less hair washing:

Sometimes when there are special events I like to wash my hair every day in order to always have a fresh appearence. That leaves the hair dull and damaged. Therefore I try to balance it over the weekends. On lazy weekends that I spend at home I pass the hair wash up to the text busy day. Thereby the hair gets back some strength and looks much healthier on Monday.

5. Leave the split ends alone – or cut them off:

A very bad habit of mine was for a long time to examine my ends when I was bored. And it didn’t stay that way. I started to pluck the split ends, thinking I was doing my hair a favour. But in reality I stressed the already damaged ends even more. Meanwhile I have completely stopped doing that.

6. The right hair care:

With hair products I especially pay attention to the ingredients. I don’t buy any products with silicones in them and have the principle ‘less is more’. I only own shampoo, oil and a deep conditioner. Nothing else. I use the deep conditioner once a week and let it set for twenty minutes before washing it out. I also use oil for the ends once a week. Styling products such a hair spray can not be found in my bathroom.

7. Less heat:

I used to straighten my hair every single day. Meanwhile I rather blow dry my hair (not too hot!) which straightens it enough. I also tried some heat protection products and have come to the conclusion that they don’t help – except for your concience.

Do you have anymore tips?

Comments

  1. says

    Die meisten Tipps wende ich auch an:) Vor allem ist für mich die Pflege und die richtige Bürste sehr wichtig! Wenn ich im Urlaub mal keine Kur verwende und eine andere Bürste habe, ist mein Haar gleich viel kaputter und verfilzter 😀 Liebe Grüße, Leonie von http://eyeofthelion.de

  2. says

    Gerade das mit dem Spitzenschneiden finde ich so wichtig! Man braucht dafür natürlich einen Friseur, der echt nur die Spitzen schneidet… aber ich sehe (auch bei der Arbeit!) einfach zu viele Mädels, die ihre Haare zwar haben wachsen lassen, aber null darauf aufgepasst haben. Das hilft einem dann meiner Meinung nach auch nicht, weil die dann wirklich ungepflegt und kaputt aussehen! Was ich dann auch nicht schön finde…

  3. says

    Toller Post:) Das sind irgendwie so Tipps, man weiß sie eigentlich, aber einhalten und dran denken tut man dann irgendwie doch nicht. Daher find ich sowas immer toll, da errinert man sich dann nochmal daran:)
    Ich bin mit meiner Haarlänge relativ zufrieden, so komplett happy ist man mit seinen Haaren doch eh nie:D Jedoch hätte ich sie gerne wieder ein Stück kürzer, also vor kürzer schneiden habe ich nicht so bammel:D
    Liebe Grüße, Lea♥

    http://xxleasworldxx.blogspot.de/
    https://www.instagram.com/leasxxwrld/

  4. says

    Liebe Louisa, das sind Tipps, die gold wert sind ♥ Ich lasse meine Haare auch manchmal tagelang in Ruhe (wenn ich nichts vor habe) und wenn si dann etwas fettiger sind und danach gewaschen werden, merkt man richtig, wie sie sich beruhigt haben. Ich packe meine Haare aber auch manchmal in warmes Kokosöl. Nur dann muss man sie mindestens 3 Mal mit Shampoo auswaschen, sonst geht das Öl niemals raus 🙂
    Liebst, Melina
    http://www.melinaalt.de

  5. says

    Ganz tolle Tipps! Ich lasse meine Haare aktuell auch lang wachsen und habe noch einen Tipp: Trockenshampoo, so kann man die Tage, in denen man seinen Haare eine Wasch-Pause gönnt, ein wenig besser überbrücken. 🙂

    Ganz liebe Grüße,
    Tina

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