Questions You Face When Graduating University

“Ein Chai Latte mit einem Shot Espresso, bitte.”, sage ich, während ich in meiner Handtasche nach dem Stempelkärtchen krame. Seit drei Jahren bestelle ich hier jede Woche das selbe Getränk, aber heute fühlt es sich anders an. Ich lege das Kärtchen auf den Tresen. Es ist voll. Heute ist der Tag, an dem ich den Kaffee kostenlos bekomme. Und heute ist noch ein Tag: Der letzte Tag, an dem ich dieses Getränk bestelle. Es fühlt sich komisch an zu wissen, dass ich vielleicht nie wieder diesen Ort betreten werde. Das Café meine ich, in dem wir so oft über Präsentationen und Hausarbeiten gebrütet haben. Aber es fühlt sich vor allem eines an: Richtig.

“I’d like a chai latte with a shot of espresso please.” It’s the drink I’ve ordered every week for the past three years. I dig my coupon card out of my bag. It says that the 11th hot drink is for free and what a coincidence, today is the day I finally get a free drink. It’s a coincidence because, well, this will be the last time I will order a coffee at this place. It feels so weird knowing that I might never return again. I’ve worked on so many projects and presentations in this little café, the only café we have on campus.

Es ist offiziell, ich habe den Abschluss gemacht und kann mich jetzt Bachelor of Arts nennen. Hört sich ja schon irgendwie komisch an und noch komischer ist, dass jetzt ein neues Kapitel beginnt. Ihr wisst schon, im Buch des Lebens. Manchmal denke ich darüber nach, dass man so gewisse Kapitel im Leben durchläuft. Vielleicht sind sie nicht bei allen gleich, aber im Grunde lauten sie doch: Kindergarten, Schule, Uni, Arbeit, Familie, Arbeit, Ruhestand. Und es macht mich ganz schön verrückt zu wissen, dass das Kapitel drei hiermit als abgeschlossen gilt. Vor mir liegt eine große, weiße Seite, die mit Geschichten gefüllt werden will. Geschichten, Erfolgen und – was am schlimmsten ist – wir alle wissen ja, dass das Leben nicht immer so spielt, wie man es gern hätte und nicht alles wird so funktionieren, wie wir es uns ausgemalt haben. Menschen gehen, Steine rollen in unseren Weg und es wird immer Tage geben, an denen wir uns wünschen werden, wir hätten uns anders entschieden.

It’s official, I’m a university graduate. How strange does that sound? Very strange to me, knowing that this chapter has now finished and a new chapter is ahead. Sometimes I think about the chapters you go through in life – Kindergarten, school, university, work, family, work, retirement – and it freaks me out knowing that chapter number three has now been completed, leaving me with an empty page ahead that wants to be filled with stories, successes and – worst of all – we know how life works and that not everything will work out the way we planned it. People leave, stones are thrown in our way and there will be days when we wish we decided differently.

Ich habe diesen großen Plan vom Glück. Aber je größer unsere Pläne sind, desto wahrscheinlicher ist es, dass das Kartenhaus über uns zusammenbricht. Das weiß ich. Ich weiß, dass das passieren kann und dass ich mir dabei ein Bein brechen kann. Es wird Tage geben, an denen ich mir wünsche, meine größte Sorge wäre, die Hausarbeit rechtzeitig abzugeben oder eine Klausur zu bestehen. Oder die Frage, ob ich auf die Party gehen soll oder nicht. Die Menschen fragen mich immer, was mein Plan ist. Doch keiner meiner Freunde hat einen echten Plan. Zumindest nicht so wie ich, die alles ins kleinste Detail überlegt und aufgeschrieben hat. Meine Freunde sind da viel entspannter. Sie haben sich auf alles mögliche beworben und schauen mal, was passiert. Denn seien wir doch mal ehrlich: Keiner von uns weiß so wirklich, was er mit seinem Leben anfangen will. Die Entscheidungen, vor denen wir stehen, sind so groß, dass es unmöglich scheint, die richtige zu treffen.

I have it all planned, however, the bigger your plans are, the more likely you are to fail. I know that. I know that I might fall and break a leg or two. There will be days of me wishing that my biggest worry is a paper I need to finish or an exam I need to pass or wether or not I want to go to the party. Everyone always asks me the question: “What’s next?”. And then those people are always so astonished about my plans, because I have a quite accurate sense of what I want to do next. None of my friends has a real plan. It’s more a “I’ve applied to a bunch of things and will need to wait until I hear back from them” situation. Because, let’s be honest: none of us really knows what we want to do with our life. The decisions we have to make are so big, it seems impossible to find the right answer for ourselves.

Wer bin ich?

Worin bin ich gut und was macht mich eigentlich glücklich? Dachtet ihr nicht auch immer, dass die Antwort darauf leicht zu finden ist? Das habe ich auch gedacht. Aber als ich sie mir schließlich stellte bemerkte ich, dass ich mich selber gar nicht gut genug kenne, um sie beantworten zu können. Kann ich das wirklich? Bin ich stark genug? Bin ich wirklich so jemand? Und was sagt das eigentlich über mich aus?

Who am I?

What am I good at and what makes me happy? Ever thought this was easy to answer? Well, I thought so, too but when I actually faced the question I realised, that there is so much I still don’t know about myself. Can I really do this? Am I strong enough? Am I really that kind of person? And what does this say about me?

Wer will ich sein?

Ha, das kann doch wohl nicht so schwierig sein! Wir hatten doch alle unsere Kindheitshelden, wie Peter Pan. Aber Moment mal, Peter Pan ist doch nie erwachsen geworden, oder? Vielleicht ist es an der Zeit, uns einen neuen Alltagshelden zu suchen… Vielleicht jemand wie… wir selbst! Wer will ich sein? Eine Frage, auf die ich so viele verschiedene Antworten habe, dass es mich selbst schon ganz verwirrt. Und nein, aus diesen ganzen Antworten kann man unmöglich eine Heldin formen. Doch hier ist meine Antwort, an die ich selbst ganz fest glaube: Ich kann sein, wer ich sein will. Jetzt ist die Zeit, in der ich herausfinden will, wer ich sein will. Und das Beste ist, wenn ich damit auf die Nase fliege, stehe ich vielleicht eines Morgens auf und entscheide mich, jemand anderes zu sein. Es macht die Dinge zwar nicht gerade einfacher, aber das ist die Freiheit, der wir momentan gegenüberstehen.

Who do I want to be?

Ha, easy one! We’ve all had our childhood heroes like Peter Pan. But Peter Pan never grew up, right? So maybe it’s time to find someone new who can be your hero… Maybe someone like… yourself! So yes, who do you want to be? A question that I have hundreds of answers to, each and every one is so different, they can’t make a whole person. But here is my answer, an answer I truly believe in: You can be whoever you want to be. Now is the time to make up your mind. And the best thing is that if you fail, you can always get up one morning and decide to be someone else. It won’t make things easier, but it gives you freedom and that’s what life is all about, isn’t it?

Wohin will ich gehen?

Dies ist vielleicht das erste Mal in deinem Leben, an dem du für dich selbst entscheiden kannst, was du als nächstes machen willst und vor allem: Wo. Ich sage meinen Freundin in der Uni immer gerne, dass uns die Welt jetzt offen steht. Wir können gehen, wohin wir wollen. Nach Thailand, China, Australien, Alaska, Costa Rica, Island – egal für welche Stadt, welches Land und welchen Kontinent wir uns entscheiden, dort wird immer ein Platz für uns sein. Irgendwo.

Where do I want to go?

This might be the first time you can decide for yourself, where you want to go. I always tell my friends from uni that now that we’ve graduated, we could go anywhere we want. Thailand, China, Australia, Alaska, Costa Rica, Iceland – no matter what city, country or continent we choose as our destination, there will be a place for us.

Dress – Missguided
Heels – Kurt Geiger
Watch – Daniel Wellington
Bracelet – Pandora

Summer Colours

Die Sommertrends des letztes Jahres lassen sich einfach in blau und weiß zusammenfassen. Ich finde, dass die beiden Farben nicht nur super kombiniert aussehen, sondern auch auf natürliche Weise das Gefühl von Sommer und Entspannung mit sich bringen. Bekommt ihr da nicht auch Lust, in der Sonne zu liegen, ins Meer zu springen und dabei Eiskaffees und Wassermelonen zu vernaschen? Bestimmt! Die Farbkombination hat es also definitiv in diesen Sommer geschafft und wird uns sicherlich noch weitere Sommer begleiten.

Blue and white were the colours that describes last year’s summer trends. I think both colours don’t just look beautiful in combination, but also carry the feeling of summer with them naturally. Don’t you just feel like lounging in the sun, jumping into an ocean and sipping on iced coffees as well as eating watermelon non-stop? I’m sure you do. So yes, the combination of blue and white has definitely made it to this summer, too and I’m sure it will stay around for a few more years. 

Louisa und ich haben diese Fotos neulich geschossen, als die Temperaturen endlich die 28-Grad-Marke erreicht haben, juhu! Ich bin zu 100% ein Sommermensch. Nur meine Haut könnte noch etwas Sonne vertragen, jedoch muss sie sich dieses Jahr wohl mit einem Fake-Tan begnügen, leider ist ein Sommerurlaub nicht geplant.

Louisa and I took a few outfit shots the other day when temperatures hit around 28 degrees, wooohooo. I’m 100% a summer person. My skin also looks like it could use some sun, haha. But I guess fake tan will need to do for this year as no summer holiday has been planned. 

Jumpsuit – Missy Empire
Bag – Sassy Classy
Sandals – Mime et Moi

Blogger Brunch in Hannover

Lieb.es in der Nordstadt Hannover
Es ist schon gut drei Wochen her, aber dennoch möchte ich euch gerne von dem ersten Blogger Brunch in Hannover erzählen. An einem der bisher heißesten Tage des Jahres sind verschiedene Blogger Hannovers im Lieb.es, einem Café in der Nordstadt, zusammengekommen, um sich auszutauschen und einfach gemeinsam Zeit zu verbringen. Darunter mischten sich noch die Fotografin Lea Rieke, (der ich für die schönen Bilder danken möchte!) und die Sängerin Laura – und schon ging’s los. Nach einem Glas Sekt haben wir uns an einer langen Tafel niedergelassen und ein wunderbares Frühstück genossen. Eine große Auswahl an Auflage, Obst und frischen Brötchen erwartete uns zusammen mit einer Tasse Milchkaffee und damit als Grundlage hatten wir genug Energie um ausgiebig zu quatschen.

It’s been three weeks since the Blogger Brunch in Hannover but still I decided to show you a little bit more than those impressions I shared on our instagram channel. It was one of the hottest days of the year so far, when many different bloggers from Hannover came together at a café in the northern part of town to connect, talk and spend time together. Among the bloggers were also singer Laura and photographer Lea Rieke (thank you for those amazing photos!) who I bonded a lot with! After a glass of prosecco we sat at a long table and enjoyed a wonderful breakfast. A huge selection of toppings, fruits and fresh buns was waiting for us and provided us – along with a café latte – with lots of energy to get to know each other and discuss some blogger subjects.

Blogger Event Hannover Brunch

Der Empfangs- und Goodiebagtisch

Blogger Brunch Hannover Laura Diederich

Laura Diederich ist als Sängerin dazugestoßen (Foto von Lea Rieke Photography)

Das Blogger Brunch wurde initiiert und organisiert von ByEvelina, ItsGoldie und Majolie und soll das erste aus einer Reihe werden. Wie ihr seht, war das ganze Café total liebevoll geschmückt. Tatsächlich war ich hier das erste Mal, obwohl es schon vor geraumer Zeit eröffnet hat und ich immer vor hatte, vorbeizuschauen. Nun war die perfekte Gelegenheit dazu!

Three bloggers named ByEvelina, ItsGoldie and Majolie were the initiators and organisers of the brunch and it’s supposed to bethe first of a series of blogger brunches. As you can see, the whole café was decorated. Although it opened a while ago and I had long planned to go, it was my first visit of the café. This was the perfect opportunity.

Blogger Brunch Hannover Lieb.es

Kurz vor Start! Es gab zwei leckere Platten mit Fleisch und Käse, sowie ein paar leckere Aufstriche.

Blogger Event Hannover

Lea Rieke von Lea Rieke Photography und ich! (Foto von Lea Rieke Photography)

Zu guter Letzt gab es natürlich noch ein schönes Gruppenfoto. Es war so schön, so viele neue Gesichter kennen zu lernen und sich sowohl über Bloggerthemen, als auch über andere Themen auszutauschen. Ich freue mich schon auf das nächste Event!

Last but not least we took a beautiful group shot. It was amazing getting to know all those new faces and to talk about blogger subjects and many more. Looking forward to the next event!

Blogger Brunch Event Hannover Lieb.es

Die ganze Gruppe (Foto von Lea Rieke Photography)

Things I love about summer

hannover blogger
Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich eigentlich das ganze Jahr nur auf den Sommer warte. Bereits zum Jahresanfang plane ich meißt schon, wohin ich reisen möchte, auf welche Veranstaltungen ich gehen möchte und was ich bis Sommeranfang erreichen möchte.

Ich liebe es, endlich luftige Kleidung tragen zu können, ohne zu frieren. Schicke Kleider, Jumpsuits, Shorts, Tops, Sandalen oder Espadrilles… Für den Sommer habe ich die allerschönsten Kleidungsstücke im Schrank hängen und ich kann es im Frühjahr schon kaum abwarten, sie endlich anziehen zu können.

Ich liebe es, auf meinem Balkon zu essen oder ein Glas Wein zu trinken und dabei den Vögeln zu lauschen. Ich habe so viele schöne Abende hier verbracht, mit einem guten Buch oder mit Freunden, dass ich mir eine Wohnung ohne Balkon gar nicht mehr vorstellen kann.

Ich liebe es mit geöffnetem Fenster zu schlafen und durch die lauten Glockenschläge von der Kirche in der Nähe am Sonntag geweckt zu werden.

Ich liebe die Früchte, die wir nun zu Hauf essen oder zu Smoothies verarbeiten. Es fällt mir so viel einfacher, mich gesund zu ernähren, wenn es draußen warm und sonnig ist. Dann habe ich direkt viel mehr Energie und Tatendrang.

Ich liebe die vielen Veranstaltungen, die es gibt, sobald es warm wird. Auf einmal ist die ganze Stadt auf den Beinen und ich frage mich jedes Jahr auf’s neue, wo all diese Menschen nur die ganzen Monate geblieben sind. Es wird in Strandbars auf den Feierabend angestoßen, die Biergärten eröffnet, Food Trucks aufgestellt, auf den Wiesen gegrillt und open air Partys gefeiert. Und am späten Abend fahre ich mit meinem Fahrrad durch die milde Luft zurück nach Hause, mit einem Lächeln auf den Lippen.

Und vor allem liebe ich das außergewöhnliche Lebensgefühl im Sommer, das alle schlechten Gedanken in den Hintergrund rückt, das Grenzen verschwimmen lässt und mir das Gefühl verleiht, das alles möglich ist.
hannover blogger

Sometimes I feel like all I wait for during the year is summer. Already at the start of the year I make plans on where I want to travel, what events I want to attend and what I want to reach until the begin of summer.

I love finally being able to wear light clothes without shivering. Pretty dresses, playsuits, shorts, tops, sandals or espadrilles. For this season I have the prettiest pieces of clothing in my wardrobe and already in spring I can’t wait to wear them.

I love to sit on my balcony with a meal or a glas of wine while listening to the birds singing. I have spent so many wonderful nights here with a good book or with friends that I can’t even imagine living in a flat without a balcony anymore.

I love to sleep with my window open and wake up to the church bells ringing on a Sunday morning.

I love all the fruits we now eat and the smoothies we make out of them. I feel healthy eating is much easier during summer and therefore I have much more energy.

I love all those events that take place once the temperatures rise. All of the sudden the whole town gets on its feet to celebrate the end of the week in a beach bar, taste some foreign specialities at food truck markets, sit around a small barbecue in the Univerity gardens and have open air parties. And late at night I ride my bycicle home through mild air with a smile on my face.

And especially I love this amazing awareness of life, that pushes away every bad thought, that lets borders blur away and makes you feel like anything is possible.
rotes kleid

Dress – Boohoo | Watch – Marc Jacobs | Armcuff – The Peach Box | Shoes – Public Desire | Bag – FTW by Fashiontwinstinct

So sparen wir für unsere Auslandsaufenthalte

Schon in einem Monat steht für mich der große Umzug nach London an. Ich nenne es auch gerne “Auswanderung” – obwohl es sich eigentlich überhaupt nicht so anfühlt. Mit einer Flugstunde ist London näher von Hannover zu erreichen als München. Außerdem breche ich ja gar nicht “alle Zelte” hier in Deutschland ab – mein WG-Zimmer behält alle Möbel und meine Habseligkeiten werden vorerst bei meinen Eltern verstaut. Auch für Louisa geht es diesen Sommer ins Ausland, wenn auch nicht für immer: Sie wird gemeinsam mit anderen Zahnärzten nach Madagaskar reisen und dort Straßenkinder behandeln.

Egal, ob Umzug oder wohltätige Exkursion, diese Auslandsaufenthalte kommen mit Flugtickets, Unterkünften, Warenladungen und noch mehr, was alles bezahlt werden soll. Deswegen haben Louisa und ich eine kleine Challenge am laufen: Wer kann mehr Geld sparen? Dabei nutzen wir die App Savedroid. In der App kann man angeben, wie viel Geld man bis zu welchem Datum sparen will. Dann wählt man unter verschiedenen “Smooves” – also Sparregeln – aus. Das kann zum Beispiel der Schrittzähler sein. Wenn du x Schritte am Tag läufst, wird ein gewisser Betrag von deinem Bankkonto auf dein Sparkonto bei Savedroid überwiesen. Praktisch ist auch der Smoove, der dein Social Media Verhalten eindämmt – wenn du länger als 30 Minuten auf einer gewissen App (und wir Fashion Blogger denken da doch direkt an Instagram;)) bist, wird ein  gewisser Betrag auf dein Sparkonto überwiesen. Das Geld kann man sich jederzeit auszahlen lassen! Momentan liege ich vorne, aber Louisa ist mir dicht auf den Fersen. Ich finde es cool, dass man so leicht und mit viel Spaß Geld sparen kann. Die Beträge, die jeden Tag von unseren Konten abgehen sind so klein, dass man sie kaum bemerkt und dennoch kommt am Ende hoffentlich eine gute Summe zustande!

Ich bin gespannt wer unsere Challenge gewinnt! Falls ihr auch Lust habt, die Sparchallenge mit eurer besten Freundin, Schwester oder sonst jemandem auszuprobieren – oder wenn ihr einfach für euren Urlaub oder das neue Handy sparen wollt – dann bekommt ihr bei Savedroid jetzt ein Startguthaben von 5 Euro mit dem Code “theurbanslang”! Hier könnt ihr die App auf euer Handy downloaden.

In freundlicher Zusammenarbeit mit Savedroid

You Don’t Need To Understand Me, Because I Love That We’re So Different

Ich erinnere mich noch genau an meine Pubertät. Irgendwann in der 7. oder 8. Klasse entschied ich mich, anders zu sein als alle anderen. Ich weiß noch, wie ich mir schwarze Kleidung kaufte. Ich hatte einen Rucksack voller Nieten und malte mir mit Kajalstift jeden Morgen sogenannte “Cat Eyes”. Ich mochte es, über die Stränge zu schlagen und jedem zu jeder Zeit meine Meinung Kund zu tun. Als die Pubertät einsetzte, begannen die Mädchen in meiner Klasse hinter dem Rücken übereinander zu lästern. Als ich hörte, dass eine Freundin über mich gelästert hatte, griff ich schnurstracks zum Telefon und sagte ihr, dass sie mir gerne persönlich sagen kann, was sie an mir stört. Wenn ich heute auf mein Verhalten zurückblicke, finde ich, dass ich genau richtig gehandelt habe.

Do you remember how suddenly during 7th or 8th grade, you decided to be different than everyone else? I remember that I loved wearing black clothes, studs and eyeliner. I liked to do forbidden stuff and to say my opinion whenever I felt someone was acting annoying or stupid. Not sure if I was a real rebel, haha, but I had strong opinions on EVERYTHING and made sure to tell people. I remember that suddenly the girls in my class started to gossip about each other and whenever I heard about people talking behind my back, I picked up the phone and called them to say that if they have a problem with me, they should talk to me instead talking to others.  Looking back, I think my behaviour was just right. 

Die Gesellschaft übt riesigen Druck auf uns aus. Wir sollen tun, was andere wollen, damit sie uns mögen. Gerade unter jungen Frauen ist der Konkurrenzkampf groß – jeder will so aussehen wie die Models von Victoria’s Secret. Warum? Damit andere uns mögen. Damit wir beliebter sind. Und diesen Blickwinkel mag ich ganz und gar nicht. Wir sind doch nicht hier, damit andere uns toll finden! Ich ziehe mich nicht hübsch an und trage Make-Up, damit andere mich schön finden. Ich verfolge meine Karriere nicht deshalb, damit meine Eltern stolz auf mich sind. Ich schreibe keinen Blogpost, damit sich jeder mit meinem Kleidungsstil identifiziert. Ich mache all dies für mich selbst. Denn meine Meinung ist diejenige, die zählt. Egal, was man tut, es wird immer ein paar Menschen geben, denen das nicht gefällt. Ich will nicht so sein, wie jeder andere. Anstatt dessen versuche ich, die beste Version meiner selbst zu sein. Die beste Version, wenn es um meine Karriere geht, oder darum, Gutes für meine Mitmenschen zu tun. Wenn es darum geht, mein Lieblingskleid mit meinen neuen Heels zu kombinieren. Wir sollten weniger über das nachdenken, was andere Menschen denken und mehr über das, was uns selbst glücklich macht. Denn im Endeffekt geht jeder seinen eigenen Weg und hat seine eigene Meinung. Und das liebe ich so.

Society tells us to do what pleases others, because otherwise they won’t like us. And you know what? I don’t like that point of view. We’re not here to please others. I don’t dress up and put make-up on because I want to look good for other people. I don’t pursue a career to make my parents proud. I don’t write a blog post so that others can agree with my style. I do all of this for myself. It’s the only thing that matters. Haters are gonna hate, people are gonna talk, no matter what we do. I don’t want to be like everyone else, instead, I want to be the best version of myself. The best version when it comes to career, when it comes to doing things for other people, when it comes to dressing up in my favourite dress and the high heels I recently bought. I usually spend no second of my day thinking about what other people will think, because I can’t please everyone and last but not least, we all have our own path and our own dreams and opinions. I love that we’re so different. 

Dress – Stevie May
Leather Jacket & Boots – Zara
Bag – Aldo

About statement pieces

statement pieces fashion

Schwarz von Kopf bis Fuß ist eine Kombination, die ich schon immer gern getragen habe. Klassisch schick und mit Lederjacke eine Spur von Rock n’ Roll. Dazu befolge ich eine wichtige Regel, damit das Outfit nicht zu schwarz und dadurch vielleicht sogar ein bisschen langweilig wirkt: Ich kombiniere den Look mit einem besonderen Statement-Accessoire – also einem Eyecatcher, der im Kontrast zu dem restlichen, eher schlichten Outfit steht. In diesem Fall einem auffälligen paar High Heels.

Das Wort “Statement” definiert eine “öffentliche Erklärung”. Mit einem Statementteil lassen wir ein Stück weit unsere Persönlichkeit zum Vorschein kommen und es lässt einen Blick hinter unseren sogenannten Signature Style zu. Die High Heels mit den Rosen verkörpern meine Liebe zu schwarzen Kleidungsstücken sowie zu femininen und verspielten Accessoires.

Außerdem gibt es einen ganz besonderen Grund, solch ein Kleidungsstück im Schrank zu haben und regelmäßig zu tragen: Ein Statementteil zeigt und verleiht vor allem eines – Selbstbeswusstsein. Und schließlich ist Selbstbewusstsein das schönste Accessoire, das man tragen kann.
statement schuhe mode

Black from head to toe has always been one of my favourite clothing combination. Classy chic and with a leather jacket a hint of rock n’ roll. With this I follow an important rule to make the look seem not too black and not boring: I combine my outfit with a statement accessory – an eye catcher that contrasts to the rest of the rather simple look. In this case a pair of high heels.

The word “statement” defines a “definite clear expression”. With a statement piece we let a piece of our own personality shine out and it allows a glance at our so called signature style. The high heels with roses for example embrace my love for black clothing pieces as well as for feminine and playful accessories.

All in all a statement piece shoes and provides you with self confidence. And self confidence is the prettiest accessory a woman can wear.
auffällige stiefeletten schuhe

Jacket – Zara | Shirt – Zara | Jeans – Gina Tricot | Shoes – Public Desire | Bag – Maison Mollerus | Necklace – Tiffany&Co | Watch – Kapten&Son

What’s in my bag: Must haves für die Reiseapotheke

“It’s not about the destination – it’s about the journey.”

Wenn ich meinen Koffer für den nächsten Urlaub packe, mache ich mir ein paar Tage vorher immer eine kleine Packliste, damit ich auch ja nichts vergesse: Der warme Pullover für kühle Nächte, die Kontaktlinsenflüssigkeit oder die Zahnpasta habe ich auch schon mal zu Hause vergessen, wenn ich sie mir vorher nicht aufgeschrieben hatte. Seit einiger Zeit habe ich in meinem Medikamentenschrank zu Hause auch eine Checkliste für die Reiseapotheke. Generell gilt dabei: Was ich zu Hause brauche, auch abgesehen von Medikamenten, die ich regelmäßig einnehme, gehört auf die Packliste. Früher hatte ich nur die obligatorischen Paracetamol dabei. Mittlerweile weiß ich aber, zu welchen Weh-wehchen ich im Urlaub neige und habe die Liste aufgestockt. Die Sachen landen dann in einer kleinen Plastiktüte mit Ziplock-Verschluss.

A few days before packing my suitcase for the next vacation, I usually make a small list of items to pack to prevent myself from forgetting things: A warm sweater for chilly nights, contact lense fluids or tooth paste have previously fallen by the wayside and therefore I had to buy new ones at my vacation spot. For a while now I have been keeping a packing list for medications as well. A few years ago I would only pack a few paracetamols but since I have had a few other afflictions while traveling, the list has gotten a little bit bigger.
Reiseapotheke blog

  • Feuchtigkeitspflege für Gesicht und Haut: Meine Haut neigt dazu, im Urlaub schnell etwas spröde zu werden, wodurch ich mir auch schneller an den Händen kleine Verletzungen zuziehe. Aus diesem Grund habe ich mittlerweile immer sowohl eine Gesichtscreme, als auch eine Handcreme dabei.
  • Sonnencreme mit hohem Faktor: Früher habe ich diese Sonnencremes im Regal stehen lassen, weil ich dachte, dass ich damit nicht so schnell braun werde. Doch besonders in den Ländern um den Äquator fängt man sich sehr schnell einen Sonnenbrand ein. Die Häufigkeit von Hautkrebs sollte man nicht unterschätzen
  • Augentropfen und Nasenspray für die Schleimhäute: Besonders durch die trockene Luft im Flugzeug oder durch Klimaanlagen in Autos trocknen die Schleimhäute schnell aus. Ich weiß gar nicht wie oft ich mir im Urlaub ein teures Nasenspray kaufen musste, weil die Nase dicht war und ich nichts dabei hatte. Durch meine Kontaktlinsen sind natürlich auch meine Augen schnell betroffen.
  • Desinfektionsspray und Pflaster: Gerade wenn man viel in der Natur oder am Wasser unterwegs ist, ist ein Desinfektionsspray für mich unabdingbar. Es passiert einfach so schnell, dass man sich die Haut aufschrammt. Um Infektionen vorzubeugen, habe ich daher immer eins mit im Koffer. Ein Pflaster schützt zusätzlich vor Verschmutzung
  • Schmerzmittel zur Sicherheit: Vorsichtshalber habe ich auch immer ein paar Tabletten gegen Schmerzen dabei. Ob Aspirin, Paracetamol oder Ibuprofen entscheidet da meißt die persönliche Vorliebe.
  • Dauermedikamente: Wie bereits erwähnt ist es wichtig, auch die regelmäßig eingenommenen Medikamente einzupacken. Manchmal sind sie schon so selbstverständlich in den Tagesablauf integriert, dass man ganz vergisst, sie mit einzupacken.

Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr noch Tipps für die Reiseapotheke?

  • Moisturiser for hands and face are so important! My skin tends to get a bit rough while I travel which makes it prone to scratches. Moisturising is the best way to prevent it.
  • Sunscreen: I used to avoid sunscreens with a high factor because I thought they’d slow down the tanning process. But I catch a sunburn very easily, especially in countries near the equator. Skin cancer should not be underestimated.
  • Eye drops and nose spray: The dry or air conditioned air in cars and on airplanes dry out nose and eyes very easily. I can’t even count the many times I had to buy nose spray at my vacation spot because I had forgotten to bring one.
  • Desinfectant spray: Especially when you are in the nature or by the sea, a desinfectant spray is inevitable. All of a sudden I scratch my leg open and in order to prevent infections, I always carry a spray and band-aid with me.
  • Pain reliever: I always bring some pain killers, just in case. Aspirin, paracetamol or ibuprofen – that’s a question of personal preference.
  • Everyday medication: Sometimes taking certain medications has become such a steady part of your routine that you actually forget to pack them. This is why I write them down on my list as well.

Do you have anymore tips?

Mit freundlicher Unterstützung von Europa Apotheek

 

That Green Coat


Es ist Mitte Mai und endlich zeigt auch der bisher so ungemütliche Frühling seine sonnige Seite. Meine letzte Woche in London versprach warm und sonnig zu werden – und wie jedes Mal hat London mich nicht enttäuscht. Ich konnte einige Stunden in ein Buch vertieft im Regents Park verbringen, habe draußen ein Glas Wein genossen und habe den Schal einfach mal zu Hause gelassen, ohne es später zu bereuen – nicht zu vergessen die typisch englische Tea Time. Dies ist die Zeit auf die ich seit… Ich glaube, seit November warte, haha! Meine Woche in London war sehr stressig, aber zugleich auch sehr inspirierend. Jetzt bin ich erstmal krank – ich glaube, es war ein wenig zu stressig und ich hätte meine Termine nicht so eng timen sollen. Die Krankheit ist sicherlich ein Wake Up Call meines Körpers, der mir sagt, dass ich keine 17 mehr bin. So schwer das zu akzeptieren ist, mein Körper hat absolut recht und ich muss wohl oder übel mit seinem direkten Statement umzugehen lernen und das nächste Mal mehr Acht auf meinen Körper und seine Signale geben.

It’s mid May and spring has finally been showing it’s sunny side for the last week. My week in London promised to be warm and sunny and it surely didn’t disappoint. I hung out at Regents Park reading a book, had a glass of wine outside, enjoyed the typical english tea time and wore no scarf without feeling cold. Yep, this is the time I’ve been waiting for since… I think since November, haha! My week in London was very stressful but inspiring at the same time. I am currently ill – I think it was a bit too stressful and I shouldn’t have timed things so close to each other, but it’s also a wake-up-call of my body telling me “You’re not 17 anymore”. As hard as it is, my body is right and so I have to accept its harsh statement and make sure to look after myself better in the future.

Auf jeden Fall wollte ich euch meinen neuen grünen Mantel zeigen, der meiner Meinung nach einfach farblich und vom Schnitt her perfekt in den Frühling passt. Ich habe außerdem grüne Augen und finde deshalb, dass mir diese Farbe einfach gut steht! Es erinnert irgendwie auch immer ein wenig an Zelda! Was meint ihr?

Anyways, I wanted to show you my new green coat that I absolutely adore. I have green eyes and so think that this colour suits me very well in general, kind of reminding me of Zelda-times! What do you think? 

Coat – ASOS
Basic Shirt – H&M
Jeans – Gina Tricot
Sneakers – Superga

Allied – Vertraute Fremde – Ein Filmreview

Es ist lange her, dass ich Euch einen Filmtipp gegeben habe – heute ist es mal wieder so weit. Ich stelle Euch den neusten Film von Forrest Gump Regisseur Robert Zemeckis vor, der letzten Dezember in die Kinos kam und dessen Digital Release letzte Woche war.

Die Story

Der Film nimmt uns mit zurück in die frühen 40er Jahre, in die Zeit des zweiten Weltkriegs zwischen der marokkanischen Wüste mit den eleganten Cafés Casablancas und dem kühlen, vom Krieg erschütterten London. Zwei Geheimoffiziere der Alliierten werden in Casablanca stationiert. Der Kanadier Max Vatan (Brad Pitt) und die Französin Marianne Beauséjour (Marion Cotillard) geben vor, ein Ehepaar zu sein, während sie sich in die Gesellschaft einschleichen um den deutschen Botschafter in Marokko zu töten. Es kommt, wie es in einem Filmdrama kommen muss: Die beiden verlieben sich während der gemeinsamen Mission ineinander und nachdem sie beide den Auftrag überleben, beschließen sie, in London zu heiraten, wo Max weiterhin für den Geheimdienst arbeitet. Doch nach nur einem Jahr gerät das gemeinsame Glück ins Straucheln: Marianne wird verdächtigt, als Doppelagentin für die Deutschen zu arbeiten. Um dem Verdacht nachzugehen, wird ihr mit Max’s Hilfe eine Falle gestellt. Er platziert eine fingierte Botschaft für sie offen sichtbar im Haus um zu erfahren, ob sie Informationen an den Feind weiterleitet. Parallel versucht Max im Wettlauf gegen die Zeit selbst herauszufinden, ob die Verdächtigungen von Wahrheit sind und muss dabei schneller als der englische Geheimdienst sein, um seine geliebte Frau im Falle dessen zu retten.
Allied vertraute Fremde Filmreview

Der Fashion Style in Allied

Besonders beeindruckend fand ich die Umsetzung der Garderobe der Schauspieler: Wie wir es bereits aus den Filmen von Robert Zemeckis kennen, wurde auch in Allied viel Liebe zum Detail in die Kulissen, Requisiten und die Kleidung gesteckt. Die so realistische und zugleich glamouröse Garderobe der Filmfiguren nimmt den Zuschauer mit auf eine kleine Zeitreise. Die männliche Fraktion wird in dem Film entsprechend der 40er Jahre gekleidet. Neben den verschiedenen Uniformen erkennt man eine zweite klare Linie, die durch den dreiteiligen Anzug in Kombination mit einem passenden Hut gebildet wird. Farblich meißt konservativ gehalten in grau, schwarz, dunkelblau und braun.

Marianne selbst hingegen kommt aus der Modemetropole Paris, wodruch sie ihren klassisch eleganten Kleidungsstil in Casablanca, der stark an Old Hollywood erinnert, mit einer selbstverständlichen Authentizität trägt. In den 40er Jahren waren Stoffe streng rationiert und repräsentierten Luxus. Die Schnitte wurden gerader und taillierter. Sommerliche Kleider aus hochwertigem Stoff und stark akzentuieirtes Make Up bestimmen zu dieser Zeit Mariannes Stil. Ihre Mode untermalt ihre Figur als Agentin – ein Blick hinter die Fassade ist schwierig und sie kleidet sich so, wie sie von ihren Mitmenschen wahrgenommen werden will. Ihre Rolle ändert sich um etwa 90 Grad, als sie nach London geht, ihren letzten Einsatz beendet hat und Mutter wird. An das kühlere Klima angepasst trägt sie nun geschlossenere Sachen und viel Wolle, aber immernoch mit einem leicht französischen Akzent. Marianne repräsentiert in dem Film das Bildnis einer Vintage Fashion Queen.
Allied vertraute Fremde Mode

Mein Fazit zum Film

Neben den modischen Aspekten fand ich den Film, der eine Mischung aus Kriegsfilm, Spionagefilm und Romanze bildet, voller Spannung. Der gesamte Film ist geprägt von einer gewissen Ruhe, wodurch er nicht zum Actionfilm verkommt und nicht den Fokus auf das persönliche Drama verliert, zu dem es immer wieder kleine Hinweise gibt, die den Zuschauer fesseln.

In freundlicher Zusammenarbeit mit Paramount Pictures